Eintracht Nienstedts Sprecher Reimann: „Wir leben vom Teamgeist. Laufbereitschaft, Einsatzwille und Kampfgeist sind unsere Tugenden“
Der TSV Eintracht Nienstedt.
Allmählich tritt Stille auf den heimischen Rasen- und Kunstrasenplätzen ein. Die Pflichtspielreise des Kreisfußballs ist für dieses Kalenderjahr ad acta gelegt. Damit Ihr dem Ligabetrieb aber nicht für zu lange abschwören müsst, haben wir unseren Kreisfußball-Vertretern von der Kreisliga bis zur 2. Kreisklasse ein Sammelsurium an Fragen zukommen lassen – natürlich immer in Hinblick auf die abgelaufene erste Saisonphase. Wir gehen die Tabellen im Parallelschritt von unten nach oben ab und geben Euch die Antworten der Vereine.
Das Märchen aus dem Nordkreis: Eintracht Nienstedt konnte viele Jahre gar kein Fußballteam stellen. Mit einem neu formierten Kader ist jedoch eine Gemeinschaft entstanden, die sich aus der 3. Kreisklasse befreit und prompt in der 2. Kreisklasse etabliert hat. Sprecher Torsten Reimann spricht über das neue Highlight im beschaulichen 1.000-Selenort.
Die Hinrunde ist vorbei, die Winterpause ist eingeläutet. Zeit für den Blick zurück: Wenn Du Eurer abgelaufenen Hinserie einen Titel geben müsstest – wie würde er lauten? „Aufsteiger Eintracht Nienstedt spielt eine sehr gute Hinrunde und wächst über sich hinaus.“
Was war für Dich der emotionalste Moment der ersten Saisonhälfte – ein Sieg, eine Niederlage oder vielleicht ein besonderer Moment auf oder neben dem Platz? „Der 4:3-Heimsieg gegen MTV Coppenbrügge. In der Nachspielzeit gab es einen fragwürdigen Handelfmeter, der zum 3:3 geführt hat. Im Gegenzug gab es dann einen Foulelfmeter für Nienstedt. 4:3 für Nienstedt und Schlusspfiff. Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle.“
Wenn Du in der ersten Saisonhälfte einen Moment zurückdrehen könntest: Was würdest Du anders machen – und warum? „Ich finde im Allgemeinen, dass 17 Pflichtspiele in drei Monaten zu viel sind. Wir hatten am Ende der Vorrunde unendlich viele Verletzte und konnten in Aerzen nicht antreten. Auch gegen Löwensen hatten wir keine Chance. Das ist sehr ärgerlich.“
Wenn Du Deine persönliche Elf der Hinrunde wählen müsstest: Welcher Spieler – egal ob aus Deinem Team oder einem anderen – dürfte nach der abgelaufenen Hinserie auf keinen Fall darin fehlen? „Wir leben vom Teamgeist. Laufbereitschaft, Einsatzwille und Kampfgeist sind unsere Tugenden. Die Mannschaft ist der Star. Ich habe mich aber sehr gefreut über die Auszeichnung zum Spieler der Woche und des Monats für unseren Torjäger Lukas Schädel und unser Torwart Dennis Jung stand in der Elf der Woche. Aber auch allen anderen Spielern gilt mein Lob für ihren Einsatz. Jeder hat alles gegeben. Die Stimmung in der Mannschaft ist großartig.“
Welche Mannschaft, welcher Spieler oder welches Ergebnis hat Dich bisher am meisten überrascht? „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen. Ich denke als Aufsteiger haben wir uns bis jetzt prima geschlagen.“
Abschließend noch ein kleiner Ausblick: Welche Ziele habt Ihr Euch für die Rückrunde gesteckt bzw. was wollt Ihr erreichen? „Wir wollen versuchen in den Aufstiegskampf einzugreifen. Das wird sehr schwierig. Nettelrede und Löwensen sind schon dem Feld enteilt. Aber zu Platz 3 fehlt uns nur ein Punkt. Ich denke mit dem Abstieg werden wir nichts mehr zu tun haben.“
Jannik Schröder Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur. Telefon: 0176 - 6217 6014 schroeder@awesa.de
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