30.03.2025 19:52

2. Kreisklasse


Neuer Spitzenreiter: Löwensen setzt Ausrufezeichen mit dem 6:1-Erfolg

Wildes 4:4 in Hameln: „Da kochen die Emotionen über" / Marienau souverän gegen Brünnighausen
TuS SW Loewensen Fussball Kreisklasse Torjubel
Löwensen bleibt Spitzenreiter.


Von Niko Zielonka

TSV Brünnighausen – SSG Marienau 1:5 (0:2).

Für den TSV Brünnighausen gab es am Sonntagnachmittag gegen die SSG Marienau nichts zu holen. Trotz einer, auf dem Papier, deutlichen 1:5-Niederlage, war der Spielverlauf, laut TSV-Trainer Rober Kügler, definitiv knapper: „Das Ergebnis war heute drei bis vier Tore zu hoch. Wir haben wirklich gut mitgehalten und hätten mit etwas mehr Glück definitiv einen Punkt mitnehmen können.“ Bereits die ersten beiden Torschüsse der SSG Marienau zappeln in den Maschen. In der 32. Minute war es Thorben Kurbgeweit und in der 41. Minute Mohamed Abu Baker. Somit stand es zur Halbzeit bereits 0:2 aus Sicht der Gastgeber.

„Wir mussten in der Halbzeit also umstellen und mehr aufmachen. Wir waren eigentlich die komplette erste Hälfte die bessere Mannschaft. Wir haben es einfach nicht hinbekommen, ein Tor zu schießen.
Auch im zweiten Durchgang ging es denkbar schlecht für die Gastgeber weiter. In der 63. Spielminute zeigte Schiedsrichter Heinz Bergmann auf den Punkt. Diesen Strafstoß vergab Frederik Giger. „Eine großartige Parade von Ander Liewald“, beschrieb Kügler. Nur zwei Minuten später entschädigte er sich allerdings und erzielte das 3:0. Auch das 4:0 ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es Giger, der den Ball in der 73. Minute über die Torlinie drückte. „Wir waren eigentlich auch zu beginn der zweiten Hälfte das bessere Team. Irgendwann hat Marienau das Spiel dann natürlich entschieden gehabt. Das 5:0 war dann die endgültige Entscheidung“, berichtete ein geknickter Kübler. Den Ehrentreffer gab es trotzdem noch. Ein Ballgewinn auf dem Flügel, ein guter Pass in die Mitte und ein einschussbereiter Rafael Huisgen bescherten den Hausherren den 1:5 Entstand. „Am Ende etwas unglücklich, da wir eigentlich das gesamte Spiel auf Augenhöhe waren“, schloss Kügler seinen Bericht.
Tore: 0:1 Thorben Kurbgeweit (32.), 0:2 Mohamed Abu Baker (41.), 0:3 Frederik Giger (65.), 0:4 Giger (73.), 0:5 Abu Baker (82.), 1:5 Rafael Huisgen (88.).

Von Maximilian Wiitkop

TuS SW Löwensen – SG Hajen-Latferde II 6:1 (4:0).

Mit einem souveränen 6:1 siegte TuS SW Löwensen am Sonntagnachmittag gegen die SG Hajen-Latferde II. „Wir haben von Anfang an Druck gemacht und schnell den ersten Treffer erzielt“, meinte TuS-Sprecher Rashad Kukhmazov. Durch den dreifachen Issa Barakat waren die Hausherren schnell in Führung, die über den gesamten Spielverlauf nicht mehr gefährdet wurde. „Insgesamt spiegelt das Ergebnis auch den Spielverlauf wider. Die Spielanteile waren bei uns und von Hajen kam nicht so viel“, so Kukhmazov. Seiner Mannschaft gelang noch vor dem Pausenpfiff der vierte Treffer durch Charalambes Kotsidis. „Wir haben dann nach der Halbzeit genauso weitergemacht und hätten vielleicht sogar noch höher gewinnen können“, sagte Kukhmazov.

Den Treffer des Tages erzielte der überragende Charalambes Kotsidis zum 6:0 für seine Löwensener. „Das war ein toller Strahl aus 30 Metern von ihm. Er hat generell heute toll gespielt und hat neben seinen beiden Toren auch noch eins vorbereitet“, lobte Kukhmazov. Den Gästen gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer per Elfmeter. „Da war dann die Puste ein bisschen raus und aus einem Gestocher im Sechzehner hat sich der Elfmeter dann ergeben. Wir können trotzdem sagen, dass wir die Pflichtaufgabe gemeistert haben und die drei Punkte verdient mitnehmen“, kommentierte Kukhmazov.
Tore: 1:0 Issa Barakat (4.), 2:0 Issa Barakat (29.),3:0 Issa Barakat (44.), 4:0 Charalambes Kotsidis (45+2.), 5:0 Mussa Barakat (51.), 6:0 Charalambes Kotsidis, 6:1 Patrick Fritsche (91., Elfmeter)

SG Hameln 74 – MTV Coppenbrügge 4:4 (4:2).

