13.12.2025 18:37
Landesliga
„Phasenweise sogar besser“ - doch am Ende wird’s deutlich
Tabellenführer Anderen siegt beim VfL II / Höltje: „Am Ende ist es schade, wir haben uns ein Stück weit selbst geschlagen“

Hamelns Trainer Torben Höltje sah phasenweise einen starken VfL II - doch am Ende wurde es deutlich.
VfL Hameln II – TSV Anderten III 24:34 (13:14).
Gegen den TSV Anderten III musste der VfL Hameln II eine am Ende deutliche Heimniederlage einstecken. Dabei sah es lange Zeit gar nicht danach aus, doch im zweiten Durchgang verloren die Hausherren hinten heraus immer mehr den Faden.
Dabei hatten die Hausherren zunächst Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Der Start missglückte und Hameln lag schnell mit 1:6 (12.) hinten. „Wir sind nicht gut gestartet. Wir hatten zwar Chancen, aber zu viele Fehlwürfe“, analysierte Hamelns Trainer Torben Höltje. Doch seine Mannschaft zeigte Moral. Ab der 10. Minute stabilisierte sich die Abwehr und der VfL arbeitete sich Stück für Stück heran. Zur Pause war der Anschluss beim Stand von 13:14 wiederhergestellt.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem VfL durch Niklas Dockhorn direkt der Ausgleich zum 14:14. Auch beim 17:19 und 18:20 war Hameln noch in Schlagdistanz. Doch was dann folgte, ärgerte den Trainer: „Wir haben nicht mehr den hunderprozentigen Siegeswillen gezeigt und das hat sich aufs Spiel niedergeschlagen. Wir haben viel verworfen im Gegenzug einige Tempogegenstöße bekommen. In der Abwehr hatten wir nicht mehr den Zugriff wie in der ersten Halbzeit.“
In der Schlussviertelstunde zogen die Gäste aus Anderten davon, während beim VfL die Fehlerquote stieg und die Abwehr nicht mehr den Zugriff bekam. „Wir haben nicht mehr richtig nach unserem Konzept gespielt“, so Höltje. Besonders bitter: „Ab der 10. Minute bis zur 45. Minute waren wir immerhin gegen den aktuellen Tabellenführer auf Augenhöhe, in der ersten Halbzeit phasenweise sogar besser. Am Ende ist es schade, wir haben uns ein Stück weit selbst geschlagen.“ Anderten habe zwar sehr gut gespielt, doch die letztlich hohe 24:34-Niederlage resultierte auch aus den eigenen Fehlern in der Schlussphase.
Einen Lichtblick gab es für Höltje dennoch: Das Debüt von Keeper Finn Kuper. „Es hat mich gefreut, dass Finn im Tor seinen ersten Herren-Einsatz hatte. Er hat sich das verdient und hat seine Sache gut gemacht.“
VfL Hameln II: Herzog (7), Kaptan (4), Koß (4), Dockhorn (3/1), Kapitza (2), Michael (1), Bente (1), Wolthausen (1), Grove (1).
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