12.04.2026 19:40
2. Kreisklasse
Preussen II baut Serie aus – Punkteteilungen in Hastenbeck und Eimbeckhausen
TSV 05 Groß Berkel feiert 3:0-Heimerfolg gegen den TB Hilligsfeld II

Der FC Preussen Hameln II sicherte sich drei Punkte in Nienstedt.
TSV Klein Berkel II – SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst II 2:0 (1:0).
Die Reserve des TSV Klein Berkel hat ihre Hausaufgaben gemacht und einen 2:0-Heimerfolg gegen Großenwieden/Rohden-Segelhorst II eingefahren. Dabei erlebten die Zuschauer an der Humme zwei völlig unterschiedliche Phasen der Begegnung. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. „Wir waren in den ersten 20 Minuten klar die bessere Mannschaft, hatten eine gute Sicherheit im Spiel und verbuchten drei bis vier hundertprozentige Torchancen“, berichtete TSV-Sprecher Roman Bandorski. Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte jedoch eine frühe Vorentscheidung: „Hätten wir die gemacht, hätten wir deutlich mehr Ruhe auf dem Platz gehabt.“ In der 38. Minute belohnten sich die Hummetaler dann aber doch: Nach einem feinen Spielzug kombinierte sich der TSV stark durch die gegnerischen Reihen, ehe Mourad Khaled die Kugel zum 1:0 durch die Beine des SG-Keepers schob.
Nach dem Führungstreffer riss der Faden bei den Hausherren jedoch überraschend. „Danach haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, das kann ich mir nicht erklären. Die Konzentration war plötzlich weg“, rätselte Bandorski. Die Gäste aus Großenwieden nutzten die neu gewonnenen Räume und kamen besser in die Partie. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Die SG war spielerisch tonangebend, biss sich an der TSV-Defensive jedoch meist die Zähne aus. „In der zweiten Halbzeit war Großenwieden spielerisch besser, ohne sich aber die ganz dicken Dinger herauszuspielen. Wir waren nicht sicher genug, das hätte nicht sein müssen“, so Bandorski kritisch.
Dass hinten die Null stand, lag auch an der Aufmerksamkeit des TSV-Schlussmanns Mohammad Haidari, der viele Bälle, die hinter die Kette gespielt wurden, rechtzeitig abfing. In der Nachspielzeit nutzten die Gastgeber dann den sich bietenden Platz für den entscheidenden Konter: Lamine Noiro Doumbia brach über die Außenbahn durch und markierte mit dem Treffer ins kurze Eck den 2:0-Endstand (90.+1). Trotz der spielerischen Defizite in der zweiten Hälfte gab es Grund zur Freude über eine Personalie: „Ich muss heute Falah Hasan Qasim loben. Er ist erst spät in der ersten Halbzeit reingekommen und hat in seinem ersten Saisonspiel eine bärenstarke und sehr solide Leistung gezeigt“, freute sich Bandorski. „Insgesamt war die Mannschaft bis zum ersten Tor gut, hat dann aber auch nachgelassen. Am Ende zählen aber die drei Punkte.“
Tore: 1:0 Mourad Khaled (38.), 2:0 Lamine Noiro Doumbia (90.+1).
von Timor Folge
TSV Eintracht Nienstedt – FC Preussen Hameln II 1:2 (1:0).
