07.12.2019 21:07

Landesliga


ho-handball dreht Sechs-Tore-Rückstand – und geht trotzdem leer aus

VfL Hameln II mit 20:34-Niederlage / Höltje-Sieben steckt im Abstiegssumpf fest

Christoph Bauer verloren in eigener Halle gegen Vinnhorst II.

ho-handball – TuS Vinnhorst II 23:24 (9:12).

Die ho-Handballer kassierten gegen Vinnhorst eine 23:24-Niederlage. „Natürlich ist das Ergebnis für uns enttäuschend. Aber Vinnhorst hat nicht unverdient gewonnen. Sie haben die letzten drei Spiele davor gewonnen und waren heute ein unangenehmer Gegner“, erklärte Hessisch Oldendorfs Trainer Frank-Michael Wahl, der insbesondere mit den ersten 20 Minuten der Begegnung alles andere als einverstanden war: „Da hatten wir einen totalen 'Blackout'. Vinnhorst hat uns mit der 3:3-Deckung sichtlich überrascht. Wir haben uns nicht genug bewegt und haben im Abschluss die Konzentration vermissen lassen. So ist der Gegner zu einfachen Toren gekommen.“

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Die Gäste zogen von Beginn an davon: Über 3:0 (5.), 5:2 (11.) und 9:3 (21.) betrug der Vorsprung zwischenzeitlich gar sechs Tore – erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs steigerten sich die Hausherren und verkürzten bis zur Pause auf 9:12. Nach dem Seitenwechsel hatten die Baxmannstädter ihre beste Phase und glichen beim 16:16 (42.) erstmals aus. Damit nicht genug: Christoph Bauer und Jan Torben Weidemann erzielten anschließend die 18:16-Führung. „Dann haben wir die Partie leider völlig unnötig aus der Hand gegeben und Vinnhorst durch unüberlegte Abschlüsse und Fehlpässe zurück ins Spiel geholt“, so Wahl. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – es ging bis zum Schluss hin und her. In der  59. Minute markierte Nils Matyschik die 24:23-Führung der Gäste. Wenige Sekunden vor Schluss vergab Christoph Bauer schließlich per Siebenmeter die große Chance zum Punktgewinn. „Das kann passieren und keiner macht ihm einen Vorwurf. Was mich allerdings stört: Vor der Saison haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir diese Saison etwas ernster angehen wollen. Leider sind heute einige Spieler ausgefallen, sodass ich nur acht Feldspieler hatte. Das hat uns geschwächt, zumal wir sechs Tore aufholen mussten und hinten heraus sicherlich die Kräfte gefehlt haben. Wenn ich sage, dass ich eine Saison mit vollem Elan angehen möchte, erwarte ich auch die entsprechende Hingabe“, ärgerte sich Wahl abschließend.
ho-handball: Jan Torben Weidemann (6/5), Christoph Bauer (6), Fabian Weidemann (5), Torben Böhlke (4), Jan Priebe (1), Jonas Völkel (1).

TVE Sehnde – VfL Hameln II 34:20 (17:11).

Hamelns Oberliga-Reserve befindet sich weiterhin im freien Fall. In Sehnde setzte es die fünfte Niederlage in Folge. „Die letzte Saison war bereits ein schwieriges Jahr für die Jungs. Aktuell fehlt es uns an den handballerischen Grundlagen, zumindest in den Punktspielen. Im Training zeigt die Mannschaft ein anderes Gesicht. Nur zeigt sie es nicht, wenn es darauf ankommt. Sobald eine Aktion mal nicht läuft wie gewünscht, gehen die Köpfe runter und die Spieler vergessen, was vorher alles gut gelaufen ist. Die Sicherheit fehlt momentan“, erklärte VfL-Coach Torben Höltje nach der deutlichen 20:34-Niederlage in Sehnde. In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut bis zum 6:6 (12.) gut mit, ehe die Hausherren sich mit einer 9:0-Serie (!) auf 15:6 absetzten. Zur Halbzeit verkürzten Maik Dohme & Co. immerhin noch auf 11:17 – doch eine Aufholjagd sollte nach dem Seitenwechsel ausbleiben. Im Gegenteil: Sehnde machte Nägel mit Köpfen und zog vorentscheiden auf 23:13 (41.) davon. In der Schlussphase baute der TVE seinen Vorsprung noch auf 14 Tore aus und feierte damit einen Kantersieg. „Wir haben gut angefangen, dann aber keine Lücken mehr in der gegnerischen Abwehr gefunden. Sehnde hat sehr offensiv gedeckt und unseren Ballfluss unterbunden. Dadurch sind sie immer wieder Tempogegenstöße gelaufen, insgesamt haben sie so rund 15 Tore erzielt. Wir dürfen nicht mit den misslungenen Aktionen hadern, sondern müssen uns auf positive Erlebnisse konzentrieren“,  resümierte Höltje: „Daran arbeiten wir und wenn wir das schaffen, läuft es auch wieder besser.“ Tabellarisch sieht es für den VfL nicht gut aus: Mit nur vier Pluspunkten stecken die „Rattenfänger“ tief im Abstiegssumpf fest.
VfL Hameln II: Maik Dohme (4), Luca Willmer (4), Lukas Röpke (3), Jan Ringe (2), Jannik Steffens (2), Jonas Pelda (2), Thorge Abel (2), Marius Koch (1).
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