30.10.2025 11:04

2. Kreisklasse


Wetter im Imposter-Modus: Gibt´s das Verfolger-Duell um Platz drei?

Im Fall von Nienstedt lügt der Volksmund nicht / Belohnt sich Coppenbrügge endlich?
Nico Walter MTSV Aerzen II 2 Kreisklasse
Nico Walter und die Aerzener haben derzeit einen Lauf.
2KK VB-Grafik 30 Oktober 2025

MTSV Aerzen II – SG Hameln 74 (Freitag, 19 Uhr).

„Haben die letzten vier Spiele gewonnen“
„Am Freitag steht das schwierige Spiel gegen SG74 an. Wir haben die letzten vier Spiele gewonnen und wollen diesen Lauf möglichst fortsetzen. Wenn wir in der Defensive wieder so sicher stehen, was allerdings sehr schwierig wird gegen die sehr gute Offensive von SG, können wir die drei Punkte in Aerzen behalten. Wir spielen wieder auf unserem alten Sportplatz. Die Spiele dort liegen uns, die Atmosphäre und der kleine Platz passen uns sehr gut.“
Personal: einige Fragezeichen.

Michael Lauke „Wieder ein Spitzenspiel und wieder unter Flutlicht“
„Wieder ein Spitzenspiel und wieder unter Flutlicht. Wir haben versucht, die Euphorie aus dem letzten Spiel mitzunehmen (3:1-Sieg gegen Tündern, Anm.d.Red.) - auch wenn die Partie unter anderen Voraussetzungen stattfinden wird. Denn neben dem verletzten Sebastian Säbsch werden auch die Tormaschine Sipan Karayilan und Youngstar Cagri Gün fehlen. Für Torwartroutinier Christian Schnelle wird der in der Hinrunde sehr starke Ahmad Ahmad das Tor räumen, da es für Chris gegen einen seiner Ex-Klubs geht. Wer im Sturmzentrum spielen wird, entscheidet sich kurzfristig. Ich erwarte eine spannende und ausgeglichene Partie. Schon bei der 3:4-Niederlage im Hinspiel war es eine enge Kiste, ich hoffe wir können uns für dieses Spiel revanchieren.“

BW Tündern III – TB Hilligsfeld II (Freitag, 19 Uhr).

Sascha Kummerow „Aufrappeln und Wunden lecken“
„Nach der bitteren Niederlage gegen SG74 heißt es für uns erstmal aufrappeln und Wunden lecken.
Wir habe eine sehr gute Hinrunde gespielt und wollen ähnlich gut in die Rückrunde starten. Hilligsfeld hat in Hastenbeck ein herausragendes Ergebnis erzielt und wir sind gewarnt. Aufgrund des Wetters kann ich noch nicht sagen, ob das Spiel stattfinden wird.“
Personal: ein paar Fragezeichen.

„Die starken Ergebnisse zu Saisonbeginn haben die Schwalben tabellarisch beflügelt“
„Nach dem Sieg am Wochenende gegen die SG Hastenbeck/Emmerthal (10:0, Anm.d.Red.) geht es für uns bereits am Freitagabend unter Flutlicht weiter. Eine Aufgabe unserer Mannschaft wird schon darin liegen, das Ergebnis von Sonntag abhaken zu können und sich voller Konzentration der neuen Herausforderung an der Kampfbahn zu stellen. Bei unserem Gegner ist von dem vermeidlichen Absteiger der Vorsaison in der aktuellen Spielzeit nicht mehr viel zu erkennen. Die Tünderaner spielen im oberen Tabellendrittel unmittelbar hinter dem Spitzenduo aus Hameln und Marienau. Vor allem die starken Ergebnisse zu Saisonbeginn haben die Schwalben tabellarisch beflügelt. Wir werden auf eine eingeschworene Truppe treffen, die auf heimischem Platz noch nie eine leichte Aufgabe darstellte. Unser Ziel muss es sein, ihre starken Einzelspieler um Niclas Gierke und Serdal Aydin nicht ins Spiel kommen zu lassen und sich durch ein engagiertes Auftreten teuer zu verkaufen. Am Ende werden wir sehen, ob es für Zählbares reicht.“
Personal: Stanislav Kovalevish und Alexander Galimski stoßen wieder zur Mannschaft, Michel Knese fehlt krankheitsbedingt.


