Nach zwei deutlichen Siegen gegen die Spitzenteams aus Rosdorf und Geismar ist die HSG Deister Süntel mit großen Schritten an die Ligaspitze herangepirscht. Aktuell liegen die Handballer aus dem Deister- und Sünteltal nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter Geismar. Auswärts bei Söhre II steht nun die nächste Herausforderung auf dem Programm. Die Sportfreunde haben in dieser Saison vor heimischer Kulisse nur beim 24:27 gegen Rosdorf Punkte abgegeben. Obendrein stellt der Gastgeber die offensivfreudigste Riege der Liga, erzielte bereits in drei Partien mindestens 40 Tore.
„Nach den letzten beiden Spielen gegen Rosdorf und Geismar folgt nun der nächste Härtetest gegen Söhre. Wir müssen das, was uns die letzten Spiel stark gemacht hat - und zwar eine überzeugende Leistung in der Abwehr - in Söhre genauso auf die Platte bringen. Wir müssen von Anfang an voll da sein. Eine Schwächephase, wie wir sie gegen Rosdorf hatten, dürfen wir uns nicht erlauben.“
Der Kader steht zur vollen Verfügung.
HSG Herrenhausen/Stöcken – TSG Emmerthal (Samstag, 19.30 Uhr).
Auch die TSG ist durch den Auswärtssieg in Rosdorf (35:33) in die obere Tabellenhälfte vorgedrungen. 8:8-Punkte prangen derzeit auf dem Konto der Grün-Weißen, die sich auf Tabellenrang sechs eingenistet haben. Gegner Herrenhausen/Stöcken rangiert drei Plätze tiefer, hat allerdings nur einen Zähler weniger auf dem Konto. Vor heimischer Kulisse bringen die Gastgeber einen großen Vorteil mit, während die Gäste nach der spielfreien Woche zurück in den Tritt finden müssen.
„Größte Problem bei Herrenhausen ist, dass sie ohne Patte spielen“
„Wenn wir direkt nach dem Sieg gegen Rosdorf spielen würden, hätte ich gesagt, dass wir derzeit sehr gut in Form sind. Durch die eine Woche Pause ist das aber schwieriger. In dieser Jahreszeit hat man immer mit verletzten, kranken oder beruflich verhinderten Spielern zu kämpfen, daher hat sich unser Training die Woche über etwas schwierig gestaltet. Ich hoffe trotzdem, dass wir an die gute Leistung und Form gegen Rosdorf anknüpfen. Das für uns größte Problem bei Herrenhausen ist, dass sie ohne Patte spielen. Dadurch sind sie enorm heimstark. Mit Sven Reuter haben sie einen erfahrenen Coach an der Seitenlinie. Wir müssen schauen, dass wir das Tempospiel der HSG unterbunden bekommen und sie in den gebundenen Angriff zwingen. Offensiv gilt es, durch hohes Tempo zu einfachen Toren zu kommen und vor allem geduldig zu sein – besonders, da ohne Kleber gespielt wird.“
Kader: ein paar Ausfälle.
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