09.08.2019 11:12

Meldung


TSG mit dünner Personaldecke: „Es darf nicht viel passieren!“

Personell hat sich bei Emmerthal einiges getan / Trainingslager am Wochenende, Steinmann-Cup ist 24./25. August
TSG Emmerthal in der Vorbereitung
TSG-Neuzugang Daniel Maczka (re.) und Gordon Wahl schwitzen in der Vorbereitung (Foto: Privat).

TSG Emmerthal in der Vorbereitung
Lukas Huchthausen nach vollendeter Übung (Foto: Privat).
In vier Wochen wird es für die TSG Emmerthal in der Verbandsliga wieder ernst. Am 8. September gastiert Aufsteiger Alfeld in der Sporthalle Kirchohsen. „Es wird zum Auftakt nicht einfach. Alfeld ist ein ambitionierter Verein, der sich vor der Saison gut verstärkt hat. Ein Aufsteiger zum Start immer undankbar, zumal Alfeld zu den Geheimfavoriten gehört. Die Partie hat gleich zudem ein wenig Brisanz. Unser Trainer Roland Schwörer war ja bis vor ein paar Jahren Coach in Alfeld“, berichtet Emmerthals Team-Manager Hendrik Lity. Aktuell bereitet Schwörer seine Grün-Weißen intensiv auf die nächste Spielzeit vor. Die erste Vorbereitungsphase fand bereits im Juni statt, ehe der Juli nahezu komplett trainingsfrei war. Erst am 30. Juli haben die Emmerthaler das Training wieder aufgenommen. „Aktuell machen wir in der Woche immer geteilte Einheiten in der Halle und im Fitnessstudio. Für das Studio wurde für jeden jeden Spieler ein individuelles Programm ausgearbeitet. Da wird an den Defiziten gearbeitet“, erläutert Lity.

Beims und Otto fallen vorerst aus


Merlin Otto fällt vorerst aus.
Im personellen Bereich hat sich bei der TSG im Vergleich zur letzten Saison einiges getan. Jürgen Rotmann, Cedric Jürgens (beide VfL Hameln) und Arnold Schorich (Stadtoldendorf) sind nicht mehr dabei. Zudem steht Florian Backhaus nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung. Des Weiteren wird Christopher Beims nach seinem Kreuzbandriss erst im Laufe der ersten Halbserie wieder auf dem Parkett stehen. Damit nicht genug: Merlin Otto wird mit einem Ermüdungsbruch im Fuß vermutlich auch bis Oktober ausfallen. Auf der anderen Seite sind aber auch neue Akteure dabei. Daniel Maczka (VfL Hameln), Jason Konitz (HV Barsinghausen), Lakshan Yogeswaren und Marvin Kohrs (beide 2. Herren) verstärken die TSG-Sieben. „Wir bauen aktuell in der Vorbereitung Spieler aus der A-Jugend und zweiten Herren ein. Es kann sich aber auch noch etwas auf dem Transfermarkt tun“, skizziert Lity die Lage. Und wie schätzt Schwörer den Kader für die kommende Saison ein? „Mit Daniel und Jason haben wir zwei erfahrene Spieler dazubekommen. Allerdings ist die Personaldecke sehr dünn. Es darf nicht viel passieren“, macht Emmerthals Coach deutlich.

Trainingslager am Wochenende: Drei Testspiele

TSG Emmerthal in der Vorbereitung
Yannik Gerber (vorne) und Jan Owczarski bei Kraftübungen (Foto: Privat).
Am kommenden Wochenende bittet Schwörer zum Trainingslager. Neben zahlreichen Einheiten stehen auch die ersten Testspiele auf dem Programm. Bereits heute Abend um 19 Uhr gastiert Landesligist VfL Hameln II in Kirchohsen. Am Samstag kommen die Sportfreunde Söhre II, ehe es zum Abschluss einen Tag später gegen ho-handball geht. „Wir werden in diesen Tagen viel an der Deckungsarbeit arbeiten. Um den Angriff werden wir uns nach dem Trainingslager kümmern“, berichtet Schwörer. Danach werden Brackhahn & Co. weiterhin schwitzen müssen. Neben weiteren Trainingseinheiten stehen bis zum Punktspielauftakt Vorbereitungsspiele und der Steinmann-Cup auf dem Plan. Zu diesem Turnier gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-Emmerthaler Arnold Schorich, der mit Oberliga-Aufsteiger Stadtoldendorf an dem Turnier teilnimmt. Der VfL Hameln II (Landesliga) und Eintracht Braunschweig (Landesliga) werden ihre Form am 24. und 25. August ebenfalls beim Vorbereitungsturnier überprüfen. „In der Verbandsliga ist alles möglich. Wenn wir uns in einen Rausch spielen, können wir einiges erreichen. Mit unserem Kader können wir noch mehr auf das Tempo drücken. Wir haben eine wendige und schnelle Mannschaft zusammen“, verrät Lity. Für den Coach sind Fallersleben und Alfeld die Favoriten. „Es ist eigentlich wie im letzten Jahr. Wenn du deine Heimspiele und einige Auswärtspartien gewinnst, dann bist du oben dabei“, so Schwörer. Bleibt abzuwarten, wo sich Emmerthal in der neuen Spielzeit einfindet. Die letzte Saison wurde auf dem sechsten Platz beendet. Vielleicht ist dieses Jahr sogar noch mehr möglich – wenn weitere Verletzungen ausbleiben...
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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