Für Hamelns Zweitvertretung geht es am Samstag zum Tabellenneunten aus Sehnde. Vor heimischer Kulisse hatten sich die VfLer in einem temporeichen Offensivgipfel im Hinspiel mit 39:37 durchgesetzt. Am Sonnabend rechnet VfL-Coach Dennis Werner, der sich zuletzt mit einem 27:27 gegen Alfeld zufrieden geben musste, allerdings mit einem anderen Spiel...
„Erzielen knapp ein Fünftel ihrer Tore durch Strafwürfe“
„Wenn man auf die Tabelle schaut, schwebt die Partie ein wenig unter dem Motto 'Pflichtsieg'. Sehnde punktet allerdings viel zuhause, weil sie ohne Patte spielen. So haben sie zuletzt auch mit fünf Toren Vorsprung gegen Alfeld gewonnen. Unser Vorteil ist, dass wir einmal die Woche mit und einmal die Woche ohne Patte trainieren und damit grob auf beide Gegebenheiten eingestellt sind – auch wenn wir Patte bevorzugen. Darüber hinaus ist Sehnde sehr stark am 'Wühlen', was bedeutet, dass sie sehr stark das Eins-gegen-Eins suchen. Dadurch haben sie bis jetzt schon knapp doppelt so viele Siebenmeter wie alle anderen Teams der Liga bekommen (im Durchschnitt 7,25 pro Spiel, Anm. d. Red.). Insgesamt erzielen sie knapp ein Fünftel ihrer Tore durch Strafwürfe. Daher heißt es für uns, eine kompakte harte Abwehr zu stellen und sich gegenseitig zu unterstützen, um die zwei Punkte mitzunehmen. Im Vergleich zum Hinspiel müssen wir wieder ein hohes Tempo gehen, diesmal aber eine bessere Abwehr stellen.“
Personal: voller Kader.
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