31.05.2025 19:54

2. Kreisklasse


Nettelrede untermauert Aufstieg mit 8:1-Party

Trotz 7:2: „Im Grunde genommen war es ein ausgeglichenes Spiel“ / Lukas Schädel mit Fünferpack
Trainer_Patrick_Gruschka
Nettelredes Trainer Patrick Gruschka zeigt sich stolz auf den ganzen Verein.

Von Jule Stolpe

TSV Eintracht Nienstedt – SG Hameln 74 7:2 (3:0).

Eintracht Nienstedt gewann das letzte Saisonspiel gegen die vorerst siebtplatzierte SG Hameln 74 zuhause deutlich mit 7:2 und beendet die Saison in der Kreisklasse auf dem vierten Tabellenplatz. „Obwohl es das Ergebnis nicht unbedingt erahnen lässt, war es im Grunde genommen ein ausgeglichenes Spiel“, so Nienstedt-Sprecher Torsten Reimann nach Abpfiff. „Der einzige Unterschied war, dass wir unsere Chancen eigentlich zu hundert Prozent genutzt haben, während der Gegner viele hat liegen lassen.“ Bereits nach dreißig Minuten führte die Eintracht mit 3:0 durch Lukas Schädel (11.), Marlon Frielinghaus (23.), und Hendris Miguel Gomez Martinez (30).

Nach der Pause kamen die Hamelner zum 1:3, bis zur 76. nahm Lukas Schädel den Gästen mit einem Doppelpack zum 5:1 für Nienstedt aber schon wieder jegliche Hoffnung. Wenige Minuten später wiederholte sich die Geschichte: Der SG gelang ein Tor durch Leon Klenovic (81.), bevor Schädel mit zwei weiteren Treffern seinen Fünferpack perfekt machte und den Endstand zum 7:2 in die Höhe schraubte. „Insgesamt sind eigentlich kaum schöne Tore gefallen, mindestens fünf sind erst im zweiten oder dritten Anlauf durch den Nachschuss gelungen und es war viel Herumgestochere“, bilanzierte Reimann, der einen stets ungefährdeten Heimsieg beobachtete und die Leistung des Schiedsrichters hervorhob, der einen sehr guten Job gemacht habe. „Wir freuen uns, die Saison positiv beenden zu können. Mit den Pokalhalbfinals auf unserem Platz und dem großen Spartenjubiläum stehen in den nächsten Wochen die nächsten Highlights an“, so der Nienstedt-Sprecher abschließend.
Tore: 1:0 Lukas Schädel (11.), 2:0 Marlon Frielinghaus (23.), 3:0 Hendris Miguel Gomez Martinez (30.), 3:1 Nils Schrader (50.), 4:1 Schädel (54.), 5:1 Schädel (76.), 5:2 Leon Klenovic (81.), 6:2 Schädel (92.), 7:2 Schädel (94.).


TSV Nettelrede II – BW Tündern III 8:1 (4:0).

Die Nettelreder verabschiedeten sich mit einem Kantersieg in die 1. Kreisklasse. „Danke an Tündern für die Verlegung auf Samstag und danke an die erste Herren, für die heutige Choreo mit Bengalos. Das zeigt mir, was für ein geiler Verein wir sind. Die Mannschaft, die erste Herren, das Team ums Team und alle anderen – das macht einfach Spaß und ich bin sehr stolz heute“, war Nettelredes Trainer Patrick Gruschka hin und weg.

Bereits zur Pause war alles klar: Der TSV führte 4:0. Im zweiten Durchgang ging es so weiter. Der Ehrentreffer für Tündern fiel erst in der 80. Minute zum 1:8. Gruschka: „Jeder sollte heute noch einmal beweisen, was er kann. Ich habe da gar keine Vorgaben gemacht, die Jungs wollten heute selbst unbedingt. Es hat alles geklappt, die Tore waren toll herausgespielt.“ Abschließend richtete er noch nette Worte an Tündern: „Ich hoffe, dass sie noch drin bleiben. Eine kleine Restchance gibt es ja noch, wenn in der Bezirksligrelegation alles entsprechend hinhaut. Eine sympathische Truppe!“
Tore: 1:0 Dario Stramer, 2:0 Kai Heppner (17.), 3:0 Niklas Bienert (22.), 4:0 Kamyab Lotfollahyan (41.), 5:0 Bienert (47.), 6:1 Matthias Thiele (60.), 7:0 Laurens Müller (70.), 8:0 Thiele (77.), 8:1 (80.).

Von Maximilian Wittkop

MTV Coppenbrügge – TB Hilligsfeld II 0:3 (0:2).

Der MTV Coppenbrügge musste sich gegen den TB Hilligsfeld II mit 0:3 geschlagen geben. „Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, bekommen dann aber direkt in der sechsten Minute nach einer Ecke durch einen tollen Kopfball in den Winkel das Gegentor. Das war sehr bitter“, so MTV-Sprecher David Mazurowski. Dennoch hatten die Hausherren im Anschluss gute Gelegenheiten die Führung zu egalisieren. „Einmal war Imre Dithmar fünf Metern vorm Tor und hat vorbeigeschossen. Da hätten wir den Ausgleich machen müssen“, so Mazurowski.

So traf allerdings der TBH nach einem Stockfehler in der Hintermannschaft der Hausherren zum zweiten Mal und baute seine Führung aus. „Danach war das Spiel echt nur noch ein Sommerkick. Es ging für beide Mannschaften um nicht mehr allzu viel. Hilligsfeld lief dann noch ein paarmal alleine aufs Tor zu“, so Mazurowski, der als MTV-Keeper aber zur Stelle war. Weit in der zweiten Halbzeit war dann allerdings Mazurowski geschlagen, nachdem Mohamed Habasch durch war und vor dem Tor eiskalt blieb. „Linus Friedemann hat ein ordentliches Spiel gemacht, aber ansonsten war heute echt nicht allzu viel los. Der Sieg für Hilligsfeld geht in Ordnung“, resümierte Mazurowski.
Tore: 0:1 Lorcan Meyer (6.), 0:2 Maurice Schrader (16.), 0:3 Mohamed Habasch (77.).
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