16.11.2025 16:51

2. Kreisklasse


Wilde Nachspielzeit: Erst jubelt Karayilan - dann schlägt Groß Berkel zurück

Lauke: „Am Ende war es leistungsgerecht, auch wenn es unglücklich war"
SG Hameln 74 Fussball Kreisklasse Mannschaftskreis
Die 74er mussten die Punkteteilung hinnehmen.

SG Hameln 74 – TSV Groß Berkel 3:3 (1:1).

Die SG Hameln 74 und der TSV Groß Berkel lieferten sich auf nassem und tiefem Untergrund ein Duell, das am Ende keinen Sieger fand. Nach einem turbulenten Spielverlauf trennten sich die Teams mit einem leistungsgerechten, aber für Hameln unglücklichen 3:3 (1:1). Besonders die Schlussphase hatte es in sich: Nach der umjubelten 3:2-Führung der Gastgeber in der Nachspielzeit musste man Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich durch ein unglückliches Eigentor hinnehmen. Hamelns Trainer Michael Lauke fasste die Gefühlslage nach dem Spiel zusammen: „Am Ende war es leistungsgerecht, auch wenn es unglücklich war. Bei uns ist heute wenig zusammen gelaufen und Groß Berkel hat super gefightet. Sie stehen zu unrecht da unten.“
Groß Berkel ging in der 16. Minute durch Hassan Iqbal in Führung, doch Nico Buchwald glich für Hameln in der 29. Minute noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel legte Groß Berkel erneut vor, diesmal durch Dilkhwaz Ali Kurdi Kurdi (57.). Hameln 74 zeigte Moral und schlug acht Minuten später durch Nils Schrader (65.) zurück. Trotz des Kampfes auf dem Platz haderte Trainer Lauke mit der Einstellung seiner Mannschaft: „Es war ein absolutes Kampfspiel, aber wir haben den Kampf nicht wirklich angenommen und viele Zweikämpfe verloren.“ Die Nachspielzeit sollte noch einmal alles auf den Kopf stellen. Als Sipan Karayilan in der 92. Minute das viel umjubelte 3:2 für die SG Hameln 74 erzielte, schien der Heimsieg perfekt. Doch Groß Berkel gab nicht auf. Nach einem Foul im Mittelfeld schlugen die Gäste einen langen Freistoß in den Strafraum der Hamelner. In einer unübersichtlichen Situation passierte das Unglück: „Blenton Berisha wollte ihn klären und hat ihn ins eigene Tor verlängert – das ist einfaach Pech“, schilderte Lauke die Szene, die in der 96. Minute zum bitteren 3:3-Endstand führte.
Tore: 0:1 Hassan Iqbal (16.), 1:1 Nico Buchwald (29.), 1:2 Dilkhwaz Ali Kurdi Kurdi (57.), 2:2 Nils Schrader (65.), 3:2 Sipan Karayilan (90.+2), 3:3 Eigentor Blenton Berisha (90.+6).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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