Der Tabellenführer FC Preussen Hameln II hat seine Aufgabe beim TSV Eintracht Nienstedt erfüllt, musste für den 2:1-Auswärtssieg jedoch hart arbeiten. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung der Hausherren und einer gelb-roten Karte für die Gäste entführten die Preussen die drei Punkte aus Nienstedt. „Der Sieg für Preussen ist verdient, sie waren das bessere und technisch versiertere Team“, erkannte TSV-Trainer Torsten Reimann nach der Partie fair an. In der Anfangsphase dominierte Hameln das Geschehen und war deutlich feldüberlegen, kam jedoch gegen die kompakt stehende Eintracht zunächst nicht zu zwingenden Torchancen. In der 21. Minute gingen dann überraschend die Gastgeber in Führung: Eine Flanke wurde unglücklich abgefälscht, Marlon Frielinghaus schaltete am schnellsten und drückte den Ball zur 1:0-Führung über die Linie. In der Folge gestaltete sich die Partie offener, doch die starke Defensive der Preussen ließ wenig zu.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck. In der 55. Minute belohnte Almunther Alahmad die Bemühungen mit einem Alleingang, den er mit einem platzierten Flachschuss zum 1:1-Ausgleich abschloss. Nur wenige Minuten später folgte ein Rückschlag für den Spitzenreiter, als der Torschütze Alahmad mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde (60.). In Unterzahl kam Hameln in der 66. Minute zur Entscheidung. Nach einem Foul im Strafraum entschied der Unparteiische auf Strafstoß – eine Entscheidung, die bei Reimann auf Skepsis stieß: „Das war ein etwas fragwürdiger Foulelfmeter, den ich nicht gegeben hätte. Aber es ist, wie es ist.“ Wisam Shivan ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:2. In der Schlussphase versuchte Nienstedt mit langen Bällen und einem gefährlichen Freistoß noch einmal alles, blieb am Ende aber nicht mehr zwingend genug. „Wir haben über den Kampf alles reingeworfen und als Mannschaft gegen einen starken Gegner gut gegengehalten“, resümierte Reimann trotz der Niederlage zufrieden mit der Einstellung seiner Elf.
Tore: 1:0 Marlon Frielinghaus (21.), 1:1 Almunther Alahmad (55.), 1:2 Wisam Shivan (66./Foulelfmeter).
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Almunther Alahmad (Hameln/60.).
SG Eimbeckhausen/Hamelspringe – SG Hameln 74 1:1 (0:0).
In der 2. Kreisklasse trennten sich die SG Eimbeckhausen/Hamelspringe und die SG Hameln 74 mit einem 1:1-Unentschieden. Auf einem schwer bespielbaren Platz entwickelte sich eine zähe Partie, die am Ende keinen Sieger fand. „Das war kein schönes Spiel. Ein typischer Kick, den man schnell wieder vergisst“, bilanzierte Eimbeckhausens Trainer Martin Witzel kurz und knapp. Die erste Halbzeit verlief weitestgehend ereignisarm. Beide Mannschaften agierten mit vielen langen Bällen, da ein geordnetes Kombinationsspiel auf dem schwierigen Untergrund kaum möglich war. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, sodass es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.
Kurz nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste aus Hameln in Führung. Nach einem langen Ball aus der Abwehr rutschte das Leder durch eine unglückliche Abwehraktion der Hausherren durch. Nils Schrader schaltete am schnellsten, zog über die rechte Seite davon und schob den Ball in die lange Ecke zum 1:0 ein (48.). Die Antwort der Spielgemeinschaft aus Eimbeckhausen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: In der 57. Minute landete ein Eckball im Strafraum der Hamelner. Im daraus entstehenden Gewühl behielt Wayne-Sören Sundermann die Übersicht und stocherte den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie. In der verbleibenden Spielzeit blieb das Spiel überschaubar. Beiden Teams fehlte im letzten Drittel die nötige Präzision, um sich weitere klare Möglichkeiten zu erspielen. „Unter dem Strich ist das 1:1 gerechtfertigt, aber für beide Mannschaften eigentlich zu wenig. Damit kann keiner so richtig leben“, so Witzel abschließend.
Tore: 0:1 Nils Schrader (48.), 1:1 Wayne-Sören Sundermann (57.).
SG Hastenbeck/Emmerthal – SG Saale-Ith/Marienhagen II 1:1 (1:0).
