21.05.2026 10:58
Meldung
Kontinuität am Rosenbusch: Käber bleibt ein weiteres Jahr bei ho-handball
A-Lizenz-Inhaber schwärmt von der Arbeit mit dem Team - und hat Lust auf die sportliche Weiterentwicklung

Frank Käber bleibt den ho-Handballern als Trainer erhalten. Foto: privat.
ho-handball hat eine wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen: Trainer Frank Käber bleibt für ein weiteres Jahr im Amt. Nach einer erfolgreichen ersten Spielzeit am Rosenbusch, in der die Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga als Tabellendritter der Regionsoberliga nur knapp verpasste, setzen die Verantwortlichen und der A-Lizenz-Inhaber damit auf Kontinuität. „Wir freuen uns wirklich sehr darüber, die Entscheidung steht auch schon etwas länger fest“, erklärt Herrenverantwortlicher Stefan Mittmann. „Wir sind mit der Arbeit von Frank sehr zufrieden. Frank hatte zunächst zwar nur für ein Jahr zugesagt, hat aber Spaß an der Sache und die richtigen Kniffe gefunden.“
Das Projekt „Belebung“ steht vor der Fortsetzung
Das ursprüngliche Ziel bei der Verpflichtung von Frank Käber war es, den Herren-Handball in Hessisch Oldendorf nach dem personellen Umbruch wieder zu beleben. „Das Projekt war am Ende sehr erfolgreich. Wir haben einen großen sportlichen Erfolg gehabt, auch wenn es mit dem Aufstieg am Ende nicht geklappt hat“, bilanziert Frank Käber. Der Sprung in die Landesliga war ohnehin kein Pflichtziel für die gerade abgelaufene Saison. Käber betont: „Der Aufstieg war ursprünglich gar nicht auf unserer Bucket-Liste, sondern nur die Entwicklung der Mannschaft. Ich glaube, dass wir diese Entwicklung noch weiter fortsetzen können.“
Dass dieser Entwicklungsprozess auch Zeit und Geduld brauchte, bestätigt Stefan Mittmann beim Blick auf den Saisonverlauf: „Die ersten Spiele waren noch nicht so berauschend. Trainer und Team mussten uns natürlich erstmal aneinander gewöhnen. Aber Frank hat viele neue Impulse und Varianten eingebracht und viele neue DHB-Inhalte implementiert. Er probiert viel mit den Jugendlichen aus und die Jungs denken mittlerweile einfach mehr über Handball nach. In der Rückrunde hat sich das echt bewährt, da waren wir absolut auf Erfolgskurs.“
Gute Stimmung als Fundament für ein weiteres Jahr
Der sportliche Fortschritt und das Zusammenspiel mit dem Kader gaben letztlich auch den Ausschlag für die Vertragsverlängerung um eine weitere Spielzeit. Die Chemie zwischen dem Trainer und der Mannschaft passte im ersten Jahr am Rosenbusch auf und neben dem Feld, wie beide Parteien klarstellen. „Es macht wirklich Spaß mit den Jungs – sogar noch mehr als ich vorher vermutet hätte (lacht). Das hat mich auch dazu bewogen, noch eine Saison dranzuhängen“, so Käber. Besonders die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft hebt der Trainer hervor: „Wir haben eine brillante Stimmung. Es macht nicht nur die 90 oder 120 Minuten im Training Spaß, sondern auch vorher und hinterher.“ Die Begeisterung beruht dabei auf Gegenseitigkeit, wie Mittmann mit Blick auf die hohe Qualifikation des Trainers ergänzt: „Die Jungs finden es super, mit Frank zusammen zu arbeiten. Für die Zukunft wollen wir weiterhin sehen, dass die Jugend im Vordergrund steht. Wenn da im Umkreis noch jemand Interesse hat, diesen Weg mitzugehen, kann er sich gerne bei uns melden.“
Personelle Konstanz und gezielte Veränderungen im Kader
Hinsichtlich des Spielermaterials für die neue Saison kann der Verein auf einem soliden Fundament aufbauen, auch wenn es zu vereinzelten Verschiebungen kommt. Stefan Mittmann gibt hierzu einen detaillierten Überblick: „Der Kader bleibt größtenteils zusammen. Jonas Völkel beendet zwar seine aktive Laufbahn, bleibt uns aber erfreulicherweise im Umfeld der Mannschaft erhalten. Simon Garvens nimmt sich eine Auszeit und Ralf Waßmann will es künftig etwas ruhiger angehen lassen. Auf der anderen Seite hoffen wir sehr, dass Lukas Noltemeyer nach seiner Verletzung wieder voll angreifen kann. Bei Deniz Özen ist es aktuell noch unklar, ob er weitermacht.“ Für die neue Spielzeit in der Regionsoberliga bleibt die Marschroute der Verantwortlichen somit klar definiert. Anstatt verfrüht offensive Aufstiegsziele zu verfolgen, steht weiterhin die kontinuierliche Arbeit mit dem Team im Fokus. „Das Projekt Entwicklung und Umbruch steht weiterhin im Vordergrund und dann sieht man am Ende, wo man steht“, so Käber abschließend mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
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