06.12.2018 12:41

Landesliga


Wahl: „Himmelsthür bisher hinter den Erwartungen geblieben"

ho-handball vor hoher Auswärtshürde / VfL-Reserve empfängt „große und wurfgewaltige Mannschaft“ aus Uetze

Hessisch Oldendorfs Jan Priebe reist mit seinem Team nach Himmelsthür.

TuS GW Himmelsthür – ho-handball (Samstag, 19 Uhr).

„Himmelsthür ist bisher hinter den Erwartungen geblieben. Am letzten Wochenende haben sie überraschend deutlich in Uetze verloren. Im letzten Jahr war Himmelsthür einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg. Am Ende haben sie diesen auch nur knapp verpasst“, erläutert ho-Trainer Frank-Michael Wahl. Mit neun Minuspunkten belegen die Grün-Weißen derzeit einen Mittelfeldplatz. „Auswärts kränkeln sie in dieser Saison etwas. Auf der anderen Seite sind sie sehr heimstark. Für uns wird es eine reine Kopfsache. In Himmelsthür wird mit viel Kleber am Ball gespielt. Das darf für uns nicht zum Nebenschauplatz werden. Wir dürfen damit nicht hadern“, berichtet Wahl. Die Baxmannstädter belegen vor dem Auswärtsspiel mit 16:4-Zählern hinter Alfeld Rang zwei. „Wir wollen unsere Linie beibehalten. Über eine stabile Deckung und eine gute Torhüterleistung wollen wir einfache Tore über den Tempogegenstoß erzielen. Es wird aber ein unheimlich schwieriges Auswärtsspiel. Da muss schon alles funktionieren. Mit Adrian Semke hat Himmelsthür einen überragenden Spieler in den Reihen. Das ist der Kopf der Mannschaft. Den müssen wir versuchen einigermaßen in den Griff zu kriegen“, kennt Wahl den Schlüssel zum Erfolg. Personell wird im Vergleich zum letzten Wochen Jan-Philipp Böhlke wieder mit dabei sein.

VfL Hameln II – VfL Uetze (Sonntag, 16 Uhr).

Einen Tag später empfängt Hamelns Oberliga-Reserve den VfL Uetze. Die Gäste haben am letzten Spieltag Himmelsthür deutlich mit 38:29 geschlagen. „Das Ergebnis hat mich schon beeindruckt und sagt alles über den kommenden Gegner aus. 38 Tore gegen Himmelsthür wirft man nicht mal so nebenbei“, warnt Hamelns Trainer Daniel Wick vor dem Heimspiel. Zuletzt erreichten die VfLer zu Hause gegen Herrenhausen-Stöcken ein 30:30-Unentschieden. „Uetze ist eine sehr kompakte, große und wurfgewaltige Mannschaft. Wir müssen im Angriff geduldig spielen“, gibt Wick die Marschroute vor. Im personellen Bereich haben die Hamelner keine Probleme. Der bewährte Kader der letzten Wochen steht zur Verfügung.
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Timo Schnorfeil
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