Die Vorzeichen vor der Auswärtspartie am Sonntag könnten kaum deutlicher sein. Der SV Hastenbeck reist als Tabellenschlusslicht (7 Punkte) zum SV Henstedt-Ulzburg, der mit 37 Punkten aktuell den dritten Rang der Regionalliga Nord belegt. Während die Gastgeberinnen fest in der Spitzengruppe etabliert sind, ist das rettende Ufer für die Schwarz-Weißen angesichts der Tabellensituation in weite Ferne gerückt. Bei noch vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand zehn Punkte. Dennoch schöpft der SVH Hoffnung aus dem Hinspiel, als man dem Favoriten einen Punkt (2:2) abtrotzen konnte.
„So realistisch müssen wir sein“
„In dieser Partie können wir eigentlich nur gewinnen. Mit Henstedt-Ulzburg erwartet uns ein Team aus der Spitzengruppe, das aktuell völlig zurecht auf dem dritten Tabellenplatz steht. Wir wissen natürlich, dass die Rollen ganz klar verteilt sind, aber wir können sie ärgern. Im Hinspiel haben wir ihnen beim 2:2 einen Punkt abgerungen und waren dem Sieg am Ende sogar ein Stück näher. Der Klassenerhalt ist für uns leider in weiter Ferne. So realistisch müssen wir sein. Was die personelle Lage für Sonntag betrifft, müssen wir noch abwarten, da es aktuell noch einige Fragezeichen im Kader gibt.“
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