Nach einem hitzigen Spiel mussten sich sowohl die SG Hameln 74 als auch der MTV Coppenbrügge mit nur einem Punkt zufriedengeben. Das 4:4 gehe allerdings durch den Spielverlauf in Ordnung, meinte SG-Coach Michael Lauke. Schon in der 13. Minute gingen die Gäste durch Linus Friedemann in Führung und hatten kurz darauf sogar die Chance per Foulelfmeter zu erhöhen. „Das war eine blöde Situation, weil unser Torwart da etwas unglücklich zum Ball geht. Im Anschluss hält er aber den Strafstoß und bügelt seinen Fehler wieder aus“, meinte Lauke. Die Hausherren kamen besser ins Spiel aber es dauerte bis zum Ausgleich von Nils Schrader, ehe die 74er noch mehr Druck ausübten und den Abstand vergrößerten. „Wir hatten von Anfang an mehr Ballbesitz, sind aber erst nach dem Treffer von Nils Schrader zu mehr Druck gekommen. Das 4:2 zur Halbzeit geht dann in Ordnung“, so Lauke.

Nach der Halbzeit waren es die Gäste, die mit dem Toreschießen weitermachten. Nach dem 4:3 durch Oskar Lewedei hatten die Hausherren allerdings die Chance auf das 5:3, bevor der überragende Linus Friedemann den Ausgleich nach Ablauf der angezeigten Nachspielzeit schoss. „Da kochten dann die Emotionen wirklich über. Wir hatten die Chance auf das 5:3 und dann sind die fünf Minuten Nachspielzeit längst abgelaufen und die Gäste erzielen noch den Ausgleich. Dieser war zugegebenermaßen auch sehr schön rausgespielt“, betonte Lauke. Im Anschluss holte sich ein Hamelner noch die Rote Karte ab, da er sich zu lautstark beschwerte.  „Der Schiri hatte heute leider nicht seinen besten Tag. Da sind die Emotionen dann übergekocht. Das muss man aber dennoch sachlich klären. Insgesamt war es mit der zweiten Halbzeit ein gerechtes Unentschieden. Die überragenden Spieler waren heute die beiden Dreierpacker“, resümierte Lauke.
Tore: 0:1 Linus Friedemann (13.), 1:1 Leon Klenovic (18.), 1:2 Linus Friedemann (24.), 2:2 Nils Schrader (31.), 3:2 Leon Klenovic (42.), 4:2 Leon Klenovic (45+2.), 4:3 Oskar Lewedei (53.), 4:4 Linus Friedemann (90+5.)
Besonderes: Rote Karte für die SG Hameln 74 (90+5.).

SG Großenwieden/Rohden/Segelhorst II – TSV Eintracht Nienstedt 1:1 (1:1).

In einem kampfbetonten Spiel zwischen der SG Großwieden/Rohden/Segelhorst II und dem TSV Eintracht Nienstedt gab es am Ende keinen Sieger. „Das war heute echt kein gutes Spiel von beiden Seiten“, meinte SG-Trainer Sascha Henschke. Nach dem 1:0 der Hausherren in der 20. Minute, per Kopfball durch Fabian Görlitz, nach einer Flanke aus dem Halbfeld, kamen die Gäste noch vor der Halbzeit zurück und glichen aus. Kilian Glashagen war nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld und einer flachen Hereingabe von der Grundlinie zur Stelle.

„Die beiden Tore spiegeln das Spiel eigentlich ganz gut wider. Da waren ganz viele lange Bälle dabei. Zum Zuschauen war das echt nicht schön“, sagte Henschke. Auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel eher von Kampf geprägt als von einem spielerischen Ansatz. „Am Ende ist das Ergebnis leistungsgerecht. Da war heute keine Mannschaft entscheidend besser“, so Henschke. 
Tore: 1:0 Fabian Görlitz (20.), 1:1 Kilian Glashagen (42.)

TSV Groß Berkel – TB Hilligsfeld II 3:1 (0:1).

Dem TSV Groß Berkel gelang gegen den TB Hilligsfeld II der Heimerfolg. Am Ende stand für die Mannschaft von Trainer Sebastian Blom ein 3:1-Erfolg zu Buche nach einer starken zweiten Halbzeit. „Wir sind arg gebeutelt in das Spiel reingegangen und wollten erst einmal tief stehen und dann gucken, was geht. Uns gelang dann sogar nach einem Konter durch Joshua Klöcke der Führungstreffer“, meinte Gästetrainer Tim Bödecker. Diese Führung hielt seine Mannschaft bis zum Pausenpfiff durch eine starke Defensivleistung.

„Nach Wiederanpfiff hatte der TSV dann noch deutlich mehr Spielanteile und hat dann den Ausgleich erzielt. Ausgerechnet als wir dann versucht haben, ein bisschen aus der Deckung zu kommen, um Druck zu machen, haben sie uns ausgekontert und dann folgerichtig den Führungstreffer gemacht“, so Bödecker. Mit dem dritten Treffer der Gäste vom TSV war das Spiel entschieden. „Ich kann meiner Mannschaft dennoch nur ein Lob für die kämpferische Leistung aussprechen. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Da waren dann auch die Kräfte am Ende“, resümierte Bödecker.
Tore: 0:1 Joshua Leo Klocke, 1:1 (55.), 2:1 (60.), 3:1 (80.)
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Maximilian Wittkop
Maximilian Wittkop
Maximilian ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
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