12.04.2019 12:06

2. Kreisklasse, Staffel 2


Abdi: „Für uns ist jedes Spiel ein Finale!“

SGHE begrüßt den TC Hameln zum Verfolgerduell / Thals Trainer Schünemann warnt vor Lüntorf

Groß Berkels Trainer Thomas Pernath muss mit seinem Team gegen den Spitzenreiter antreten.

SSG Halvestorf II – TuS Rohden II (Freitag, 19 Uhr).

Schon am Freitagabend erwartet Halvestorfs Bezirksliga-Reserve die Zweitvertretung aus Rohden. „Das wird für uns ein brutal schwieriges Spiel. Rohden wird mit Sicherheit eine stärkere Rückrunde als Hinrunde spielen“, ist sich Halvestorfs Spielertrainer Paul Alles sicher. Die personelle Situation bei den Gastgebern ist angespannt. „Uns steht nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Wir müssen daher noch enger zusammen rücken und jeder muss für jeden kämpfen. Wir wollen auf jeden Fall auf die Leistung vom letzten Wochenende aufbauen und wieder guten Fußball spielen. Dann können wir uns mit drei Punkten belohnen“, hofft Alles auf einen Heimsieg. Dabei bangt er noch um den Einsatz seines Kapitäns Christopher Liebal. „Ein Ausfall von ihm wäre der Supergau“, schildert Alles. Die Gäste stehen sieben Spieltage vor Schluss mit dem Rücken zur Wand. Als Tabellenletzter beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bereits vier Zähler.

VfB Hemeringen II – Germania Hagen II (Sonntag, 13 Uhr).

„Wir haben eine Chance den Mittelfeldplatz zu bestätigen. Aktuell sind es sechs Punkte Rückstand auf Germania Hagen. Den Abstand wollen wir gerne verkürzen. Das Erfolgserlebnis vom Wochenende hat unseren jungen Wilden gut getan“, blickt VfB-Trainer Michael Lauke auf den Heimsieg gegen Lüntorf zurück. Das Hinspiel auf dem Hagen war eine enge Kiste. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Wir wollen uns unten komplett verabschieden. Ein Sieg gegen Hagen könnte uns dabei sehr helfen“, macht Lauke deutlich. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän und Goalgetter Sven Michaelis (Fußverletzung). „Ob er spielen kann, wird sich eventuell erst beim Aufwärmen zeigen“, skizziert Lauke. Die Germanen hingegen kassierten im ersten Pflichtspiel des Jahres beim Spitzenreiter in Großenwieden eine deutliche Niederlage. „Das war schon eine überragende Mannschaft. Jetzt treffen wir auf einen anderen Gegner. Wir wollen uns gut verkaufen und mindestens einen Punkt holen. Hemeringen ist aber immer ein heißes Pflaster, sie sind sehr heimstark“, weiß Hagens Trainer Peter Roefs.

SG Hastenbeck/Emmerthal – TC Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

Die SG Hastenbeck/Emmerthal startet mit einem Heimspiel in das Pflichtspieljahr 2019. Am Sonntag kommt der TC Hameln zum Verfolgerduell an den Reuteranger. Beide Teams trennen derzeit fünf Zähler. Während die SGHE mit 27 Punkten Platz vier belegt, findet sich der Turn-Club direkt dahinter wieder. „Die Duelle mit dem TC Hameln sind immer besondere Spiele für uns. Das ist für uns ein direkter Konkurrent. Wenn wir den Anschluss nach oben halten wollen, dann zählen für uns nur drei Punkte“, unterstreicht SGHE-Spielertrainer Daniel Wohlleben. Personell werden bei den Gastgebern Erwin Christea, Tobias Brakhage und Keeper Florian Vogt ausfallen. Dafür ist Robin Kießig nach seiner Verletzung wieder dabei. Der Turn-Club wird mit einem breiten Kader in Hastenbeck auflaufen. „Ich habe ein Überangebot an Spielern. Wir spielen voll auf Sieg, alle sind heiß auf die Partie. Im Hinspiel wurden wir vorgeführt, daher haben wir auf jeden Fall noch etwas gutzumachen“, weiß TC-Trainer Markus Junga.

TSV Groß Berkel – TSV Großenwieden (Sonntag, 15 Uhr).

Der TSV Groß Berkel empfängt am Sonntag den Tabellenführer. Die Hummetaler belegen derzeit mit 30 Punkten den dritten Rang, der Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt allerdings schon acht Zähler. „Ich freue mich auf die Aufgabe gegen Großenwieden. Für meine junge Riege ist das wieder eine interessante Aufgabe. In solchen Spielen können wir nur lernen“, berichtet Groß Berkels Trainer Thomas Pernath, der noch um die Einsätze einiger Spieler bangt. „Wir können völlig befreit aufspielen. Für uns ist die Saison abgehakt. Großenwieden und Thal sind für mich durch. Wir wollen die Rückrunde als Lernphase für die nächste Saison nutzen“, erläutert Pernath. Die Gäste haben aktuell vier Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Thal. „Wir sind letztes Wochenende sehr gut in die Rückrunde gestartet. Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Finale. Wir wollen die Meisterschaft so früh wie möglich klar machen. Dafür müssen wir jeden Gegner ernst nehmen. Wir gucken weiter nur von Spiel zu Spiel“, berichtet Großenwiedens Sprecher Rassan Abdi und ergänzt: „Groß Berkel ist einer der stärksten Gegner in der Verteidigung, dennoch zählen für uns nur drei Punkte. Alles andere wäre wie eine Niederlage.“

TSV Lüntorf – SC RW Thal (Sonntag, 15 Uhr).

„In dieser Partie haben wir nichts zu verlieren. Wir können völlig befreit aufspielen. Thal ist klarer Favorit“, erklärt Lüntorfs Trainer Olaf Kühl vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten. Die Gastgeber haben aktuell drei Zähler Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, den derzeit Klein Berkel II belegt. „Unsere Trainingsbeteiligung lässt zur Zeit zu wünschen übrig. Mal gucken, wie es am Sonntag personell aussieht“, skizziert Kühl. Bei den Gästen sieht es personell gut aus. Bis auf Dipesh Kc (Urlaub) steht der komplette Kader zur Verfügung. „Unser Neuzugang Babis Kotsidis hat ein starkes Debüt gegeben und wird unser Mittelfeld weiter stabilisieren. Ich hoffe, dass sich meine Mannschaft nicht vom 9:1 in Klein Berkel blenden lässt. Wir müssen auch in Lüntorf alles abrufen, um zu punkten. Gerade die ersten Minuten in Klein Berkel haben gezeigt, dass man von der ersten Minute an auf dem Platz sein muss“, nimmt Thals Trainer Rolf Schünemann sein Team in die Pflicht.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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