12.02.2020 08:36

Oberliga


Kellergipfel & Derby: Hameln will Revanche in Stadtoldendorf!

Hylmar über TV-Trainer Niemeyer: „Dominik ist ein Motivationskünstler“ / Wiedersehen alter Bekannter

Sebastian Maczka & Co. haben die 17:24-Hinspielniederlage gegen Stadtoldendorf nicht vergessen.

TV 1887 Stadtoldendorf – VfL Hameln (Sonntag, 17 Uhr). 

Langsam steigt die Spannung: Am Sonntag findet der Oberliga-Kellergipfel zwischen zwei „Lokalrivalen“ statt. Der TV Stadtoldendorf empfängt den VfL Hameln – und es geht gegen den Abstieg. Während die „Rattenfänger“ aktuell den ersten Abstiegsplatz belegen, krallen sich die Nachbarn aus dem Kreis Holzminden aktuell mit nur einem Punkt Vorsprung ans rettende Ufer. „Vor diesem Spiel muss ich niemanden mehr motivieren“, unterstreicht Hamelns Trainer Sven Hylmar. Und das hat mehrere Gründe.

Zahlreiche bekannte Gesichter

Zum einen verlor der VfL das Hinspiel in der Halle am Eintrachtweg am 31. Oktober völlig überraschend gegen den Aufsteiger. Endstand: 17:24 – der Tiefpunkt in der von zahlreichen Verletzungen getrübten Saison der Hamelner. Zum anderen spielen beim 1887er Turnverein zahlreiche bekannte Gesichter: Trainer Dominik Niemeyer trug jahrelang das VfL-Jersey, Arnold Schorich und Christian Raddatz ebenfalls. Robert Drechsler, Mats Göran Busse und Marcel Krüger spielten in der Vergangenheit für den MTV Rohrsen und sind in der Rattenfängerstadt nicht unbekannt. Und am Montag wurde bekannt: Der Ex-Hamelner Dominic Leinhart schließt sich ebenfalls den Stadtoldendorfern an und ist für das Derby spielberechtigt. Zu Drittligazeiten wirbelte Leinhart für den VfL am Kreis – an der Seite von Sven Hylmar, Oliver Glatz sowie TV-Akteuren Niemeyer und Raddatz. „Ich freue mich, die Jungs wiederzusehen“, so Hylmar.

„Dominik ist ein Motivationskünstler“

Allerdings müssen die gemeinsamen Erinnerungen an alte Zeiten bis nach dem Ertönen der Schlusssirene warten. „Stadtoldendorf ist sehr kampfstark. Dominik ist ein Motivationskünstler, der seine Spieler bis in die Haarspitzen heiß auf ein Spiel macht“, weiß Hylmar. Zuletzt setzte Stadtoldendorf mit dem Auswärtssieg beim Tabellenvierten aus Nienburg (33:30) sowie dem Remis bei der HSG Schaumburg-Nord (26:26) zwei Statements. „Diese Ergebnisse unterstreichen, dass Stadtoldendorf keineswegs zu unterschätzen ist. Aber das ist uns auch ohne diese beiden Ausrufezeichen bewusst. Das Hinspiel hat deutlich gemacht, wie stark Stadtoldendorf sein kann“, so Hylmar.

„Unsere Formkurve zeigt eindeutig nach oben“

Dennoch richtet sich sein Blick gar nicht so sehr auf den kommenden Gegner: „Wir schauen nur auf uns. Wir haben in Vorsfelde mit nur einem Tor Rückstand verloren (26:27, Anm.d.Red.) und zuletzt gegen den Tabellenzweiten ein 22:22-Remis geholt. Unsere Formkurve zeigt eindeutig nach oben. Wenn wir unseren Handball spielen, den Kampf annehmen und uns an die Absprachen halten, sind wir alles andere als chancenlos. Wir haben im Derby nichts zu verschenken – ebenso wie Stadtoldendorf.“
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