15.11.2025 21:57
Verbandsliga
„Die Abwehrleistung war heute der Schlüssel zum Sieg“
Deister Süntel feiert nächsten deutlichen Sieg / Spielertrainer Ratsch überzeugt hinten wie vorne

Spielertrainer Tobias Ratsch überzeugte in Offensive und Defensive.
HSG Herrenhausen/Stöcken – HSG Deister Süntel 23:32 (11:12).
Nach dem 36:24 gegen den Northeimer HC II in der Vorwoche feierten die Handball von Deister Süntel am Abend den nächsten deutlichen Erfolg. „Die Abwehrleistung war heute der Schlüssel zum Sieg. Hier in Herrenhausen nur 23 Gegentore zu bekommen, ist aller Ehren wert“, zog Gäste-Sprecher Jens Buchmeier den Hut vor seiner Mannschaft. Im Innenblock hielten Lars Schiebler und Spielertrainer Tobias Ratsch den Laden von Beginn an zusammen, obendrein parierte Geburtstagskind Philipp Volgmann im Tor einige Bälle. So legten die Gäste früh mit 7:3 vor (12.), ehe die Hausherren sich zurück ins Spiel kämpften. Herrenhausen gelang in der 28. Minute sogar der zwischenzeitliche Ausgleich zum 11:11, ehe Florian Kahl die Halbzeitführung für Deister Süntel markierte. „Wir hätten zur Pause schon deutlicher führen können, haben aber einige Chancen liegengelassen“, konstatierte Buchmeier.
Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Besonders die „Bällermänner“ Kahl und Spielertrainer Ratsch auf halblinks langten offensiv zu, während Defensive und Torwart Daniel Schramm hinten für Sicherheit sorgten. So setzte sich Deister Süntel über 16:13 (35.) und 20:16 (45.) wieder ab und langte besonders in den Minuten nochmal ordentlich zu, sodass am Ende ein 32:23-Erfolg auf der Anzeigetafel stand. „Hinten raus sind uns noch einige schnelle Tempogegenstöße gelungen. Generell gab es heute keinen Bruch in der zweiten Halbzeit, wir haben unseren Vorsprung souverän nach Hause gebracht“, bilanzierte Buchmeier, der abschließend nochmals die Defensivleistung seiner Männer in den Vordergrund rückte.
HSG Deister Süntel: Florian Kahl (9/3), Tobias Ratsch (8), Lars Schiebler (5), Yannik Lenzig (4), Gian Luca Kleinertz (2), Jannis Voss (2/1), Milian Temps, Luca Willmer (beide 1).
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