Von „katastrophal“ zu „1a“: Werner-Sieben zwischen Genie und Wahnsinn
„Der Rückstand aus der Pause ist für uns am Ende zu viel gewesen“
Paul Kolbe war mit ach Treffern bester Torschütze der Hamelner.
HSG Auhagen/Stadthagen – VfL Hameln II 32:30 (21:12).
Auch Hamelns Zweitvertretung reihte sich am Abend in das scheinbar verfluchte Handball-Wochenende ein. Durch das 30:32 unterlagen alle heimischen Herren- und Frauen-Teams ab der Landesliga. „Grund dafür war heute eine katastrophale erste Halbzeit. Wir hatten null Zugriff. Zu wenig Griffigkeit, zu wenig Einsatz“, war Hamelns Trainer Dennis Werner bedient. Satte 21 Gegentreffer fing sich der Oberliga-Unterbau bis zur Pause, schon nach zwölf Minuten lag man mit 3:7 zurück. Zur Pause erhöhte sich der Abstand auf 12:21.
„Unglaublich. So viele Gegentore haben wir teilweise über 60 Minuten bekommen“, konnte es Werner nicht fassen, der nach dem Seitenwechsel den kompletten Turnaround seines Teams sah: „Kämpferisch war das 1a, die perfekte Antwort auf den ersten Durchgang.“ Über 19:26 (41.) und 27:30 (51.) pirschte sich der VfL peu à peu wieder heran, doch näher als auf zwei Tore kamen die Gäste nicht mehr heran. „Der Rückstand aus der Pause ist für uns am Ende zu viel gewesen. Schade, denn nach dem Seitenwechsel sind wir zum Teil sogar mit einfachen Mitteln zum Erfolg gekommen“, so Werner abschließend. VfL Hameln II: Paul Kolbe (8), Marius Koch (4/3), Emil Fielitz (3), Mika Koß (3/2), Thore Tommes (3/1), Niclas Sterner, Justus Grove, Mattis Kapitza, Marten Petersen (alle 2), Niklas Etzholz (1).
Robin Besser Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland. Telefon: 05155 / 2819-320 besser@awesa.de
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