12.10.2018 10:40

2. Kreisklasse, Staffel 2


„Tabelle lügt“ - Wohlleben warnt vor Hagens Reserve

Spitzenduo Großenwieden & Thal mit Heimspielen / Klein Berkel II reist zum Kellerduell nach Lüntorf

Großenwieden und der TC Hameln trafen erst vor einigen Wochen im Pokal aufeinander.

Germania Hagen II – SG Hastenbeck/Emmerthal (Samstag, 16 Uhr).

Hagens Kreisliga-Reserve erwartet am Samstag die Spielgemeinschaft aus Hastenbeck und Emmerthal. Die Germanen belegen derzeit mit acht Punkten den siebten Rang. Bei der Spielgemeinschaft läuft es in den letzten Wochen richtig rund. Die letzten fünf Partien wurden allesamt gewonnen. Durch die Siegesserie schob sich die Wohlleben-Elf in die Spitzengruppe. „Die Tabelle lügt. Die acht Punkte von Hagen sprechen nicht für die Qualität in dieser Truppe. Ich schätze den Gegner sehr stark ein. Das wird für uns ein sehr, sehr schwieriges Spiel“, weiß SGHE-Spielertrainer Daniel Wohlleben. Zusätzlich fallen bei den Gästen mit Felix König und Matthias Koch beide Torhüter aus. Dafür steht Florian Fogt zwischen den Pfosten. Auch Torjäger Alexander Miller (Urlaub) kann nicht mitwirken. Wieder im Kader ist Torsten Torster. „Drei Punkte wären schon ganz gut, um weiter an Thal dranzubleiben“, beschreibt Wohlleben die Situation.

TSV Großenwieden – TC Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

Der Spitzenreiter genießt am Wochenende den Heimvorteil. Im Weserstadion gastiert der Tabellenfünfte aus Hamelns Weststadt. „Wir kennen den TC Hameln noch aus dem Pokal und wissen wie gefährlich sie sein können. Die wollen aufgrund der deutlichen Pokal-Niederlage bestimmt etwas gutmachen. Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, erklärt TSV-Sprecher Rassan Abdi. Im personellen Bereich wird bei den Gastgebern nur Marcel Smolka ausfallen. Nach acht Partien sind die Großenwiedener noch ungeschlagen und haben 22 Punkte auf dem Konto. Nur im Topspiel gegen Thal musste sich die Kiki-Elf mit einem Remis zufrieden geben. „Der TC wird uns am Sonntag nichts schenken. Trotzdem zählen für uns nur die drei Punkte“, hat Abdi den nächsten Dreier fest eingeplant. TC-Sprecher Janick Krohn rechnet sich im Weserstadion nicht viel aus: „In Großenwieden haben wir nichts zu verlieren. Für mich sind sie klarer Favorit. Schon im Pokal haben sie uns die Grenzen aufgezeigt und uns ziemlich alt aussehen lassen. Wir wollen uns möglichst gut präsentieren und defensiv besser agieren als in den letzten Wochen.“

TSV Groß Berkel – SSG Halvestorf II (Sonntag, 15 Uhr).

Für Groß Berkels Sprecher Marvin Kämper zählt im Heimspiel gegen Halvestorfs Bezirksliga-Reserve nur ein Heimsieg. „Wir wollen bis zur Winterpause alle Punkte holen und hoffen dann auf Ausrutscher von Thal und Großenwieden. Dann müssen wir da sein. Wir wollen mit dem nächsten Sieg weiter oben dranbleiben“, skizziert Kämper. Derzeit belegt die Pernath-Elf mit 18 Zählern den vierten Rang. Damit beträgt der Rückstand auf das Führungsduo nur vier Zähler. Das Team vom Piepenbusch belegt aktuell mit 15 Punkten einen gesicherten Mittelfeldplatz. „Wir fahren als klarer Underdog nach Groß Berkel. Die wollen oben mitmischen und aufsteigen. Wir versuchen dem TSV aber ein Bein zu stellen und fahren nicht dorthin, um die Punkte einfach so abzuliefern. Ich werde meine Mannschaft bestmöglich einstellen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, zeigt sich Halvestorfs Coach Paul Alles kämpferisch. Personell haben die Gäste aktuell keine Probleme.

SC RW Thal – TuS Rohden II (Sonntag, 15 Uhr).

„Nach der Zwangspause letzte Woche hoffe ich, dass wir den guten Rhythmus nicht verloren haben. Gegen Rohden müssen wir genauso konzentriert zu Werke gehen, wie gegen die Mannschaften, die weiter oben in der Tabelle stehen. Wenn wir meinen, einen Schritt weniger machen zu müssen, könnte es ein böses Erwachen geben“, warnt Thals Trainer Rolf Schünemann sein Team vor dem Tabellenletzten. Bei den Gastgebern steht nur Marvin Strobl nicht zur Verfügung. Derzeit bilden die Rot-Weißen zusammen mit Großenwieden (beide 22 Punkte) das Führungsduo. Allerdings haben die Thaler schon eine Begegnung mehr absolviert. Dagegen warten die Gäste nach acht Spielen weiter auf den ersten Zähler.

TSV Lüntorf – TSV Klein Berkel II (Sonntag, 15 Uhr).

Auf dem Sportplatz in Lüntorf kommt es am Sonntag zum Kellerduell. Der Tabellenvorletzte erwartet den Drittletzten. „Nach der Niederlage gegen Hemeringen II hoffe ich, dass meine Jungs den Ernst der Lage erkannt haben. Der mannschaftliche Zusammenhalt muss wieder stimmen. Gegen einen direkten Konkurrenten sollten wir zu Hause die drei Punkte holen“, hofft Lüntorfs Trainer Olaf Kühl auf den ersten Saisondreier. Mit einem Heimsieg würden die Gastgeber mit den Klein Berkelern nach Punkten gleichziehen. Auf der anderen Seite könnten sich die Hummetaler mit einem Erfolg weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. „Nach der furiosen Aufholjagd im letzten Spiel gegen Rohden II haben wir jetzt das nächste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg. Allein aus diesem Grund muss etwas Zählbares aus Lüntorf mitgebracht werden. Dazu muss aber auch der Wille da sein, dies unbedingt zu wollen und nicht wie in der ersten Halbzeit beim letzten Spiel. So ein Aufbäumen gegen eine drohende Niederlage ist nicht immer machbar. Wie sie Tore schießen können, haben meine Jungs jetzt hoffentlich begriffen. Da Lüntorf ebenfalls mit dem Rücken zur Wand steht, erwarte ich eine kampfstarke Truppe. Da müssen wir dagegenhalten“, gibt Klein Berkels Trainer Olaf Weinert die Devise aus. Bei diesem Unterfangen werden mit Kilian Nasse und Marcel Franzmeier zwei wichtige Spieler fehlen. Dafür ist Lauritz Meyer wieder dabei.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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