Die SG Hastenbeck/Emmerthal und die SG Saale-Ith/Marienhagen II trennten sich mit einem 1:1. Für die Gäste war es ein Punkt der Moral, wie Trainer Sven Hölscher nach dem Spiel betonte: „Wir wollten Hastenbeck den Ball überlassen und über Konter gefährlich werden. Das Unentschieden haben sich die Jungs kämpferisch absolut verdient.“ Hastenbeck übernahm die Spielkontrolle und war über weite Strecken feldüberlegen, ohne die Gäste jedoch völlig zu dominieren. In der 42. Minute belohnten sich die Hausherren schließlich: Ein Freistoß wurde schnell als Flanke ausgeführt und Silas Niemeyer köpfte den Ball zur zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 1:0-Führung ins lange Eck. Dass es bis dahin nur 1:0 stand, verdankte Saale-Ith ihrem Torhüter Robin Scholz, der bereits im ersten Durchgang zweimal glänzend parierte.
Nach dem Seitenwechsel blieb Hastenbeck zwar spielbestimmend, wirkte gegen die gut organisierte Defensive der Gäste aber zunehmend ideenlos. In der 56. Minute schlug Saale-Ith dann zu: Christian Klaps setzte sich auf der Außenbahn mit einem Tunnel durch, legte quer auf Tobias Kutschinski, der den Ball zum 1:1-Ausgleich links oben versenkte. In der Schlussphase plätscherte die Partie phasenweise dahin, ehe es kurz vor dem Abpfiff noch einmal brenzlig wurde. Nach einem hohen Ball der Hastenbecker „flipperte“ das Leder durch den Strafraum der Gäste, ehe der Ball aus kurzer Distanz auf das Tor der Gäste geschossen wurde. Doch erneut war es Robin Scholz, der mit einer Blitzreaktion den Punkt für sein Team festhielt. Ein Sonderlob gab es von Hölscher nicht nur für seinen Keeper, sondern auch für den Unparteiischen: „Ich ziehe den Hut vor dem Schiedsrichter, der heute zwei Spiele an einem Tag geleitet hatte. Für uns war es wichtig, kämpferisch dagegenzuhalten und so wieder zurück in die Spur zu kommen.“
Tore: 1:0 Silas Niemeyer (42.), 1:1 Tobias Kutschinski (56.).
TSV 05 Groß Berkel – TB Hilligsfeld II 3:0 (2:0).
Der TSV 05 Groß Berkel sicherte sich am heutigen Nachmittag mit einem 3:0-Erfolg drei Punkte. „Ein großes Lob an die Mannschaft. Wir haben nach der Hinrunde heute einiges wiedergutgemacht und haben hoffentlich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun“, resümierte ein zufriedener Dominik Brose nach dem Abpfiff. Dabei war die Partie im ersten Durchgang zunächst ausgeglichen. Groß Berkel startete zwar gut und hatte in den ersten zehn Minuten Oberwasser, kam aber nicht zu zwingenden Abschlüssen. Hilligsfeld fand in der Folge besser ins Spiel, sodass sich eine zerfahrene Begegnung auf Augenhöhe entwickelte. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren dann jedoch doppelt zu: Zunächst traf Toni Scheffer mit einem sehenswerten Distanzschuss genau in den Winkel zum 1:0 (43.), ehe Jan Howind in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) zum psychologisch wichtigen 2:0 nachlegte.
Die Vorentscheidung fiel unmittelbar nach dem Seitenwechsel. In der 49. Minute zirkelte Scheffer eine Ecke punktgenau in den Strafraum, wo Dilkhwaz Ali Kurdi Kurdi zum 3:0 vollendete. In der restlichen Spielzeit kontrollierte der TSV das Geschehen und ließ weitere gute Möglichkeiten auf einen höheren Sieg liegen. „Hilligsfeld ging am Ende die Luft aus, das 3:0 ist absolut gerechtfertigt“, bilanzierte Brose den souveränen Auftritt seiner Elf.
Tore: 1:0 Toni Scheffer (43.), 2:0 Jan Howind (45.+2), 3:0 Dilkhwaz Ali Kurdi Kurdi (49.).
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