01.11.2025 08:07

2. Kreisklasse


„Man muss sich schon fast schämen" - 74 verzweifelt, Aerzen gewinnt

„74 hätte normalerweise eigentlich gewinnen müssen für die Leistung, die wir heute abgeliefert haben"
Niklas Hahn MTSV Aerzen II Fussball Kreisklasse
Niklas Hahn bereitete das 1:0 vor.

MTSV Aerzen II – SG Hameln 74 2:0 (1:0).

Die Reserve des MTSV Aerzen erkämpfte am Freitagabend einen glücklichen 2:0-Erfolg. Trainer Oliver Kosowski zeigte sich nach der Partie ehrlich und sprach von einem unverdienten Sieg.

„Man muss sich schon fast schämen, dass wir 1:0 in Führung gegangen sind", so Kosowski. Die SG dominierte das Geschehen, war beweglicher und präsenter, während Aerzen „absolut nicht da" war. Die 74er erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen, scheiterten jedoch immer wieder - oder die Latte stand im Weg. Die Führung für Aerzen fiel in der 27. Minute durch Max Dobisha. Nach einem Freistoß von Niklas Hahn, der den Ball in den Sechzehner lupfte, verlängerte Dubscha mit dem Kopf ins Tor. „Mit der ersten und einzigen Chance in der ersten Halbzeit machen wir das 1:0", meinte Kosowski.
Im zweiten Durchgang steigerte sich die Kosowski-Elf etwas und war präsenter. Ein Schreckmoment für den MTSV ereignete sich in der 63. Minute, als Hameln ein berechtigter Foulelfmeter zugesprochen wurde. SG-Spieler Nils Schrader traf jedoch nur die Latte. Der zweite Treffer für Aerzen in der 75. Minute sorgte für die Entscheidung: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß nahm Deniz Kreyer den Ball und wollte eigentlich flanken. Die flache Hereingabe verpasste jedoch Freund und Feind, irritierte auch Hamelns Keeper und trudelte letztlich in die Maschen.

„74 hätte normalerweise eigentlich gewinnen müssen für die Leistung, die wir heute abgeliefert haben", so Kosowski. „Ein Unentschieden wäre mehr als verdient gewesen. Bei einer Niederlage hätten wir uns auch nicht beschweren können."
Tore: 1:0 Max Dobisha (27.), 2:0 Deniz Kreyer (76.).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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