07.04.2019 19:23

2. Kreisklasse, Staffel 1


7:0 im Topspiel: Spitzenreiter Hachmühlen setzt Statement!

Auch Hilligsfeld im Verfolgerduell erfolgreich / Brünnighausen gewinnt Kellerduell in Lauenstein
    Tim Bartelt Hachmühlen im Derby gegen Nettelrede II
    Hachmühlens Tim Bartelt (li.) erzielte beim Derbysieg gegen Nettelrede II zwei Treffer.

    TSV Hachmühlen – TSV Nettelrede II 7:0 (5:0).

    Im Spitzenduell zum Pflichtspielstart setzte der Spitzenreiter direkt ein mächtiges Statement und besiegte den Dritten aus Nettelrede mit 7:0. „Das war ein perfekter Start. Insbesondere die erste Halbzeit war richtig gut. Wir wussten im Vorfeld nicht, wo wir stehen, da die Vorbereitung nicht ganz optimal verlaufen ist. Wichtig war heute, dass einer für den anderen gelaufen ist. Wir haben gemeinsam gepresst, sodass Nettelrede nur über lange Bälle kommen konnte. Sie hatten keine richtige Torchance“, war Hachmühlens Sprecher Tim Bartelt hocherfreut über das Auftreten seiner Mannschaft. Bartelt selbst brachte die Hausherren in der 22. Minute in Front, als eine Flanke zum Torschuss wurde und sich in den Maschen senkte. Anschließend schraubten Björn Waldeck, zweimal Sebastian Latowski sowie erneut Bartelt das Ergebnis zur Pause auf 5:0 in die Höhe. „Nach dem Seitenwechsel war es ein etwas längeres Auslaufen. Das ist der einzige kleine Kritikpunkt heute: Solche Leistungen müssen wir auch mal über 90 Minuten abrufen“, so Bartelt. Felix Schulz und Louis Herrmann trugen sich trotzdem noch in die Torschützenliste ein und sorgten für den 7:0-Endstand.
    Tore: 1:0 Tim Bartelt (22.), 2:0 Björn Waldeck (28.), 3:0 Sebastian Latowski (32.), 4:0 Bartelt (38.), 5:0 Latowski (40.), 6:0 Felix Schulz (80.), 7:0 Louis Herrmann (90.).

    TSV Bisperode II – SG Flegessen II 2:0 (1:0).

    Bisperode zog dank des 2:0-Sieges gegen Flegessen an Marienau vorbei und eroberte Rang vier. „Wir haben uns allerdings gegen die Flegesser Abwehr schwer getan. Die SG hat trotz personeller Probleme toll gekämpft und uns viel Arbeit bereitet. Alle Achtung“, meinte TSV-Sprecher Andreas Stolper. „In der ersten Halbzeit war es eine Fehlpassorgie von beiden Mannschaften.“ Es dauerte bis zur letzten Minute der ersten Halbzeit, ehe die Hausherren erstmals jubeln durften. „Das Tor war bezeichnend für das Spiel. Der Torwart hat einen langen Ball fallen lassen und Radu Dudumann hat abgestaubt. Sonst gab es keine Chance auf beiden Seiten“, so Stolper. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber spielerisch, strahlten jedoch weiterhin kaum Gefahr aus. In der 75. Minute kam Brian Niebisch nach einem langen Pass frei vor das Tor und behielt im Eins-gegen-Eins die Nerven. Eine ähnliche Situation ergab sich für Niebisch in der 90. Minute, jedoch verpasste er das 3:0. Ein Sonderlob verdiente sich bei den Blau-Gelben Paul Egly.
    Tore: 1:0 Radu Dudumann (45.), 2:0 Brian Niebisch (75.).

    SG Hamelspringe/Eimbeckhausen – SV Germania Beber-Rohrsen 0:0.

    Im Nordkreis-Derby gab es keinen Sieger. „Es war ein umkämpftes Spiel. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, meinte SG-Spielertrainer Martin Witzel. In der Anfangsphase verpasste seine Elf aus kurzer Distanz die Führung, in der zweiten Halbzeit traf Bennet Deutscher nur den Pfosten. Die größte Chance zum Sieg verpassten die Hausherren in der 90. Minute, als Benjamin Bomrowitz seinen Mitspieler Deutscher stark freispielte – Letzterem versprang jedoch der Ball. Die Gäste konzentrierten sich während der gesamten 90 Minuten auf Konter. „Wirkliche Großchancen hatte Beber-Rohrsen aber nicht. Unsere Defensive stand heute wesentlich besser als in der Hinrunde. Man sieht Fortschritte – außer bei der Chancenverwertung. Da gibt es viel Luft nach oben“, resümierte Witzel und ergänzte: „Leider hat Beber-Rohrsens Trainer sich immer wieder zu Beleidigungen hinreißen lassen. Das hat auch in einem Derby nichts zu suchen.“

    SSG Marienau – TB Hilligsfeld 2:4 (1:1).

