05.04.2018 14:27

2. Kreisklasse, Staffel 2


TC Hamelns letzte Hoffnung? Es geht in den Inter-Park!

Hagen II erwartet Klein Berkels Reserve zum Verfolger-Duell / In Löwensen geht’s um wichtige Punkte

Hagens Jan Lukas Clemens will mit seinem Team auch gegen Klein Berkel II jubeln.

Germania Hagen II – TSV Klein Berkel II (Samstag, 16 Uhr).

„Die Stadt macht bei uns gerade die Plätze. Wenn wir Pech haben, können wir am Samstag gar nicht spielen“, schildert Hagens Sprecher Nils Lippert die aktuelle Situation. Zuletzt feierten die Germanen gegen Hemeringen II einen 7:1-Kantersieg. „Wenn das Spiel stattfindet, dann wollen wir natürlich das nächste Heimspiel gewinnen. Mit dem Sieg gegen Hemeringen haben wir einen guten Anfang gemacht. An diese Leistung würden wir gerne anknüpfen“, hofft Lippert auf den nächsten Dreier. Nach acht absolvierten Spielen belegen die Gastgeber derzeit den dritten Rang. Die Hummetaler haben bei einer mehr absolvierten Begegnung drei Zähler mehr auf dem Konto.

SC Inter Holzhausen – TC Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

Der aktuelle Spitzenreiter aus Holzhausen erwartet am Sonntag im Inter-Park den TC Hameln. Beim 1:1-Unentschieden im Hinspiel gaben die „Interisti“ im bisherigen Saisonverlauf die einzigen Punkte ab. „In diesem Spiel mussten wir uns mächtig strecken. Wir dürfen die Begegnung auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Für den TC ist es vielleicht die letzte Chance, um noch einmal oben dranzukommen“, schildert Holzhausens Fußball-Obmann Thomas Bertram die aktuelle Situation. Mit 28 Zählern für den Sport-Club die Tabelle derzeit souverän an. „Wir müssen von Anfang an wach sein und müssen endlich mal unsere Torchancen effektiv nutzen. Das hat zuletzt nicht geklappt“, berichtet Bertram. Bei den Gästen steht hinter dem Einsatz von Kevin Hering noch ein Fragezeichen. Dafür ist nach dreimonatigem Auslandsaufenthalt Rouven Hanselle wieder mit von der Partie. „Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Inter ist in allen Mannschaftsteilen gut besetzt und verfügt nicht wirklich über Schwächen. Das zeigt sich auch beim Blick auf die Tabelle. Holzhausen ist klarer Tabellenführer. Die meisten Tore geschossen, die wenigsten kassiert und zudem in dieser Saison noch keine Niederlage einstecken müssen“, weiß TC-Sprecher Tim Hartung und gibt folgende Devise aus: „Wir müssen versuchen, deren schnelle Spieler in der Offensive in den Griff zu bekommen und die entsprechenden Steilpässe aus dem Mittelfeld zu verhindern. Wenn wir dies hinbekommen und es schaffen, die Konzentration über 90 Minuten hoch zu halten, haben wir vielleicht sogar eine Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. Dazu muss auch von der ersten Minute der volle Einsatz da sein und jeder muss für den anderen kämpfen. Personell steht uns aktuell fast die komplette Mannschaft zur Verfügung. Ich hoffe, dass ändert sich bis Sonntag nicht mehr.“

TSV Groß Berkel – SSV Königsförde II (Sonntag, 15 Uhr).

Für Groß Berkel beginnen am Sonntag gegen Königsförde II die Heimspielwochen: Es stehen fünf Heimspiele in Folge an. „Bei der verdienten Niederlage am Mittwoch in Hameln haben wir insbesondere in der ersten Halbzeit ganz klar unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Nun gilt es, diese zu minimieren oder am besten abzustellen und auf der Leistung der zweiten Halbzeit aufzubauen, mit dem kleinen Hinweis, das Leder doch mal zwischen die Pfosten des Gegnertors unterzubringen, egal wie“, berichtet Groß Berkels Sprecher Alexander Zenker. „Gegen Königsförde wäre es wieder mal eine Freude auf dem grünen Rasen zu punkten, statt am grünen Tisch – wie viel zu oft in der Vergangenheit. Nach dem Rückzug von Lachem, dürfte Königsförde sicher die Klasse halten und so auch befreit aufspielen wollen. Genau das gilt für uns zu unterbinden und das Heft des Geschehens in die eigene Hand nehmen.“ Im Grunde hat das Trainerduo personell die Qual der Wahl: Nur 11 der 18 Spieler dürfen in die Startaufstellung. Nachdem am Mittwoch Hagen Wöller und Deniz Kreyer ihr Saison-Debüt feierten, stehen Eric Dimitrov und Artur Zenker vor dem ersten Einsatz in dieser Spielzeit.

SW Löwensen – VfB Hemeringen II (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir müssen jetzt langsam punkten“, macht Löwensens Trainer Olaf Dröge vor dem Heimspiel gegen Hemeringens Reserve deutlich. Beide Teams finden sich derzeit in der unteren Tabellenregion wieder. Während die Gastgeber aktuell sechs Zähler auf dem Konto, hat sich der VfB schon zwei Punkte mehr erspielt. „Wir müssen auf jeden Fall auf Hemeringen aufpassen. Nach der deutlichen Niederlage dürften die mit viel Ansporn zu uns kommen“, erklärt Dröge und ergänzt: „Gegen Königsförde haben wir eine Halbzeit echt gut mitgehalten. Danach waren wir leider platt und konditionell überhaupt nicht mehr auf der Höhe.“ Die Gäste reisen mit einem klaren Ziel nach Löwensen. „Wir wollen die Niederlage vom Wochenende vergessen machen. Wir haben jetzt zwei ganz wichtige und richtungsweisende Spiele vor der Brust. Um nach dem Lachemer Rückzug die gute Ausgangslage auszunutzen, muss in Löwensen gepunktet werden. Die erkrankten und verletzten werden hoffentlich wieder rechtzeitig fit. Es muss gefightet werden. Jetzt wird sich zeigen, wer Charakter in der Mannschaft hat. Um uns unten etwas Luft zu verschaffen, müssen drei Punkte her. Die Startelf ist noch mit ein paar Fragezeichen versehen“, schildert VfB-Trainer Michael Lauke. Die Einsätze von Duc Ba Vu, Fabian Bredemeier (beide Studium), Marc Neumann, Helge Jürgens (beide Grippe) und Mirco Siekmann sind noch fraglich. „Wir wollen gewinnen. Dafür muss aber von Start an eine gesunde Aggression und hundertprozentiger Willen da sein. Dann können auswärts punkten, um zu zeigen, dass der Sieg gegen TC keine Eintagsfliege war“, so Lauke abschließend.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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