31.05.2019 08:59

Meldung


Handballspielfest der Grundschulen Kirchohsen & Börry

Über 220 Erst- bis Viertklässler verwandeln Sporthalle Emmerthal in ein Tollhaus / Wienke verdient sich Sonderlob
Handballspielfest der Grundschulen Kirchohsen & Boerry
Das Handballspielfest der Grundschulen Kirchohsen und Börry  war ein voller Erfolg (Foto: Privat).

Nach vier Jahren Pause war es endlich wieder soweit. Es stand das Handballspielfest der Grundschulen Kirchohsen und Börry an. Insgesamt nahmen 29 Mannschaften mit über 220 (!) Schülerinnen und Schülern an dieser Veranstaltung teil. Organisiert wurde dieses Projekt von der FSL´lerin der TSG Emmerthal Fiona Wienke. „Sie hat es geschafft, ein tolles Spielfest auf die Beine zu stellen. Fiona hat viele Stunden und Wochen Arbeit in dieses Projekt gesteckt“, lobte Emmerthals Vorsitzender Stephan Kutschera. Hierzu gehörten Training in den einzelnen Klassen, einteilen und benennen der Mannschaften, Durchführung des Spielfestes und viele weiteren Aufgaben mussten erledigt werden. Das Spielfest begann mit den 1. und 2. Klassen, anschließend traten die 3. und 4. Klassen gegeneinander an. Die Sporthalle wurde in zwei Spielfelder unterteilt, wo die Kinder in der Spielform 4+1 in Mannschaften gegeneinander spielten. Zudem gab es für die Kinder in der Halle noch eine Bewegungslandschaft, wo sich die Grundschüler in ihren Spielpausen noch zusätzlich austobten. Die einzelnen Mannschaften traten unter den Namen der aktuellen Handballbundesligisten auf. So spielten nicht die 4 a gegen die 4 c, sondern der THW Kiel gegen den SC Magdeburg. Die Kinder waren mit voller Begeisterung bei der Sache und verwandelten über fünf Stunden die Sporthalle Emmerthal in ein Tollhaus. Zahlreiche Schülerinnen vom Viktoria-Luise-Gymnasium, dem Schiller-Gymnasium und der Johann-Comenius-Schule Emmerthal unterstützten dieses Projekt durch ihre Hilfe. Sie stellten sich als Schiedsrichter, Kampfgericht oder Aufsicht in der Bewegungslandschaft zur Verfügung. Von der TSG Emmerthal wurde die Cafeteria besetzt, sodass auch für die nötige Verpflegung gesorgt wurde. Der Überschuss kommt hier den Grundschulen zugute. Als um 13.10 Uhr die letzten Spiele abgepfiffen wurden, waren sich alle einig: Wienke hat ein großes Lob für die Durchführung ihres Projektes verdient und es wurden hoffentlich viele Kinder für den Handballsport begeistert. „Die JSG Weserbergland würde sich freuen, wenn die Grundschüler diese tolle Hallensportart im Verein weiter betreiben wollen“, hofft Kutschera. Die JSG Weserbergland besteht neben der TSG Emmerthal aus dem VfL Hameln, dem MTV Rohrsen und der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Diese vier Vereine haben ihre Jugendabteilungen zusammengelegt, um das Projekt Jugendhandball für die Region, für das Weserbergland weiter voranzutreiben. Mit über 380 Kindern und Jugendlichen und 34 Mannschaften von der A- bis zur F-Jugend im männlichen und weiblichen Bereich ist somit eine der größten Jugendabteilungen in Niedersachsen entstanden. „Wichtig ist es, dass Schulen und Vereine eng zusammenarbeiten, dass wir jungen Menschen finden, die sich für ein FSJ entscheiden und dass solche Projekte kein Einzelfall bleiben“, so Kutschera abschließend.
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