15.09.2019 19:32

2. Kreisklasse, Staffel 1


10:1 & erster Saisonsieg – Miller, Ossenkopp & Co. schießen Bad Münder ab!

Marienau bezwingt Nettelrede / Bisperode jubelt im Ostkreisduell

    Alexander Miller traf beim 10:1-Sieg der SGHE viermal.

    SG Hastenbeck/Emmerthal – TUSPO Bad Münder 10:1 (4:1).

    Schützenfest in Hastenbeck. Gegen den Gast aus Münder schoss sich die Spielgemeinschaft den bisher gesammelten Frust aus den drei Niederlagen zu Saisonbeginn von der Seele. „Das war eine Steigerung um 100 Prozent im Vergleich zum Spiel in Bisperode. Wir haben gezeigt, dass wir guten Fußball spielen können“, lobte SGHE-Sprecherin Sandra Höllenriegel. In der ersten Minute jubelten die Gäste zunächst, als Tobias Beil zum 1:0 traf. Sieben Zeigerumdrehungen später glich Nils Ossenkopp für die Heimmannschaft aus. Es sollte nicht der letzte Jubel der Hausherren bleiben. Bis zum Halbzeitpfiff sorgten Sören Welzhofer, Ossenkopp und Alexander Miller für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang ging das Toreschießen der Spielgemeinschaft munter weiter. „Man of the Match“ Alexander Miller traf drei weitere Male und komplettierte damit seinen Viererpack. Auch Welzhofer, Ossenkopp und Florian Wagner durften sich noch in die Torschützenliste eintragen. Die Gäste rutschten durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz ab und schwächten sich im Laufe der Partie durch die Platzverweise für Andreas Wiecher und Alexander Raupach selbst. Auch Daniels Cebula aufseiten der Gastgeber sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. „Bad Münder war heute nicht unser Maßtab. Das Spiel am Dienstag in Hilligsfeld wird ein anderes Kaliber“, blickte Höllenriegel bereits voraus und hob Ossenkopp aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hervor.
    Tore: 0:1 Tobias Beil (1.), 1:1 Nils Ossenkopp (8.), 2:1 Sören Welzhofer (12.), 3:1 Ossenkopp (26.), 4:1 Alexander Miller (35.), 5:1 Miller (49.), 6:1 Welzhofer (51.), 7:1 Florian Wagner (70.), 8:1 Ossenkopp (74.), 9:1 Miller (75.), 10:1 Miller (90.).
    Besonderes: Rote Karte für Bad Münders Andreas Wiecher (62./Unsportlichkeit), Gelb-Rot für Bad Münders Alexander Raupach (72./wiederholtes Foulspiel), Gelb-Rot für Hastenbeck/Emmerthals Daniel Cebula (73./wiederholtes Foulspiel).

    SSG Marienau – TSV Nettelrede II 4:2 (2:1).

    Überraschung in Marienau. Gegen die spielstarke Reserve aus Netterede gelang der SSG der zweite Saisonsieg. „Das war eine klasse Leistung. Wir mussten kurzfristig noch auf Frederic Schaper verzichten und waren dadurch defensiv komplett anders aufgestellt. Die Ausfälle haben die Jungs aber sehr gut weggesteckt“, merkte man Marienaus Trainer Kai Lücke die Freude an. Einen langen Abschlag von Keeper Niklas Köhne verwandelte Teamkollege Yavuz Bulut in der siebten Minuten zur frühen Führung. Nur sieben Minuten später gelang dann den Gästen durch Niklas Bienert der schnelle Ausgleich. Anschließend war die SSG das bessere Team und erspielte sich einige Möglichkeiten, die sie aber ungenutzt ließen, bis Andre Thielke nach 45 Minuten zur erneuten Führung traf. Auch nach dem Seitenwechsel war die Lücke-Elf tonangebend. Die Chancenverwertung erwies sich aber nicht als Stärke der Marienauer. Erst durch einen verwandelten Strafstoß von Christian Lamprecht bauten die Hausherren die Führung aus. Die „Grönjer“ gaben sich aber noch nicht geschlagen und verkürzten durch das Tor von Marco Drömer erneut. In der Nachspielzeit machte Marienaus Kevin Dolle mit seinem Tor den Sieg perfekt. „Es war ein Bombenspiel von uns. Wir haben wenig zugelassen. Nettelrede hatte kaum zwingende Chancen. Bei ihnen kam oft der letzte Pass nicht an. Wir hingegen hatten Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Die Chancenverwertung ist daher noch ausbaufähig. Erfreulich ist, dass Dominik Peukert ein gutes, 20-minütiges Comeback gegeben hat“, resümierte Lücke.
    Tore: 1:0 Yavuz Bulut (7.), 1:1 Niklas Bienert (14.), 2:1 Andre Thielke (45.), 3:1 Christian Lamprecht (75. / Strafstoß), 3:2 Marco Drömer (80.), 4:2 Kevin Dolle (90.).

