14.05.2025 22:10

2. Kreisklasse


Hajen-Latferde macht's wie Tündern: 4:3 nach 0:3!

Großenwieden lässt Keller vorerst hinter sich / Henschke: „Es war ein schönes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten"
Lukas Batke HajenLatferde II
Hajen-Latferdes Lukas Batke traf erst ins eigene und dann ins gegnerische Netz.

SG Großenwieden/Rohden/Segelhorst II – SG Hameln 74 3:1 (1:1).

Großenwieden & Co. holten ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg. „Es war ein schönes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gut dagegengehalten und am Ende auch verdient gewonnen, wobei der Gegner ebenfalls ein gutes Spiel gemacht hat“,  resümierte Heimcoach Sascha Henschke. Sein Team geriet durch einen Kopfball von Ammar Ahmad bereits in der 5. Minute in Rückstand, kam aber eindrucksvoll zurück. Philippe Sidibe vollendete einen Spielzug über die Außen nach einem Pass ins Zentrum zum 1:1.

Anschließend entwickelte sich eine unterhaltsame Begegnung, die entscheidenden Tore fielen aber erst in der Schlussphase. Fabian Görlitz köpfte nach einem Freistoß zum 2:1 ein (73.), ehe die Hausherren den Ball am Sechzehner eroberten und Armond Musaj auf 3:1 erhöhte. „Dass aausgerechnet Fabian einen reinköpft, ist ihm zu gönnen. Als Kopfballungeheuer ist er nicht bekannt“, schmunzelte Henschke.
Tore: 0:1 Ammar Ahmad (5.), 1:1 Philippe Auguste Sidibe (9.), 2:1 Fabian Görlitz (73.), 3:1 Armond Musaj (83.).

SG Hajen-Latferde II – SG Saale-Ith/Marienhagen 4:3 (0:2).

In Latferde kamen die Zuschauer definitiv auf ihre Kosten: Die SG Hajen-Latferde nahm sich offenbar den Landesligisten BW Tündern zum Vorbild und drehte ein 0:3 in einen 4:3-Sieg. „Nach einem 0:3 so zurückzukommen, zeugt schon von Mannschaftsgeist“, war SGHL-Coach Marvin  Schmidt stolz auf seine Elf. Im ersten Durchgang dominierten noch die Ostkreisler das Geschehen: Sebastian Braukmüller und Lukas Batke, der ins eigene Tor traf, brachten den 0:2-Pausenstand. Ein Pfostentreffer der Gäste-SG hätte beinahe noch zum 3:0 geführt. Direkt nach dem Seitenwechsel holte Jan-Niklas Hitzer den dritten Streich mit einem sehenswerten Winkeltreffer nach.

„Bis dahin war der Gegner deutlich besser, aber mit dem Anschlusstreffer haben nur noch wir gespielt“, so Schmidt. Lukas Batke traf nur zwei Minuten nach dem dritten Gegentor ins gegnerische Netz – und damit war die Aufholjagd eröffnet. Nils Knoesel erzielte per Strafstoß das 2:3 (55.), Mirko Meyer markierte den 3:3-Ausgleich (80.) und dann gab es kurz darauf noch einen Elfmeter für Hajen-Latferde. Wieder traf Knoesel an, wieder zielte er unten rechts – 4:3 und Riesenjubel. „Erst danach kam Saale-Ith nochmal, aber wir haben es geschafft“, erklärte Schmidt, der einem Spieler der Gäste noch eine gute Besserung mit auf den Weg gab: „Ein Spieler musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Ihm wünschen wir natürlich nur das Beste.“ Ein Sonderlob verdienter sich Nils Knoesel für seine Nervenstärke vom Punkt.
Tore: 0:1 Sebastian Braukmüller (32.), 0:2 Eigentor Lukas Batke (36.), 0:3 Jan-Niklas Hitzer (47.), 1:3 Lukas Batke (49.), 2:3 Nils Knoesel (55./Strafstoß), 3:3 Mirko Meyer (80.), 4:3 Knoesel (82./Strafstoß).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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