28.09.2018 10:45

2. Kreisklasse, Staffel 2


Duell der Sieglosen: „Alles andere als Sieg herbe Enttäuschung“

SGHE will Siegesserie gegen Lüntorf fortsetzen / Heute Abend Flutlichtspiel in Halvestorf

Halvestorfs Kapitän Chris Liebal empfängtbmit seine  Team heute Abend Hagen II.

SSG Halvestorf II – Germania Hagen II (Freitag, 19 Uhr).

Schon heute Abend kommt es am Piepenbusch zum Duell der beiden Zweitvertretungen. „Ich sehe uns nicht unbedingt in der Favoritenrolle. Hagen hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt“, berichtet Halvestorfs Trainer Paul Alles. Zuletzt haben die Germanen auf heimischem Platz den TC Hameln geschlagen. „Hagen wird uns alles abverlangen. Wir freuen uns aber auf ein tolles Flutlichtspiel. Wir versuchen, einen Punkt zu holen und wollen unsere kleine Serie weiter ausbauen“, hofft Alles erneut auf Zählbares. Die Germanen belegen derzeit mit acht Punkten den siebten Rang. „Wir haben die letzten Wochen gut trainiert. Ich hoffe, dass wir die gute Form aus der letzten Partie mit in das Spiel nehmen. Wir wollen die drei Punkte mitnehmen“, macht Hagens Trainer Devin Roefs deutlich.

TSV Klein Berkel II – TuS Rohden II (Sonntag, 13 Uhr).

„Für uns ist es das bisher wichtigstes Spiel der Saison. Alles andere als ein Sieg wäre ein herbe Enttäuschung. Für dieses Unterfangen gilt aber zunächst, unsere eklatante Abschlussschwäche abzustellen“, skizziert Klein Berkels Trainer Olaf Weinert vor der wichtigen Partie. Beide Teams warten derzeit noch auf den ersten Sieg und finden sich damit in der unteren Tabellenregion wieder. Personell steht den Gastgebern weitestgehend der ganze Kader zur Verfügung.„Ich hoffe, dass sich meine Jungs der Bedeutung dieses Spiel bewusst sind und den Gegner keineswegs unterschätzen. Zumal Rohden bisher viel mehr Tore als wir geschossen hat und ebenso heiß auf dieses Spiel sein wird“, weiß Weinert. Auch die Gäste wissen um die Bedeutung der Partie. „Ein Sieg wäre jetzt mal schön. Personell wird es bei uns aber leider nicht besser. Solange wir nicht alle Spieler an Bord haben, wird es für uns schwierig werden. Wir legen den Fokus weiter auf unsere Mannschaft“, erläutert Rohdens Spielertrainer Recep Buran.

TSV Groß Berkel – TC Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

Beide Teams haben vor dem achten Saisonspiel 15 Punkte auf dem Konto und finden sich damit in der oberen Tabellenregion wieder. Der Sieger der Partie wird auch weiterhin in der erweiterten Spitzengruppe mitmischen. „Wir spielen bei uns in Groß Berkel. Das ist für uns vielleicht ein kleiner Vorteil. Die letzten Spitzenspiele haben wir alle auswärts bestritten. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, wo die Tagesform entscheiden könnte. Wir haben unter der Woche gut trainiert", berichtet TSV-Trainer Thomas Pernath. Bis auf einem Urlauber und zwei verletzten Spieler steht den Gästen der gesamte Kader zur Verfügung. „Nach zuletzt zwei verloren und vor allem auch sehr schwachen Spielen, gilt es gegen Groß Berkel eine bessere Leistung zu zeigen. Momentan zeigen wir, wenn überhaupt, nur eine Halbzeit, was wir können. In der aktuellen Lage sehe ich Groß Berkel daher klar in der Favoritenrolle. Zumindest personell entspannt sich die Lage ein wenig“, beschreibt TC-Sprecher Janick Krohn die Situation. Bis auf einen Urlauber und zwei verletzten Spieler steht der gesamte Kader zur Verfügung.

SG Hastenbeck/Emmerthal – TSV Lüntorf (Sonntag, 15 Uhr).

SGHE-Spielertrainer Daniel Wohlleben muss im Heimspiel gegen Lüntorf weiter auf Torsten Torster (verletzt) verzichten. Dafür sind die zuletzt fehlenden Erwin Cristea und Cayan Altuntas wieder mit von der Partie. „Wir nehmen die Favoritenrolle an. Am letzten Spieltag haben wir die Pflichtaufgabe in Klein Berkel erfüllt. So gehen wir auch in das Spiel gegen Lüntorf“, hat Wohlleben einen Dreier fest eingeplant. Mit einem weiteren Erfolg würde die Spielgemeinschaft weiter in der breiten Spitzengruppe mitmischen. „Es gibt ja am Sonntag auch die kleine Derbybrisanz zwischen Emmerthal und Lüntorf. Da brauche ich vor dem Spiel keine motivierenden Worte an die Mannschaft richten. Alle sind heiß“, fiebert Wohlleben dem Anpfiff entgegen. Auf der anderen Seite ist die Stimmung aktuell nicht so gut. „Wir haben die letzten zwei Wochen überhaupt nicht trainiert. Mal gucken, wie sich die Mannschaft am Sonntag präsentiert. Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Hastenbeck und Emmerthal“, schildert Lüntorfs Trainer Olaf Kühl die aktuelle Situation bein TSV. Bitter: unter anderem fällt bei Lüntorf Torhüter Philipp Fricke (Urlaub) aus.

SC RW Thal – VfB Hemeringen II (Sonntag, 15 Uhr).

Der Tabellenzweite empfängt am Sonntag die Kreisliga-Reserve aus Hemeringen. „Wir müssen in der Partie an die Leistung aus dem Großenwieden-Spiel, mit dem ich nur mit dem kämpferischen Einsatz zufrieden war, anknüpfen. Hemeringen mag einen schlechten Start gehabt haben, aber das 0:3 gegen Großenwieden zeigt eindeutig, dass man sie auf keinen Fall unterschätzen darf“, warnt Thals Trainer Rolf Schünemann sein Team. Bei den Gästen ist die personelle Situation noch ungewiss. Fehlen werden definitiv Leon Borgmann und Marc Neumann. Hinter dem Einsatz von Helge Jürgens steht noch ein Fragezeichen. „Wir wollen die positiven Erlebnisse der letzten Wochen mitnehmen und wieder als Team auftreten. Dann können wir wieder Großes leisten. Die Rolle des Favoriten geht ganz klar an Thal. Wir müssen defensiv kompakt stehen, so wenig wie möglich zulassen, eine gute Moral zeigen und den unbedingten Willen. Beim Anpfiff steht es 0:0“, gibt VfB-Trainer Michael Lauke die Devise aus.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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