05.07.2021 11:03

Jugend-Sommerturniere - Finale


Finale der Sommerrunde: 34 Jugend-Teams versprühen Fußball-Freude

Gastgeber TuS Rohden-Segelhorst verdient sich Bestnoten / Tündern siegt bei E-Junioren, JFV Hameln bei D-Junioren
    Fotostrecke oben: E-Junioren

    Weitere Fotostrecken zum Finale der Jugend-Sommerrunde:


    Sommerrunde Finale F-Jugend (T. Rischmüller)

    Sommerrunde Finale G-Jugend (T. Rischmüller)




    So sehen Sieger aus: Die E-Junioren von BW Tündern haben das Finale gegen Fischbeck für sich entschieden. Foto: Henner E. Kerl.

    Von Henner E. Kerl

    In einer Saison ohne Meisterschaft und Titel doch noch strahlende Sieger: In der zum Restart nach der Corona-Pause für den jüngsten Fußballnachwuchs vom Kreisjugendausschuss (KJA) inszenierte Sommerrunde entschied der HSC BW Tündern bei den E- Junioren das Finale gegen den TSC Fischbeck mit 4:0 für sich, und bei D-Junioren jubelte der JFV Hameln über einen Erfolg (0:0,2:0) nach Achtmeterschießen gegen die JSG Fischbeck/Rohden-Segelhorst/ Großenwieden. Besonders bei den D-Junioren sorgten die sechs in zwei Dreiergruppen aufgeteilten Teams für viel Spannung. Nur das 4:0 der ersten gegen die dritte Mannschaft des JFV Hameln war das einzige klare Ergebnis, alle anderen Partien standen bis zum Abpfiff auf des Messers Schneide: ein 1:0 von der JSG Fischbeck gegen Hummetal, ansonsten zweimal 1:1 und gleich drei torlose Remis!

    Die Finaltage in Rohden wurden zum erhofften Fußballfest. Die vielen Zuschauer erlebten in einer vom TuS Rohden-Segelhorst bestens organisierten Veranstaltung 34 Mannschaften, die nicht nur guten Fußball boten, sondern auch vor Einsatzfreude sprühten. Sie alle zeigten, wie schön es ist, endlich wieder spielen und sich mit anderen Mannschaften messen zu können. Das galt für die G- und F-Junioren bei ihren Fair Play Liga – Spielfesten ebenso wie für die älteren Teams beim eigentlichen Pokalturnier.

    Im April hatte der Niedersächsische Fußballverband (NFV) die Saison abgebrochen. Lediglich in den Altersklassen der Junioren, in denen es keinen Aufstieg in den Bezirk gibt, wurde den Fußballkreisen ein Spielbetrieb ermöglicht, sofern die Corona-Bestimmungen und Hygieneregeln es erlaubten. „Wir wollten den Mädchen und Jungen“, so KJA-Vorsitzender Werner Jorns, „die Möglichkeit geben, endlich wieder zu spielen und so die verkorkste Saison noch mit einem Highlight zu beenden“. Ausgeschrieben wurde eine Sommerrunde für die fünf- bis zwölfjährigen Kids. Die Teilnahme wurde den Vereinen freigestellt. Insgesamt 64 Mannschaften meldeten für die Sommerserie. In einer Vorrunde ermittelten in kleinen Staffeln die D- und E-Junioren ihre insgesamt 14 Finalteilnehmer. Während bei ihnen auf Sieger und Zweitplatzierte Pokale warteten, gab es bei den Bambinis und den F-Junioren laut Fair Play Liga-Regeln keine Sieger und Verlierer, dafür aber für jeden Akteur eine Medaille. Die von Corona geprägte Saison habe trotz aller Hygieneauflagen, so Werner Jorns, mit der Sommerrunde doch noch einen schönen Abschluss gefunden. „Das Turnier wurde zu einem Erfolg und zu einer Werbung für den Jugendfußball“.

    ERGEBNISSE E-JUNIOREN


    Staffel 1:
    JSG Rohden/Gro/Fis I – JSG Rohden/Gro/Fis II 4:0
    HSC BW Tündern-JFV Union Bad Pyrmont I 2:1
    Rohden II - Tündern 0:5
    Union – Rohden I 2:0
    Rohden I – Tündern 1:2
    Union – Rohden II 5:0

    Staffel 2:
    FC Preussen Hameln 07 – Union II  0:2
    TSC Fischbeck – Rohden IV 2:1
    Preussen – Fischbeck 1:2
    Rohden IV – Union II 0:3
    Union II – Fischbeck 0:1
    Rohden IV – Preussen 1:0

    Endspiel:
    Tündern – Fischbeck 4:0

    ERGEBNISSE D-JUNIOREN


    Staffel 1:
    JFV Hameln III – JFV Hameln I 0:4
    JSG Süntel/Fleg/Hac – JFV Hameln III 1:1
    Hameln I – Süntel 0:0

    Staffel 2:
    JSG Fischbeck/Gro/Roh – JSG Hummetal 1:0
    Hameln II – JSG Fischbeck 1:1
    Hummetal – Hameln II 0:0

    Endspiel:
    Hameln I – JSG Fischbeck 2:0 nach 8m-Schießen
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    Autor des Artikels

    Jannik Schröder
    Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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