11.04.2019 11:26

Landesliga


Wahl erwartet „andere Haltung“ und „Kehrtwende um 180 Grad“

Hessisch Oldendorf will Heimnimbus gegen Anderten II wahren / VfL-Reserve kann Klassenerhalt perfekt machen

Die Hessisch Oldendorfer wollen auch im Heimspiel gegen Anderten II jubeln.

ho-handball – TSV Anderten II (Samstag, 19 Uhr).

„Wir haben das letzte Spiel gegen Börde Handball II abgehakt. Darüber haben wir auch nicht groß gesprochen. Wir müssen am Samstag eine andere Haltung an den Tag legen. Das ist die Pflicht und das erwarte ich von den Jungs auch“, unterstreicht ho-Trainer Frank-Michael Wahl. Am letzten Spieltag mussten sich die Baxmannstädter beim Vorletzten überraschend deutlich mit 16:25 geschlagen geben. Mit Anderten II stehen die Gastgeber vor heimischem Publikum vor einer schwierigen Aufgabe. Die Gäste belegen hinter dem Spitzenreiter aus Alfeld derzeit den zweiten Rang. „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft. Sie spielen sehr konstant und deren Stärke ist die Geschlossenheit. Anderten gibt nie auf und ist im Konterspiel sehr gefährlich“, weiß Wahl. Im ersten Duell mussten sich Böhlke & Co. äußerst knapp mit 25:27 geschlagen. „Da haben wir richtig gut gespielt. Vielleicht liegt uns das Team ja. Nick Graafmann ist beim Gegner der Spieler des Kaders. Er kann das komplette Team mitziehen. Auf ihn müssen wir ganz besonders aufpassen“, weiß Wahl. Die Hessisch Oldendorfer gehen aber mit einem klaren Ziel in das Heimspiel. „Wir wollen unseren Heimnimbus weiter wahren. Dafür brauchen wir im Vergleich zur letzten Woche eine Kehrtwende um 180 Grad, um den Gegner in Gefahr zu bringen“, so Wahl abschließend

VfL Hameln II – TuS GW Himmelsthür (15 Uhr).

„Die Vorbereitung auf das Spiel hätte besser laufen können. Wir haben aktuell einige angeschlagene Spieler“, berichtet Hamelns Trainer Daniel Wick vorletzten Heimspiel gegen Himmelsthür. Mit Maik Dohme (Handbruch) fällt definitiv ein Akteur bis zum Saisonende aus. „Wir schielen immer noch etwas nach unten. Mit einem Heimsieg wollen wir am Sonntag den Sack zu machen“, hofft Wick. Derzeit haben die Hamelner vier Zähler Vorsprung auf den drittletzten Rang, der womöglich den Abstieg bedeuten würde. Diesen Platz belegt aktuell der VfL Uetze. „Wir haben in den letzten Spielen keine einfachen Aufgaben mehr. Nach Himmelsthür spielen wir in Herrenhausen und Uetze. Danach kommt noch Hessisch Oldendorf zum Derby“, blickt Wick auf das Restprogramm voraus.
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Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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