22.02.2025 21:54

Landesliga


VfL übersteht „friesische Hölle“

„Wir können mit dem Remis leben. Wir wussten, dass Hänigsen sehr heimstark ist und von der hitzigen Kulisse in der Halle lebt"
VfL Hameln II Klatschen
Die Hamelner waren zufrieden mit dem Punkt.

TSV Friesen Hänigsen – VfL Hameln II 30:30 (14:15).

Der VfL bestritt zu später Stunde sein erwartet schwieriges Auswärtsduell bei den „Friesen“. Letztlich gab es keinen Sieger in einer spannenden Begegnung. Hamelns Trainer Dennis Werner erklärte: „Wir können mit dem Remis leben. Wir wussten, dass Hänigsen sehr heimstark ist und von der hitzigen Kulisse in der Halle lebt. Das war auch heute so.“ Im ersten Durchgang entwickelte sich von Beginn an ein eng umkämpftes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Werner: „Spielerisch war das wirklich gut und die Fehlerquote war niedrig. Nur unsere Wurfquote hat nicht gestimmt und so haben wir es verpasst, uns bei knappen Führungen deutlicher abzusetzen. Wenn das Spiel so knapp verläuft, gehen die Zuschauer natürlich voll mit.“ Marius Koch erzielte in der letzten Sekunde des ersten Durchgangs mit einem Hüftwurfdie 15:14-Führung für den VfL.
Nach dem Seitenwechsel ging das Hin und Her weiter. „Personell waren wir heute gebeutelt und während des Spiels ist uns Niklas Etzholz nach einem Schlag an den Kopf noch weggefallen. Die Mannschaft hat aber stark gekämpft und sich bis zum Ende gewehrt“, so Werner. Seine Sieben führte 15 Sekunden vor Schluss sogar mit einem Tor (30:29). „Zu diesem Zeitpunkt wurde uns Zeitspiel angezeigt und Thore Tommes musste aus ungewohnter Position werfen. Der Ball war leider nicht drin. Im direkten Gegenzug haben es die Hänigser dann Marius Koch gleichgetan. Eine Sekunde vor Ende kam der Hüftwurf und es stand 30:30“, erklärte Hamelns Übungsleiter. „Trotzdem können wir mit dem Punkt heute gut leben.“
Hinweis: Aufgrund technischer Probleme bei der Spielmeldung liegen uns neben den Aussagen von Dennis Werner keine Informationen vor.
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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