18.09.2022 17:25

Landesliga


VfL überzeugt bei Heimauftakt - Trant & Co. feiern ersten Saisonsieg!

Werner: „Wir haben eine richtig gute Abwehr gestellt und hatten eine sehr gute Einstellung" / Zwei ehemalige ho-Handballer spielen jetzt für Deister Süntel

Niclas Sterner netzte sechsmal für Hameln ein.

VfL Hameln II – TVE Sehnde II 30:27 (16:10).

Der VfL feierte bei seinem Heimauftakt in der Halle Nord seinen ersten Saisonsieg. Geht es nach Hamelns Trainer Dennis Werner, war der Sieg durchaus verdient: „Wir waren von Anfang bis Ende nie in Rückstand.“ Im ersten Durchgang erarbeiteten sich die Hausherren eine deutliche 16:10-Führung. Den Grundstein dafür legte die starke Defensive der Hamelner. Werner: „Wir haben eine richtig gute Abwehr gestellt und hatten eine sehr gute Einstellung. Die  Jungs sind jedem Ball hinterhergegangen.“ Nach dem Seitenwechsel knabberte Sehnde aber noch einmal am Rückstand und kam bis zur 51. Minute auf 21:22 heran. „Sie haben auf eine 3-2-1-Abwehr umgestellt. Darauf mussten wir uns einstellen. Hinten heraus hat bei uns aber die Bewegung ohne den Ball sehr gut geklappt, sodass wieder davon gezogen sind“, so Werner. Bis zur 55. Minute führte der VfL wieder  26:22. Sehnde kam in den Schlussminuten zwar noch zu einigen Toren, jedoch zeigte sich auch Hamelner treffsicher und siegten letztlich mit 30:27. „Wir hatten heute ein Manko, an dem wir arbeiten müssen. Die Wurfquote hat noch nicht gestimmt. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, wird es erst gar nicht eng. Großen Anteil am Sieg hatte heute unser Torhüter Sebastian Trant. Er war in den wichtigen Phasen voll da und hat sich mit einem Tor selbst belohnt“, resümierte Werner.
VfL Hameln II: Niclas Sterner (6), Simon Steinhoff (5), Paul Kolbe (5), Antonio Galvagno (4), Marius Koch (4/3), Henri Manderla (2), Daniel Wolthausen (2), Sebastian Trant (1), Mattis Galle (1).
Von Lilly Griese

TSV Friesen Hänigsen – HSG Deister Süntel 36:32 (20:16)

Die HSG Deister Süntel verlor das Auswärtsspiel bei der TSV Friesen Hänigsen am Samstagabend mit 32:36 und musste sich damit ohne Punkte auf die Heimreise begeben. „Mit so vielen Gegentoren kann man nicht gewinnen“, lautete das Fazit von HSG-Sprecher Jens Buchmeier nach dem Spiel. Neu dabei und einen positiven Eindruck hinterließen die früheren Hessisch Oldendorfer Spieler Siegfried Buss und Jonas Völkel. Nachdem die Mannschaft von Hessisch Oldendorf kurzfristig abgemeldet wurde, trat man mit den beiden Spielern in Kontakt. „Die beiden haben zwar erst einmal mit uns trainiert, weshalb die Abstimmung natürlich noch nicht passen kann. Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden mit der Leistung beider Spieler“, betonte HSG-Coach Wjatscheslaw Gorpishin. Buchmeier weiter: „Wir hatten ja vorher ein paar personelle Probleme. Jonas und Siegfried sind zwei gute Spieler mit Landesliga-Erfahrung, die uns gut tun werden.“


Bereits zu Beginn der Partie kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich schnell eine leichte Führung. Nach 15 Spielminuten stand ein 10:7 auf der Anzeigetafel. Diese Führung verteidigten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff und bauten sie noch minimal aus. So stand es beim Gang in die Kabinen 16:20 aus Sicht der HSG. „In der Abwehr waren wir heute leider überhaupt nicht gut“, erklärte Buchmeier. Nach Wiederanpfiff gab es nichts mehr für die Gäste zu holen. Zwischenzeitlich bauten die Gastgeber ihre Führung sogar auf zehn Tore aus (34:24, 53.). Doch der HSG gelang es, den Rückstand noch ein wenig zu verringern, sodass sich die Gäste am Ende mit einer 32:36-Niederlage zufriedengeben mussten. „Wir haben uns dann am Ende nochmal zusammengerissen und konzentrierter gespielt. Auswärts sollten 32 Tore eigentlich reichen. Heute haben wir selber aber einfach zu viele Gegentore zugelassen. Deshalb geht die Niederlage am Ende auch in Ordnung. Wir schauen jetzt positiv in die Zukunft und wollen das Zusammenspiel, vor allem mit unseren neuen Spielern, stärken“, gab Buchmeier einen Ausblick.
HSG Deister Süntel: Andre Jürgensmeier (10), Jonas Völkel (7), Nils Ertel (6/2), Florian Kahl (4/2), Milian Temps (3), Nico Sandin, Siegfried Buss (je 1)
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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