06.09.2018 14:25

2. Kreisklasse, Staffel 2


TC makellos – hält die „weiße Weste“ gegen Klein Berkel?

Pyrmonter Duell auf dem Hagen / Liga-Primus Großenwieden trifft auf Schlusslicht

Klein Berkels Trainer Olaf Weinert steht mit seinem Team vor dem nächsten schwierigen Spiel.

Germania Hagen II – SC RW Thal (Samstag, 16 Uhr).

Am Samstag gibt es ein Pyrmonter Duell auf dem Hagen. „Das ist natürlich ein absolutes Derby“, weiß Thals Trainer Rolf Schünemann, der mit seiner Mannschaft zuletzt mit 11:1 gegen Lüntorf gewann. „Wenn die Jungs das Ergebnis nicht überbewerten, dann kann das auf gegen Hagen etwas werden. Allerdings würde ich mich durchaus mit einem Punkt schon zufriedengeben“, meint Schünemann. Personell steht ihm dafür dieselbe Mannschaft wie in der letzten Woche zur Verfügung. Zusätzlich könnte es aber sein, dass die Neuverpflichtung Soner Sahin schon zum Einsatz kommt. „Wir müssen schauen, ob er schon spielberechtigt ist“, erläutert Schünemann. Marvin Strobl wird wahrscheinlich noch nicht wieder mit dabei sein und das aus einem bestimmten Grund. „Man muss sich nur die kommenden Gegner anschauen: Großenwieden und Groß Berkel. Da wollen wir bei ihm noch kein Risiko eingehen“, so Schünemann.

TSV Klein Berkel II – TC Hameln(Sonntag, 15 Uhr).

„Mit dem TC Hameln treffen wir auf den nächsten und letzten Gegner aus den Top Vier der Liga. Wie in anderen Spielen sind wir hier auch wieder nur krasser Außenseiter“, berichtet TSV-Trainer Olaf Weinert und ergänzt: „Leider sieht es momentan so aus, dass in der zentralen Defensive mit Kilian Nasse und Alex Wellhausen zwei wichtige Spieler wohl ausfallen dürften. In der letzten Saison waren die beiden Spiele gegen den TC immer sehr eng. Sollten wir dieses Spiel auch in dem Rahmen gestalten und beenden können, wäre das schon als Erfolg zu bezeichnen.“ Auf der anderen Seite hat der Turn-Club die ersten vier Partien allesamt gewonnen. „Der Saisonstart ist bisher optimal verlaufen. Neben der maximalen Punktausbeute ist es sehr erfreulich, dass sich alle Neuzugänge perfekt integriert haben. Den nächsten Gegner sollten wir trotz des schlechten Starts nicht unterschätzen. Schon in der letzten Saison haben wir uns gegen Klein Berkel sehr schwer getan. Zudem werden uns bei diesem Unterfangen verletzungsbedingt einige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Die Zielsetzung ist trotzdem, die nächsten drei Punkte einzufahren“, visiert TC-Sprecher Janick Krohn den nächsten Dreier an.

SG Hastenbeck/Emmerthal – SSG Halvestorf-Herkendorf II (Sonntag, 15 Uhr).

Die SGHE will nach dem Sieg über Löwensen einen weiteren Dreier einfahren. „Es wäre schön, wenn wir eine kleine Serie starten. Jetzt nach dem Sieg gegen Löwensen wollen wir gerne nachlegen. Wir hatten jetzt zwei Wochen Pause, da das Spiel gegen den TC verschoben wurde. In der Zeit haben wir gut trainiert. Unser Anspruch ist es jetzt, drei Punkte gegen Halvestorf zu holen“, betont SGHE-Spielertrainer Daniel Wohlleben, der aber zugleich weiß: „Es wird nicht einfach für uns werden. Paul Alles macht dort einen guten Job. Bei zweiten Mannschaften weiß man ja auch nie, wer aus der ersten Mannschaft mitspielt.“ Verzichten muss Wohlleben auf seinen Mittelstürmer und Torjäger Alexander Miller. „Wir werden aber eine gute Alternativlösung finden“, unterstreicht der Spielertrainer.

