31.10.2019 19:14

Oberliga


Derby: 24:17-Sieg beim VfL – Stadtoldendorf erobert den Eintrachtweg!

Hameln erzielt im ersten Durchgang nur acht Treffer / VfL-Offensive verzweifelt an Keeper Mevissen

    Tim Jürgens & Co. mussten sich im Derby überraschend deutlich geschlagen geben.

    VfL Hameln – TV 1887 Stadtoldendorf 17:24 (8:14).

    VfL Hameln – TV 1887 Stadtoldendorf 17:24 (8:14).
    Das war deutlich! Ausgerechnet im Derby feierte Oberliga-Aufsteiger Stadtoldendorf, mit dem Ex-VfLer Dominik Niemeyer als Coach, seinen ersten Saisonsieg – und was für einen! Mit einem deutlichen 24:17 eroberten die Gäste die Halle am Eintrachtweg. Ohne Jannis Pille, Janne Siegesmund, André Brodhage und Finn Ole Vortmeyer gingen die Hamelner ersatzgeschwächt in die Partie, dafür half Torben Höltje ein weiteres Mal aus. Von Beginn an drückten die 1887er aufs Gaspedal: Marcel Geese, Deivas Eidukonis und Dennis von Frankenstein brachten die Niemeyer-Sieben bis zur 5. Minute mit 3:0 in Front.

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    Die Hausherren hatten dagegen große Schwierigkeiten, überhaupt ins Spiel zu finden. Nach Luca Willmers Treffer zum 1:3 (5.) dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Johannes Evert das zweite Tor nachlegte – zum 2:7. „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht stattgefunden und ohne Emotionen gespielt. Jeder hat nur für sich gedeckt und nicht als Mannschaft. Die personelle Lage ist keine Ausrede. Handball ist vor allem eine Einstellungssache. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es wehtut", fand Hamelns Trainer Sven Hylmar deutliche Worte. Der Turnverein war auch in der Folge das dominante Team, baute seine Führung bis zur 23. Minute auf 12:4 aus und führte zur Halbzeit mit 14:8.

    „Erwarte, dass wir vor 500 Zuschauern bei einem Derby brennen"

    Der Erfolgsgarant aufseiten der Stadtoldendorfer stand zwischen den Pfosten: Der Zwei-Meter-Hüne Sven Mevissen trieb die Offensive des VfL regelrecht zur Verzweiflung und war der überragende Rückhalt der Gäste. Nach dem Seitenwechsel kamen die „Rattenfänger" besser aus der Kabine und knabberten am Sechs-Tore-Rückstand. Über 11:15 (35.) und 12:16 (46.) waren Tim Jürgens & Co. beim 14:16 wieder in Reichweite – doch zu mehr sollte es nicht reichen. Stadtoldendorf gewann in der Folge an Sicherheit und setzte sich bis zur 55. Minute wieder auf 20:16 ab. Dank einer 4:1-Serie des TV stand bei Abpfiff schließlich ein hoher 24:17-Sieg auf der Anzeigetafel. „In der zweiten Halbzeit haben wir besser  verteidigt und nur zehn Gegentore kassiert. Nach vorne haben wir aber keine Lösungen gefunden. Vier verworfene Siebenmeter sprechen für sich. Mit 17 Toren gewinnst du in der Oberliga kein Spiel", meinte Hylmar, der auch sich selbst hinterfragte: „Bei so einer Leistung muss ich mich natürlich auch fragen, ob ich etwas falsch gemacht habe. Ich erwarte, dass wir vor 500 Zuschauern bei einem Derby brennen. Dem war heute nicht so – im Gegenteil. Unsere Glückwünsche gehen nach Stadtoldendorf. Sie haben sich den ersten Sieg verdient."
    VfL Hameln: Tim Jürgens (5), Niklas Colusso (3), Oliver Glatz (2/1), Johannes Evert (2), Torben Höltje (1), Jannik Henke (1), Jasper Pille (1), Janis Dohme (1), Luca Willmer (1).
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