    SG Flegessen II – TB Hilligsfeld 0:8 (0:2).

    Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter war für Flegessen nichts zu holen. „Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment für die erste Halbzeit aussprechen. Da haben wir uns trotz der personell schwierigen Lage super gewehrt und dem TBH das Leben schwer gemacht“,  meinte Sg-Trainer Markus Maihöfer. In der 27. Minute ging der Favorit in Führung, als er nach einem Handspiel einen Strafstoß zugesprochen bekam. Joshua Heucke zeigte vom Punkt keine Nerven. Robin Borkert legte in der 28. Minute das 2:0 nach. In der zweiten  Halbzeit werde es jedoch deutlich. „Bei uns war  die Luft raus, die Wechselmöglichkeiten haben gefehlt. So hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen“, bedauerte Maihöfer. Heucke (2), Maurice Schrader (2), Wirbuleit Siya und Ikenna Onourah schraubten das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe. Auf der anderen  Seite verpassten Turgut Cevat Bölükbasi und Felix Kohlmetz den Ehrentreffer. „Hilligsfeld hat seine Qualitäten sehr gut ausgespielt. Aufgrund unseres Einsatzes ist der Sieg aber zwei Tore zu hoch ausgefallen“, so Maihöfer abschließend.
    Tore: 0:1 Joshua Heucke (27./Strafstoß), 0:2 Robin Borkert (28.), 0:3 Heucke (48.), 0:4 Maurice Schrader (51.), 0:5 Wirbuleit Siya (55.), 0:6 Heucke (83.), 0:7 Schrader (87.), 0:8 Ikenna Onourah (90.).

    Bisperodes Leon Pötsch gegen Lauenstrein 2
    Bisperodes Leon Pötsch, hier im Duell mit Lauensteins Daniel Teichmann. markierte im Derby drei Treffer.

    MTV Lauenstein II – TSV Bisperode II 2:4 (0:1).

    Im Ith-Derby hatte Bisperode den „Gamechanger“ auf seiner Seite: Angreifer Leon Pötsch. „Ihn haben wir nie in den Griff bekommen. Ich habe  vor dem Spiel noch vor ihm gewarnt, aber gegen Bisperodes tiefe Pässe und Pötschs Geschwindigkeit konnten wir nichts ausrichten“, bedauerte MTV-Trainer Holger Wintel. In der 43. Minute war es zunächst Jarno Schmedeke, der die Pausenführung der Gäste markierte. Zuvor parierte MTV-Keeper Fabian Dickow bereits einen Strafstoß, nachdem er Pötsch im Strafraum gefoult hatte. Kurz nach dem Seitenwechsel schlug Lauenstein zurück: Jens Riemenschneider fasste sich aus 30 Metern ein Herz und schweißte das Leder in die Maschen.  Dann schlug jedoch die Stunde von Matchwinner Pötsch: Innerhalb von fünf Minuten brachte er Bisperode mit 3:1 in Front. „Danach haben wir es endlich geschafft, Bisprode unter Druck zu setzen“, so Wintel. Mika Schuler verkürzte auf 2:3. Anschließend machten die Hausherren auf, um den Ausgleich zu erzwingen – doch der Schuss ging nach hinten los. Pötsch nutzte die freigewordenen Räume zum 4:2-Endstand und komplettierte seinen Dreierpack. „Leider wurde uns zuvor das 3:3 verwehrt. Thorsten Marks ist alleine aufs Bisperoder Tor zugelaufen, doch der Schiedsrichter hat zuvor ein Foul an unserem Spieler gesehen und ein Foul gepfiffen, anstatt den Vorteil zu geben. Das ist für uns natürlich sehr ärgerlich. Der Schiri hat seinen Fehler aber nach dem Spiel eingesehen und sich entschuldigt. Damit hat er Größe gezeigt und es ist alles in Ordnung“, meinte Wintel: „Wir hätten gerne einen Punkt mitgenommen.“ Durch den Sieg ist Bisperode weiterhin im Kampf um den ersten Platz, während die bis dato punktgleichen Lauensteiner vorerst ein wenig den Anschluss verloren haben.
    Tore: 0:1 Jarno Schmedeke (43.), 1:1 Jens Riemenschneider (52.), 1:2 Leon Pötsch (62.), 1:3 Pötsch (67.), 2:3 Mika Schuler (86.), 2:4 Pötsch (90.).
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