TSV 05 Groß Berkel – VfB Hemeringen II (Sonntag, 15 Uhr).

Die Groß Berkler wollen nach ihrer ersten Niederlage am vergangenen Wochenende die nächsten drei Punkte einfahren. „Großenwieden war einfach besser. Sie haben ein super Spiel gemacht. Normalerweise stehen wir defensiv sehr gut, dass war aber am Wochenende leider nicht so. Zudem haben wir uns nur sehr wenige Torchancen erspielt“, blickt TSV-Sprecher Marvin Kämper auf das letzte Spiel zurück. Jetzt zählt aber wieder nur ein Sieg für die Groß Berkeler. „Wir wollen natürlich gewinnen und das Spiel wiedergutmachen. Außerdem wollen wir gerne oben dran bleiben“, unterstreicht Kämper. Personell hat der TSV keine Probleme. Alle Mann sind an Bord. Bei den Hemeringern ist man sich seiner Rolle bewusst. „Wer Favorit ist, das ist wohl klar. Es wird keine leichte Aufgabe werden. Wir wollen uns aber so gut wie möglich verkaufen und vor allem an die Abwehrleistung vom Spiel auf dem Hagen anknüpfen“, meint VfB-Trainer Michael Lauke. Über den Saisonstart denkt er: „Aus vier Spielen haben wir zwei Punkte. Das ist natürlich nicht so optimal. Allerdings muss man bedenken, dass wir vielleicht ein Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren haben. Wir müssen den Jungs einfach Zeit geben und dann werden die Ergebnisse kommen. Aber wenn man gesehen hat, wie meine Mannschaft sich nach dem frühen Rückstand gegen Hagen zurückgefightet hat und über sich hinausgewachsen ist, dann sieht man schon die ersten Schritte“, so Lauke. Personell sind beim VfB alle Mann an Bord.

TSV Lüntorf – SW Löwensen (Sonntag, 15 Uhr).

Nach vier absolvierten Partien wartet der Liga-Neuling aus Lüntorf weiter auf den ersten Dreier. Nur beim 4:4-Unentschieden auf dem Hagen ging die Kühl-Elf nicht als Verlierer vom Platz. „Die Mannschaft stellt sich weiter von selbst auf. Wir müssen aber gegen einen Mitkonkurrenten zu Hause jetzt endlich mal gewinnen. Wir spielen voll auf Sieg“, unterstreicht Lüntorfs Trainer Olaf Kühl. Die Schwarz-Weißen haben derzeit sechs Zähler auf dem Konto und finden sich damit im Tabellenmittelfeld wieder. „Normalerweise müssten wir das Spiel gewinnen. Allerdings haben wir jetzt keinen etatmäßigen Stürmer mehr. Wir müssen uns jetzt irgendwie in die Winterpause retten. Dann werden wir wieder einige Spieler dazu bekommen“, berichtet Löwensens Trainer Olaf Dröge. „Wir dürfen Lüntorf auf keinen Fall unterschätzen. Wir wollen etwas mitnehmen“, visiert Dröge Zählbares an.

TSV Großenwieden – TuS Rohden II (Sonntag, 15 Uhr).

Fünf Spiele, fünf Siege und ein Torverhältnis von 35:5. Der TSV Großenwieden führt die Tabelle der Staffel 2 derzeit ohne Punktverlust an. Am letzten Spieltag setzte sich die Kiki-Elf im Topspiel gegen Groß Berkel deutlich mit 3:0 durch. Jetzt empfangen die Großenwiedener Rohdens Zweitvertretung zum Nachbarschaftsduell. „Im Derby ist ja auch immer etwas Prestige dabei. Wir müssen den Gegner ernst nehmen“, warnt Großenwiedens Spilertrainer Latif Kiki sein Team. Personell sind die Einsätze von einigen Spielern noch ungewiss. „Wir wollen Rohden unser Spiel aufzwingen und die nächsten drei Punkte holen. Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen. Rohden wird uns mit Sicherheit nichts schenken“, weiß Kiki.
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