08.01.2021 12:27

Bundesliga Frauen


Nach drei sieglosen Spielen: HSG hofft auf Heimsieg!

Blomberg feiert Wiedersehen mit Schnack und Smits / Bad Wildungen kommt in Nelkenstadt
Marie Andresen HSG Blomberg Lippe
Blombergs Torhüterin Marie Andresen kehrt am Samstag zurück ins Team (Foto: Matthias Wieking).

Zurück in die Erfolgsspur möchte am Samstag die HSG Blomberg-Lippe finden. Nach zuletzt wettbewerbsübergreifend drei sieglosen Spielen in Folge, soll am 14. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen wieder ein zweifacher Punktgewinn her. Ab 16:30 Uhr erwartet die HSG dabei ein Duell mit den Bad Wildungen Vipers, welche zuletzt mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Spiel wird im kostenfreien Livestream auf www.lz.de/hsg zu sehen sein.

Die Hessinnen, welche von der ehemaligen Blomberger Kreisläuferin Tessa Bremmer (2006-2008) trainiert werden, belegen nach dreizehn Spieltagen einen hervorragenden neunten Platz und können die Reise in die Nelkenstadt mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein antreten. Fünf der letzten sechs Spiele konnten die Vipers siegreich gestalten, gewannen gegen Buxtehude (33:27), die Kurpfalz Bären (32:30), in Pokal und Liga gegen Halle-Neustadt (37:31, 32:19) sowie zuletzt gegen klar und deutlich gegen Göppingen (37:27). Eine Niederlage gab es lediglich gegen Meisterschaftsfavorit Borussia Dortmund zu verkraften (28:36). Dass die Vipers immer einen harten Kampf liefern und ein äußerst unbequemer Gegner sind, haben sie auch bei den letzten direkten Duellen mit der HSG Blomberg-Lippe unter Beweis gestellt. Zwar konnten die Blombergerinnen 14 von 17 Spielen siegreich gestalten und mussten das Feld nur zweimal als Verliererinnen verlassen, doch boten die Begegnungen in der jüngeren Vergangenheit stets Spannung bis zur letzten Sekunde. Die letzte Niederlage stammt aus dem Jahr 2019, als die Schützlinge von Bremmer die HSG mit 26:23 besiegten.

Verstärkt haben sich die Vipers im Sommer unter anderem mit zwei ehemaligen Blombergerinnen: Kira Schnack und Munia Smits. Zudem verpflichteten die Nordhessinnen Larissa Platen von Ligakonkurrent Mainz 05 und ersetzen mit der jungen österreichischen Torfrau Lea Schüpbach Anne Bocka, welche nach Göppingen wechselte. Einen Rücktritt vom Rücktritt gab während der laufenden Saison Sabine Heusdens. Nachdem die Vipers-Verantwortlichen aufgrund einer Verletzung von Rückraum-Spielerin Vanessa Magg auf dieser Position zum Handeln gezwungen waren, stellten sie als erstes einen Kontakt zu Heusdens her, welche eigentlich ihr Karriereende bekanntgegeben hatte. „Mit Sabi zu sprechen, war für mich die logischste Wahl, da der Kontakt zwischen uns ja immer noch bestand“, erklärte Trainerin Bremmer diesen Schritt.

Dass seinem Team eine schwierige Aufgabe bevorsteht, ist HSG-Trainer Steffen Birkner klar: „Die letzten Spiele gegen die Vipers waren allesamt eng und umkämpft. Darauf müssen wir uns auch am Samstag einstellen. Ich erwarte erneut eine hohe Körperlichkeit mit einem Schwerpunkt bei der Abwehrarbeit. Uns muss es gelingen Ruhe zu bewahren, unser Tempospiel aufzuziehen und eine hohe Effektivität an den Tag zu legen“, weiß der 40-Jährige worauf es ankommt. „Bad Wildungen verfügt mit Strujis und Heusdens über sehr erfahrene Spielerinnen, doch auch die jungen Wilden im Team der Hessinnen machen ihren Job in dieser Saison sehr gut. Die Vipers sind bekannt dafür, von der ersten Sekunde an Vollgas zu geben und bis zum Ertönen der Schlusssirene zu kämpfen. Ein Schönheitspreis wird bei dieser Begegnung sicherlich nicht verliehen – wir wollen die beiden Punkte aber mit aller Macht hierbehalten“, gibt Birkner die Zielrichtung vor.

Ins Team zurückkehren wird am Samstag HSG-Torfrau Marie Andresen, welche zuletzt mit einer Mandel-Entzündung aussetzen musste. Geleitet wird die Begegnung des Tabellenvierten gegen den Tabellenneunten vom Schiedsrichtergespann Frederic Linker und Sascha Schmidt. Im Halbzeit-Talk des Livestreams, welcher von der Lippischen Landesbrandversicherung AG präsentiert wird, dürfen sich die Zuschauer auf Lisa Rajes freuen, welche zusammen mit Kommentator Christian Frost die ersten 30 Minuten analysieren wird.
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