27.11.2021 21:12

Handball Oberliga


30:33: VfL-Fight wird nicht belohnt!

VfB Fallersleben siegt in Hameln / Glatz: „Sehr couragierte und engagierte Leistung“

    Für Niklas Colusso und den VfL Hameln war nach harten Kampf gegen den VfB Fallersleben nichts zu holen

    VfL Hameln – VfB Fallersleben 30:33 (17:16)
    Unnachgiebig gekämpft, aber am Ende doch verloren: der VfL Hameln musste sich nach einer „engagierten und couragierten Leistung“, wie Trainer Oliver Glatz sein Team nach Abpfiff lobte, dem VfL Fallersleben mit 30:33 geschlagen geben. In den ersten zehn Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen dem personell gebeutelten VfL und den Gästen aus Fallersleben, nach zehn Minuten führten die Gäste mit 6:5. „Insgesamt waren wir in der ersten Halbzeit eigentlich immer an Fallersleben dran, obwohl wir auch mit einigen Zeitstrafen zu kämpfen hatten“, so Glatz. Nach langer Zeit in Rückstand markierten Tim Jürgens und Jannis Pille zwischenzeitlich den 8:8- bzw. 9:9-Ausgleich (15.), doch die Gäste ließen nicht locker und zwangen die Hamelner, die teilweise in doppelter Unterzahl agierten, immer wieder an ihr Limit zu gehen. Nach 22 Minuten stand es 13:11 für den VfB. „Aber auch hier sind wir wieder drangeblieben, haben uns unermüdlich reingeschmissen und die Fallerslebener nicht davonziehen lassen“, lobte Glatz. Den Lohn für den Aufwand erntete der VfL dann in den letzten fünf Minuten vor der Pause, denn Tim Jürgens warf die Hamelner nach 25 Minuten das erste Mal seit der Anfangsphase in Führung. Nun stand es 14:13, auch beim Halbzeitpfiff war der VfL in Front, nun mit 17:16.
    „Die erste Halbzeit war eigentlich ziemlich ausgeglichen. Die Pausenführung war gut, es wäre aber natürlich besser gewesen, mit zwei oder drei Toren Vorsprung in die Pause zu gehen, die Chancen waren da“, resümierte Glatz die erste Hälfte des Spiels. Nach der Pause entwickelte sich weiter eine ausgeglichene, enge und umkämpfte Oberliga-Partie. Zunächst gingen die Gäste wieder in Führung (32.), danach eroberten die Hamelner in Person von Jannis Pille die Führung wieder zurück (38.). Nach 48 Minuten war es dann soweit, der VfB aus Fallersleben setzte sich zum ersten Mal mit zwei Toren ab – spielentscheidend, fand Glatz: „Als Fallersleben mit zwei Toren davongezogen ist, hat uns einfach so ein bisschen die Kraft gefehlt, die wir in dieses Spiel investiert hatten. Wir haben alles versucht, haben die Deckung nochmal umgestellt. Am Ende sollte es aber leider nicht reichen.“ Somit zogen die Gäste endgültig davon, spätestens beim 31:27 nach 55 Minuten war klar: Gewinnen wird der VfL Hameln dieses Spiel nicht mehr. Am Ende steht aus Sicht der Glatz-Sieben ein 30:33. „Am Ende waren wir heute einfach platt. Auch wenn die personelle Situation natürlich keine Entschuldigung ist, haben wir uns heute schwergetan, ohne unsere zahlreichen Ausfälle körperlich dagegenzuhalten. Das reicht dann einfach nicht, gegen so eine gute Mannschaft wie Fallersleben. Ich mache den Jungs aber überhaupt keinen Vorwurf, das war eine sehr engagierte Leistung“, so Glatz abschließend.
    VfL Hameln: T. Jürgens (10), Janis Pille (9), Willmer (6), Jasper Pille (2), Rotmann (2), Vortmeyer, Rosenthal, Henke, Colusso, Heisterhagen, Kolbe, Dohme, Röpke.
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