07.05.2022 21:11

Landesliga


Weidemann-Verletzung überschattet Hessisch Oldendorfs Heimsieg!

Wahl: „Für das Spiel gegen Altwarmbüchen wäre es bitter, wenn er ausfällt, da er als Kapitän der Kopf und Motivator des Teams ist" / Deister Süntel verliert gegen Spitzenreiter
Jan Torben Weidemann ho handball
ho-Kapitän Jan Torben Weidemann zog sich gegen den HSC eine Verletzung zu.

Von Lilly Griese

ho-handball – Hannoverscher SC 34:23 (13:13).

Die Hessisch Oldendorfer Handballer, die um den Aufstieg spielen, empfingen am Samstag den Hannoverschen SC, der um den Klassenerhalt kämpft. Überschattet wurde das Spiel durch die Verletzung des Hessisch Oldendorfer Kapitäns Jan Torben Weidemann. „Er ist mit einem HSC-Spieler Knie an Knie gestoßen und hat sich dabei dann verletzt. Er wurde danach in die Klinik gebracht. Wir wissen momentan auch noch nicht, was es ist und drücken ihm auf jeden Fall alle die Daumen“, berichtete ein betroffener Trainer Frank-Michael Wahl. Die Gäste aus der Region Hannover kamen besser ins Spiel und führten nach sieben gespielten Minuten mit 3:1. Doch die Hausherren legten schnell nach und glichen nur wenig später beim Stand von 3:3 (8.) aus. Im Folgenden erspielten sich die Hessisch Oldendorfer ein 9:5 und damit einen Vier-Tore-Vorsprung (17.). Die abstiegsgefährdeten Hannoveraner ließen aber nicht locker und kämpften sich wieder ins Spielgeschehen. Somit gingen die beiden Teams bei einem Halbzeitergebnis von 13:13 in die Kabinen. „Hannover hat in der ersten Halbzeit sehr gut dagegengehalten. Sie haben den Ball vorne lange gehalten und so sind wir nicht wirklich in unser Tempospiel gekommen. Nach der Verletzung unseres Kapitäns waren wir wie unter Schock und bis zur Halbzeit haben wir dann ein bisschen wie gelähmt gespielt. Diese Phase hat Hannover dann nochmal für sich genutzt“, so Wahl. Nach Wiederanpfiff fingen sich die ho Handballer aber wieder. Zwischen der 34. und 36. Minute zogen sie das Tempo an und lagen nach einem 4:0-Lauf mit 19:15 in Front. „Da haben wir die Abwehr auf eine 5:1 umgestellt und haben das Spiel von Hannover so zum Stocken gebracht“, meinte Wahl. 15 Minuten vor Schluss kämpften sich die Gäste beim Stand von 20:22 wieder auf zwei Tore heran. Die Hausherren legten aber erneut einen Zwischenspurt ein. Dieses Mal legten sie sogar einen 7:0-Lauf hin und zogen damit deutlich und somit vorentscheidend auf 29:20 davon. „In beiden Halbzeiten stand unsere Abwehr gut und unser Torhüter Marco Nillesen hat ebenfalls eine gute Partie gezeigt. Dadurch sind wir dann in der zweiten Hälfte immer wieder ins Tempospiel gekommen und konnten über die erste und zweite Welle Sören Meyer auf der Außenposition oft freispielen“, resümierte Wahl, der der gesamten Mannschaft ein Lob aussprach. Schlussendlich bejubelten die Hessisch Oldendorfer Spieler um den Toptorschützen Sören Meyer einen 34:23-Sieg, die Verletzung von Jan Torben Weidemann ist aber bei allen noch im Hinterkopf. „Wir müssen jetzt mal abwarten, was da rauskommt. Für das Spiel gegen Altwarmbüchen wäre es bitter, wenn er ausfällt, da er als Kapitän der Kopf und Motivator des Teams ist“, so Wahl.
ho-handball: Sören Meyer (10), Jan Torben Weidemann (4/2), Jonas Völkel (4/1), Jan-Philipp Böhlke, Fabian Weidemann (je 4), Tobias Schöttelndreier (3/1), Lan Nguyen (3), Siegfried Buss, Torben Böhlke (je 1).

HSG Deister Süntel – TuS Altwarmbüchen 24:28 (12:14).

Die HSG Deister Süntel empfing am Samstag den Spitzenreiter aus Altwarmbüchen und unterlag diesem mit 24:28. „Da ging heute aber die ganze Zeit was“, wusste HSG-Sprecher Jens Buchmeier nach Abpfiff. Die Gastgeber mussten auf Nils Ertel, einen ihrer besten Torschützen, verzichten. Dieser fiel aufgrund von Knieproblemen aus. Bis zur zehnten Minute gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe und so stand es zu diesem Zeitpunkt 4:4. Im Folgenden gelang es den Gästen sich leicht auf einen 8:5-Vorsprung abzusetzen. Doch die heimische HSG ließ sich nicht so einfach abwimmeln und blieb dem Tabellenführer auf den Fersen. So war es Niklas Röpke, der in der 22. Spielminute zum 9:9 für die Hausherren zum Ausgleich traf. Bis zum Halbzeitpfiff erkämpften sich die Gäste jedoch wieder einen kleinen Zwei-Tore-Vorsprung und so ging es beim Stand von 14:12 in die Kabinen. „Altwarmbüchen hat uns mit ihrer 4:2-Deckung heute vor eine neue Aufgabe gestellt. Wir haben uns von der Abwehr beeindrucken lassen und konnten diese Aufgabe nicht zufriedenstellend lösen“, resümierte Buchmeier die erste Halbzeit des Spiels. Nach dem Wiederanpfiff hielten die Gäste aus Altwarmbüchen ihren Vorsprung aufrecht. Die Hausherren kamen zwar immer wieder bis auf ein Tor ran, scheiterten aber daran den Ausgleich zu erzielen. In der 51. Spielminute sah Deister Süntels Adrian Semke dann die Rote Karte. „Wir verlieren vorne den Ball und er versucht den erweiterten Tempogegenstoß zu verhindern. Die kann man denke ich schon geben“, so Buchmeier über die Situation. Altwarmbüchen verteidigte seinen Halbzeitvorsprung souverän und gewann das Spiel schlussendlich mit 28:24. „In der zweiten Hälfte haben wir insgesamt zu viele technische Fehler gemacht. Hätten wir diese minimiert, wäre da mehr drin gewesen. Altwarmbüchen war heute auf jeden Fall schlagbar und es war mehr für uns drin. Das macht diese Niederlage dann am Ende so ärgerlich“, so Buchmeier abschließend.
HSG Deister Süntel: Maximilian Glimm (6/1), Milian Temps (5/2), Marcel Krüger (4), Niklas Röpke, Pascal Stuckmann, Adrian Semke, Christoph Tegtmeyer (je 2), Nico Sandin (1).
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