    Der TBH baute den Vorsprung auf Nettelrede auf acht Punkte aus. „Es war ein Arbeitssieg. Hauptsache gewonnen“, meinte Hilligsfelds Sprecher Bernd Hensel. Die Gäste mussten früh einem Rückstand hinterherlaufen, den Yannic Patocka für Marienau erzielte. Allerdings reagierte der Turnerbund glänzend: Julian Blascheck markierte 180 Sekunden später das 1:1 Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Joshua Heucke die Gäste auf die Siegerstraße – doch auch die SSG ließ sich nicht abschütteln. Thorben Kurbgeweit traf in der 70. Minute zum 2:2. Erst in der Schlussphase brachte ein Doppelschlag die Entscheidung. Maurice Schrader und Joshua Heucke machten den Sieg in der 84. und 86. Minute perfekt. Kurz vor Abpfiff zeichnete sich Teilzeit-Keeper Christian Lemprecht, der als Feldspieler für den verletzten André Thielke zwischen die Pfosten rückte, noch aus, als er den zweiten Strafstoß von Louis Heucke parierte. „Die drei Punkte nehmen wir gerne mit. Marienau hat sich tapfer geschlagen“, so Hensel. Marienaus Trainer Kai Lücke zog ebenfalls Bilanz: „Beim 2:3 haben wir leider einen individuellen Fehler gemacht und der Elfmeter zum 2:4 war fragwürdig. Auf der anderen Seite sind wir anfangs glücklich in Führung gegangen. Ein sehr gutes Spiel hat Christian im Tor gemacht.“
    Tore: 1:0 Yannic Patocka (7.), 1:1 Julian Blascheck (10.), 1:2 Joshua Heucke (48.), 2:2 Thorben Kurbgeweit (70.), 2:3 Maurice Schrader (84.), 2:4 Joshua Heucke (86./Strafstoß).

    WTW Wallensen II - FC Preussen Hameln 07 II 0:4 (0:2).

    „Wir haben heute die erste Halbzeit komplett verschlafen und uns in der zweiten Hälfte trotz deutlicher Leistungssteigerung zu wenig Torchancen herausgespielt“, war Wallensens Trainer Alexander Kelle enttäuscht nach der 0:4-Heimpleite gegen Preussens Kreisliga-Reserve. Von Beginn an gaben die Hamelner den Ton an und drängten Wallensen tief in die eigene Hälfte. Aus der Zentrale heraus lenkte Sönke Wyrwoll das Geschehen und ließ den Hausherren keine Luft zum Atmen, sodass nach 16 Minuten Supachai Ladapan die verdiente Führung markierte. Nach einer umstrittenen Ecke stieg anschließend Haris Dedeic am höchsten und köpfte die Gäste zu einer beruhigenden 2:0-Halbzeitführung (36.). „Nach dem Seitenwechsel haben wir eine Reaktion gezeigt. Wenn wir den Anschlusstreffer erzielen, bin ich mir sicher, dass wir einen Punkt mitnehmen“, erklärte Kelle. Das Schlusslicht erwachte aus dem Tiefschlaf, stand deutlich höher und spielte wieder mit, doch blieb die WTW-Offensive vor dem Gehäuse harmlos. Stattdessen machten die Preussen die Tore: Durch einen Freistoß von Kasim Yildirim und durch den vollendeten Doppelpack von Dedeic machte Hameln in der Schlussphase Nägel mit Köpfen und fuhr den Auswärtssieg ein.
    Tore: 0:1 Supachai Ladapan (16.), 0:2 Haris Dedeic (36.), 0:3 Kasim Yildirim (82.), 0:4 Dedeic (86.).

    MTV Lauenstein II – TSV Brünnighausen 0:2 (0:0).

    In Lauenstein bekamen die Zuschauer beim Kellerduell ganz schwere Kost geboten. „In einem wirklich schlechten Spiel ist es Brünnighausen immerhin gelungen, unsere Fehler auszunutzen. Deshalb haben sie auch verdient gewonnen. Beide Seiten haben das Spiel mit vielen technischen, taktischen und Passfehlern geprägt. Die Chancen, die sich ergeben haben, wurden meist katastrophal vergeben“, fand MTV-Trainer Holger Wintel deutliche Worte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Ingo Herrmann für die beiden Treffer des Tages und avancierte damit zum Matchwinner. „Ansonsten hat unser Torhüter Cedric Gertz, der nach langer Krankheit wieder dabei ist, ein tolles Spiel gemacht. Ansonsten sind wir an unseren Ansprüchen gescheitert. Wir haben zu wenig Laufbereitschaft gezeigt und wollten keine Verantwortung übernehmen. So kommen dann zahlreiche Fehler zustande, die uns ein besseres Ergebnis kosten“, ärgerte sich Wintel. Durch den Sieg hat Brünnighausen jetzt drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, während Lauenstein nach aktuellem Stand weiterhin den Gang in die 3. Kreisklasse antreten müsste.
    Tore: 0:1 Ingo Herrmann (51.), 0:2 Herrmann (60.).
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