06.11.2025 11:43

Verbandsliga


Erleichterung in Emmerthal - Bange Blicke bei Deister Süntel

Bierstedt: „Es war mental nicht einfach“ / Ratsch: „Da weiß man nicht, auf welchen Gegner man trifft“
Ruben Bormann TSG Emmerthal Handball Verbandsliga
Wollen nachlegen: Ruben Bormann und die Emmerthaler.

HSG Deister Süntel – Northeimer HC II (Samstag, 18.30 Uhr).

Nach der 27:32-Derbypleite in Emmerthal trifft die HSG Deister Süntel auf ein weiteres Mittelfeld-Team. Die Regionalliga-Reserve belegt mit 4:4 Zählern derzeit Rang 6, während die SHG mit 3:5 Punkten direkt vor den Abstiegsplätzen nach unten blickt.

Tobias Ratsch„Da weiß man nicht, auf welchen Gegner man trifft“
„Wir müssen ganz klar an der Festigung unserer Abwehr arbeiten und dürfen nicht immer wieder in alte Muster verfallen oder die gleichen Fehler wiederholen. Es geht darum, es dem Gegner schwerer zu machen. Unser Ziel ist es, unseren Weg zu gehen, unser Spiel zu machen und vor allem das, was wir uns vornehmen, über die kompletten 60 Minuten umzusetzen – nicht nur für eine Viertelstunde. Bei Northeim II man nicht, auf welchen Gegner man trifft, da sie möglicherweise Unterstützung aus anderen Mannschaften erhalten. Das ist ein Faktor, aber sie haben auch zwei, drei erfahrene Spieler in ihren Reihen, die schon höher gespielt haben und nun ihren 'Handballherbst' erleben. Auf diese Spieler müssen wir aufpassen. Wir dürfen ihnen nicht erlauben, ins Spiel zu finden, sonst wird es schwierig. Leider sieht es personell so aus, dass wir auf beide Kreisläufer verzichten müssen. Ansonsten sind alle fit, auch wenn hier und da noch die eine oder andere Erkältung kursiert. Wir hoffen, dass sich das bis zum letzten Training noch klärt. Es ist schade, dass unsere zweite Mannschaft zeitgleich spielt und uns somit nicht helfen kann. Wir sind daher ganz auf uns gestellt.“

MTV Großenheidorn II – TSG Emmerthal (Samstag, 19.15 Uhr).

Bei der TSG herrschte nach dem Derbysieg gegen Deister Süntel indes Erleichterung. Nach zunächst drei Niederlagen in Folge gelangen den Grün-Weißen zuletzt zwei Siege in Serie und damit der Sprung in die sichere Zone.

„Es war mental nicht einfach“
„Nach unserem holprigen Saisonstart sind wir mit den zwei Siegen in Folge jetzt wirklich angekommen. Nun können wir deutlich entspannter auf die Saison blicken. Es war mental nicht einfach, aus der Situation herauszukommen, aber wir haben die Aufgaben gegen Rhumetal und Deister-Süntel mit Bravour gemeistert. Unser nächster Gegner, Großenheidorn II, ist ein besonderer Fall. Sie haben bekanntlich den Landesligisten Idensen/Wunstorf 'geschluckt' und verfügen daher über einen sehr großen Spielerpool, was uns die Vorbereitung erschwert. Hinzu kommt ihre bekannte Heimstärke. Wir wissen nicht genau, welche Besetzung auf uns zukommt, weshalb wir uns auf uns selbst konzentrieren müssen. Das Ziel ist klar: Mit der gleichen Leidenschaft und Emotionalität wie im Spiel gegen Deister-Süntel in die Partie gehen. Wir wollen mit einer guten Deckung versuchen, über unser Tempospiel zu Torerfolgen zu kommen. Unser Keeper Marco Nillesen ist weiterhin verletzt und fällt aus. Zudem ist Noah Wissel für das Spiel fraglich.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485
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