09.03.2026 13:23
Oberliga B-Junioren
Knappe Niederlage beim Primus - „Am Ende entscheiden Kleinigkeiten das Spiel“
Hänning: „Die Jungs waren nach dem Spiel verständlicherweise geknickt"

Florian Koss und die Hamelner verloren knapp beim ungeschlagenen Tabellenführer.
Redigiert von Rafael George
SV Eintracht Hiddestorf – VfL Hameln 33:30 (17:15).
Am letzten Sonntag, 08. März, standen sich Tabellenführer SV Eintracht Hiddestorf und der VfL in der Handball-Oberliga gegenüber. Mit einem 33:30-Sieg behielten die Hiddestorfer die Punkte zuhause.
Der VfL startete in die Partie mit einem 1:0 durch Kapitän Berke Kaptan.. Aber auch Hiddestorf zeigte von Beginn an Leistung. So stand nach der dritten gespielten Minute ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Die Hamelner kämpften weiter und setzten sich in der 12. Minute durch drei Tore in Folge auf 9:6 ab. Diese Drei-Tore-Führung konnten sie allerdings nicht lange halten. Im Gegenteil: Trotz insgesamt guter Deckung glich Hiddestorf in der 20. Minute zum 12:12 aus. Die Jungs des VfL machten in dieser Phase ein paar technische Fehler und bekamen darüber hinaus eine für sie „dusselige“ Zeitstrafe. Allerdings zeigten die Hamelner im Angriff weiterhin gute Aktionen und zogen so zwei Strafwürfe. Das Problem: Beide landeten nicht im Tor. So stand es in der 24. Minute 15:13 für die Gastgeber. Beim 17:15 war Halbzeit und die Mannschaften wechselten die Seiten.
In der zweiten Halbzeit kamen die Hamelner nicht gut aus der Kabine. Die Konsequenz: Die Hamelner hatten zwei Fehlwürfe. Zu allem Überfluss hagelte es direkt noch eine Zeitrstrafe obendrein. Das nutzten die Gastgeber konsequent aus und hatten beim 19:15 eine Vier-Tore-Führung. Die Hamelner Jungs kämpften weiter gegen die drohende Niederlage an und Joell Steinhoff brachte sie mit dem 19:21 wieder auf zwei Tore ran. Allerdings schafften sie es nicht, weiter daran anzuknüpfen. Alllerdings wurde es immer schwieriger für den VfL, da dem Team fast vier Minuten kein Tor gelungen war. So kam es aus Hamelner Sicht zum 19:24 in der 34. Minute und zum 22:26 mit Eintritt in die Schlussphase (39.).
Die Gäste kamen bei diesem Stand zur Auszeit zusammen und versuchten, sich über neue taktische Vorgaben heranzukämpfen. Das gelang den Jungs und sie erkämpften sich in der 46. Minute mit dem 27:28 wieder heran. Aber der Ausgleich wollte nicht fallen. Durch eine weitere Zeitstrafe in der 47. Minute zu einem ungünstigen Zeitpunkt schwächte sich der VfL selbst. Zwar verkürzte das Team von Trainer Jörn Hänning noch einmal auf 29:31, doch behielt Hiddestorf in einer turbulenten Schlussminute die Nerven und holte am Ende die zwei Punkte.
„Die Jungs waren nach dem Spiel verständlicherweise geknickt. Aber das brauchen sie nicht. Sie haben ein tolles Spiel abgeliefert. Die Deckung in Verbindung mit unseren Torhütern hat einen tollen Job gemacht. Was der Innenblock heute geackert hat, war schon toll anzusehen.Und auch im Angriff haben wir gute Lösungen gefunden. Es hat mich gefreut, dass einige Sachen, die wir erst im Training gemacht haben, phasenweise schon gut funktioniert haben. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten das Spiel. Wir verwerfen zwei Strafwürfe und scheitern ein paar Mal zu oft am gut aufgelegten Torhüter. Wir machen insgesamt auch gar nicht so viele technische Fehler, aber für das Spiel am Ende zwei bis drei zu viel. Aus der Niederlage werden wir weiter lernen und es im nächsten Heimspiel gegen Himmelsthür besser machen. Da haben wir noch eine Rechnung offen“, kündigte Hamelns Trainer Hänning augenzwinkernd an.
VfL Hameln: Lasse Kohlenberg (7), Joell Steinhoff (5), Berke Kaptan (5), Moritz Pelz (4/2), Berkay Kaptan (4), Matti Huer (3), Hauke Rosenthal (1), Brix Stallmann (1).
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