15.01.2020 08:01

Oberliga


VfL weiterhin im Abstiegskampf – „Jetzt müssen Taten folgen!“

Hamelner stehen gegen Duderstadt gehörig unter Druck / „Über 60 Minuten müssen wir alles reinhauen“

Der VfL Hameln steht gegen Duderstadt unter Druck – Punkte müssen her.

VfL Hameln – TV Jahn Duderstadt (Samstag, 19.15 Uhr).

„Wir müssen jetzt endlich mal punkten. Darüber können wir aber nicht immer nur reden. Jetzt müssen auch mal Taten folgen“, macht VfL-Trainer Sven Hylmar deutlich. Mit dem letzten Auftritt gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Braunschweig war Hamelns Übungsleiter überhaupt nicht zufrieden. Nach 60 einseitigen Minuten kassierten die „Rattenfänger“ eine 17:32-Heimpleite. Im ersten Durchgang erzielten die Hausherren nur fünf Treffer. „Mit der gezeigten Leistung aus den ersten 30 Minuten brauchen wir in der Oberliga nicht auflaufen. Wir dürfen keine Angst haben und müssen mal wieder selbstbewusst Handball spielen. Ich erwarte jetzt eine Reaktion. So geht es jedenfalls nicht weiter. Wir können das Handballspielen doch nicht verlernt haben“, nimmt Hylmar sein Team vor dem nächsten Heimspiel in die Pflicht. Am Samstag kommt der Tabellenachte aus Duderstadt in die Sporthalle am Eintrachtweg. Im Hinspiel sah die TV-Sieben lange wie der sichere Sieger aus. In der Endphase holten die Hamelner Tor um Tor auf und nahmen beim 25:25 noch einen Punkt mit auf die Heimreise.

Hylmar: „Wird einiges an Arbeit auf uns zukommen“

„Duderstadt spielt auswärts nicht so stark wie zu Hause. Zuletzt haben sie aber beim Unentschieden in Schaumburg für ein Ausrufezeichen gesorgt. Sie haben etliche gute Spieler in ihren Reihen. Da wird wieder einiges an Arbeit auf uns zukommen“, ist sich Hylmar sicher. Personell sieht es im Vergleich zur letzten Partie wieder etwas besser aus. Der zuletzt fehlende André Brodhage wird am Samstag mitwirken. „Das hilft uns schon mal. Auch Jannis Pille wird seine Einsatzzeiten bekommen“, verrät Hylmar. Routinier Oliver Glatz wird ebenfalls auf der Platte stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Cedric Jürgens (Gehirnerschütterung). Andrew Treuthardt, der schon gegen Brausnchweig dabei war, wird wieder im Kader stehen. „Ein Sieg wäre jetzt ganz wichtig. Wir brauchen mal wieder ein positives Erlebnis. Danach werden die Aufgaben für uns nicht einfacher. Erst geht es nach Vorsfelde, dann kommt Söhre nach Afferde“, skizziert Hylmar die Lage und ergänzt: „Wir müssen mit einer anderen Einstellung als zuletzt ins Spiel gehen. Über 60 Minuten müssen wir alles reinhauen.“
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
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