22.03.2025 18:57

Landesliga


„Egal wer kam, es lief“ - Hameln souverän gegen Schlusslicht

Trainer Werner sieht Leistungssteigerung in Halbzeit zwei / Tommes glänzt mit zehn Toren
VfL Hameln II Landesliga Handball Jubelfoto Kabine
Das Sieger-Kabinenfoto muss sein. 
Von Jule Stolpe

VfL Hameln II – HV Barsinghausen II 30:21 (14:10).

In der heimischen Halle am Eintrachtweg wurde die Oberligareserve des VfL Hameln ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann mit 30:21 gegen Schlusslicht HV Barsinghausen II.

„Wir haben uns vorgenommen, heute eine Antwort auf die Niederlage am vergangenen Wochenende zu finden“, erklärte Hamelns Trainer Dennis Werner nach Abpfiff. „Das ist uns in der ersten Halbzeit allerdings nur so halb gelungen.“ Obwohl der VfL bereits nach sechs Minuten mit 6:0 vorne lag, sei spielerisch deutlich mehr drin gewesen, so Werner.
Nach einer Auszeit der Gäste aus Barsinghausen kamen diese besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand bis zur 24. Spielminute immerhin auf 8:11. Dann nahm Werner seine erste Auszeit. „Wir waren in der ganzen ersten Hälfte zu unsauber in den Pässen und haben zu viele technische Fehler gemacht. Obwohl wir mit einer 14:11-Führung in die Halbzeit gegangen sind, wäre da deutlich mehr drin gewesen.“

Nach der Pause stellte der VfL Hameln II die technischen Unsauberkeiten ab und baute die Führung immer weiter aus. Unter anderem durch drei Treffer von Toptorjäger Thore Tommes stand es nach rund 45 Spielminuten 20:14 für die Hamelner. Mit der Leistung in der zweiten Hälfte war Dennis Werner dann vollends zufrieden: „Wir haben deutlich sauberer und besser gespielt, konnten uns dann immer weiter absetzen. Ich musste meine Auszeit gar nicht nehmen, egal wer kam, es lief. Insgesamt haben wir unsere Chancen im Gegensatz zur letzten Woche deutlich besser genutzt. An der zweiten Halbzeit habe ich nichts auszusetzen und am Ende ist das Ergebnis auch in der Höhe verdient.“

Mit dem sogenannten „Hamelner Hammer“ wurde als bester Spieler des Tages Toptorschütze Tommes ausgezeichnet, dem insgesamt zehn Treffer gelangen. Aber auch Torhüter Hendrik Schrader verdiente sich durch viele Paraden ein Sonderlob seines Trainers.
VfL Hameln II: Thore Tommes (10/1), Marius Koch (5/2), Emil Fielitz (4), Justus Grove (3), Paul Kolbe (3), Niclas Sterner (2), Hagen Bente (2), Niklas Etzholz (1). 
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