30.11.2024 21:27
Oberliga
Es klappt alles! Power-Anfangsphase & 14-minütige weiße Weste
VfL pulverisiert Barsinghausen - passend zum Weihnachts-Spieltag

Hatte gut lachen - Yendrick Weißhaar blieb 14 Minuten ohne Gegentreffer.
VfL Hameln – HV Barsinghausen 36:18 (22:13).
Als VfL-Fan kann das (Sport-) Leben aktuell eigentlich nur Spaß machen. Gerade erst feierte man Siege gegen die Spitzenteams aus Duderstadt und Vinnhorst, ist in der Handball-Oberliga ohnehin noch ungeschlagen. Und dann fertigte man den HV Barsinghausen, immerhin den Tabellenfünften der Liga, am Abend mal eben mit 36:18 ab – und das auch noch am Weihnachtsspieltag. „Es war von Anfang bis Ende ein sehr gutes und konzentriertes Spiel von uns. Eine super Abwehr in den ersten Minuten, eine starke Torhüterleistung von Jens Brückner und im Angriff nahezu fehlerlos und mit viel Tiefe“, hatte VfL-Coach Marc Siegesmund – mal wieder – nichts zu beanstanden.
Warum auch? Schon in der siebten Minute führten die Hamelner mit 7:1, steigerten sich bis zur 14. Minute auf 14:4. Bis zur Pause ging die wilde Fahrt genauso weiter, sodass beim Halbzeitstand von 22:13 schon alles entschieden war. „Wahnsinn“, titelte auch Siegesmund, der zur zweiten Halbzeit munter durchwechselte. Für den in Halbzeit eins verletzten Lion Fielitz wirbelte nun auch Jungspund Benjamin Schieb, der sich mit zwei Treffern in die Torschützenliste eintrug.
„Das hat trotzdem zu keinem Bruch im Spiel geführt. Wir haben genauso konsequent wie in der ersten Hälfte agiert“, freute sich der Trainer. Über 26:16 (41.) behielt der Spitzenreiter seinen Vorsprung bei – und legte in der letzten Viertelstunde dann noch seine Schlussoffensive ein. Torhüter Yendrick Weißhaar musste ab dem Spielstand von 28:17 (46.) bis zum Ertönen der Schlusssirene kein einziges Mal mehr hinter sich fassen – auch ein Siebenmeter in der Schlusssekunde fand nicht den Weg ins Tor.
„Es war ein rundum gelungenes Spiel, es gibt nichts zu meckern“, jubelte Siegesmund daher nach dem 36:18 und betonte: „Auch die Rotation im Kader tut unserer Qualität keinen Abbruch. Und das ist auch wichtig. Wir brauchen jeden einzelnen Spieler, damit wir in der Lage sind, Ausfälle zu kompensieren. Jetzt sind wir unserem Ziel, bis Weihnachten ungeschlagen zu bleiben, ein Stück nähergekommen.“
VfL Hameln: Tim Jürgens (7), Ayke Donker (6), Janne Siegesmund (5), Louis Fuhlrott, Sebastian Maczka (beide 4), Jannik Henke (3), Finn Vortmeyer, Luca Willmer (2), Benjamin Schieb (2/1), Lion Fielitz (1).
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