MTV Coppenbrügge – TSV Klein Berkel II (Samstag, 14.30 Uhr).

„Die Chancen stehen schlecht“
„Nach der unglücklichen Niederlage gegen Preussen (2:4, Anm.d.Red.) sollen am Wochenende die ersten Punkte her. Wir sind gut drauf, trainieren und spielen gut, aber scheitern immer wieder an uns selbst. Ob gespielt werden kann, steht allerdings noch in den Sternen. Die Chancen stehen schlecht.“

„Ich wünschte, ich könnte sagen, mit welchen Leuten wir anreisen“
„Wir haben in Marienau (3:5, Anm.d.Red.) an sich ein ordentliches Spiel gemacht. Wir müssen aber die einfachen Dinge konstanter und mit gewisser Sicherheit und Selbstvertrauen umsetzen. Wir werden Coppenbrügge nicht unterschätzen, da wir auch die Berichte verfolgen und immer versuchen, uns bestmöglich vorzubereiten. Eines dürfen wir auf jeden Fall nicht tun: schauen wir hier auf die Tabelle und gehen mit der falschen Einstellung ins Spiel, dann können wir uns warm anziehen. Ich wünschte, ich könnte sagen, mit welchen Leuten wir anreisen. Das kann ich nur leider nicht. Manchmal wäre es schön, sich nicht die ganze Woche nur Gedanken darum zu machen, ob man eine Mannschaft auf den Platz bekommt.“


SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst II – TSV Eintracht Nienstedt (Sonntag, 12 Uhr).

„Ich weiß, dass die Jungs viel mehr können als bisher gezeigt“
„Zum Start der Rückrunde empfangen wir Nienstedt bei uns im Weserstadion. Unsere Hinrunde lief alles andere als gut. Wir hatten uns viel vorgenommen, konnten unsere Form aber in den meisten Spielen nicht abrufen. Ich weiß, dass die Jungs viel mehr können als bisher gezeigt. Langsam müssen wir das aber auch mal an unseren Ergebnissen sehen. Das Hinspiel haben wir durch zwei späte vermeidbare Gegentore verloren (1:2, Anm.d.Red.). Nienstedt spielt sehr körperlich und versucht, den Ball schnell nach vorne zu bekommen. Wir müssen dagegenhalten und hinten hellwach sein. Leider müssen wir auch am Sonntag wieder auf einige Spieler verzichten. Unser Ziel zum Start der Rückrunde sollte dennoch sein, dass wir die Punkte zu Hause behalten.“

„Der Volksmund sagt, die Tabelle lügt nicht“
„Der Volksmund sagt, die Tabelle lügt nicht. In unseren Fall stimmt das auch zu 100 Prozent. Nach Abschluss der Hinrunde befindet sich unser Team auf Platz sieben. Wir haben gegen alle Teams, die tabellarisch über uns stehen, verloren und gegen alle Mannschaften, die tabellarisch unter uns stehen, gewonnen. Somit stehen wir folgerichtig auf Platz sieben. Nach drei sehr unglücklichen Niederlagen wollen wir in den letzten zwei Begegnungen des Kalenderjahres wieder punkten. Am Sonntag steht ein Auswärtsspiel bei der SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst II an. Der Gegner steht mit dem Rücken zur Wand und benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf. Das macht das Spiel für unser Team nicht einfacher. Es wird sicherlich ein kampfbetontes Spiel werden. Wir müssen dagegenhalten und unsere Spielweise mit unseren schnellen Flügelstürmern durchsetzen. Wenn unsere Abwehr sicher steht und unsere Torchancen genutzt werden, dann werden wir sicherlich punkten.“


SG Hastenbeck/Emmerthal – SG Eimbeckhausen/Hamelspringe (Sonntag, 12 Uhr).

„Mund abwischen und nach vorne schauen“
„Nach dem Debakel am letzten Wochenende (0:10, Anm.d.Red.) heißt es einfach Mund abwischen und nach vorne schauen. Jetzt startet die Rückrunde. Da müssen wir das Beste rausholen und schauen, dass wir zu Hause gegen Eimbeckhausen liefern. Gegen Eimbeckhausen haben wir zum Auftakt der Saison verloren. Daher ist auch Wiedergutmachung angesagt. Wir müssen schauen, wie wir das deichseln, aber auf dem heimischen Kunstrasen werden wir das schon schaffen.“

„Wollen die drei Punkte aus Emmerthal mitnehmen“
„Wir spielen gegen Hastenbeck auswärts bereits um 12 Uhr auf der neuen Plastikwiese in Emmerthal. Jetzt gilt's, die geänderten Bedingungen und die neuen Umstände anzunehmen. Sicherlich wird Hastenbeck schon einmal auf dem neuen Geläuf gespielt oder trainiert haben, aber wir können's nicht ändern und freuen uns drauf, auf dem coolen neuen Platz mutig und offensiv nach vorne zu spielen. Wir wollen die drei Punkte aus Emmerthal mitnehmen. Nicht mehr und nicht weniger.“


SG Saale-Ith/Marienhagen II – FC Preussen Hameln II (Sonntag, 12 Uhr).

Marco Job „Coppenbrügge hat es letzte Woche gezeigt, dass man Preussen ärgern kann“
„Wir empfangen den Spitzenreiter Preussen Hameln am Sonntag auf der Thüster Platte. Nichtsdestotrotz wollen wir Paroli bieten. Coppenbrügge hat es letzte Woche gezeigt, dass man Preussen ärgern kann - auch wenn es am Ende nicht gereicht hat.Wir sind die nächste Mannschaft, die es versuchen wird. Sie haben eine super Offensive, die es heißt, mit Kompaktheit und der richtigen Aggressivität zu verteidigen. Wenn wir es schaffen, effektiver mit unseren Torchancen umzugehen, einer für den anderen läuft und wir die Grundordnung über 90 Minuten beibehalten, dann können wir vielleicht für eine Überraschung sorgen. Personell kann ich aktuell noch nicht sagen, dafür ist es noch zu früh.“

„Nicht nur körperlich anwesend sein“
„Gegen Saale-Ith II müssen wir ein komplett anderes Gesicht zeigen als gegen Coppenbrügge (4:2, Anm.d.Red.). Scheinbar hatte der eine oder andere im Kopf schon mit dem Spiel abgeschlossen. Coppenbrügge hatte uns lange am Rand der Niederlage oder zumindest des Punktverlustes. Am Ende konnten wir das Spiel noch wuppen, aber ein zweites Mal darf uns das nicht passieren. Der Fokus liegt also darauf, auch vom Kopf her 100 Prozent beim Gegner und nicht nur körperlich anwesend zu sein – gerade gegen Saale-Ith. Der Gegner hat ja einen Doppelspieltag gegen uns, unsere Erste spielt im Anschluss auch gegen deren Erste. Sicherlich werden sie versuchen, uns ein Bein zu stellen. Jetzt heißt es für die nächsten Wochen nochmal Backen zusammenzukneifen und vollen Fokus im Training und im Spiel, damit wir die beiden Rückrundenspiele in diesem Jahr noch erfolgreich gestalten.“
Personal: bis auf die Langzeitverletzten komplett.


Hinweis:

Die Partie TSV Groß Berkel gegen SSG Marienau wurde bereits auf den 23. November verschoben.
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
Telefon: 05155 / 2819-320
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