In der Frauen-Regionalliga Nord steht für den SV Hastenbeck am kommenden Sonntag eine der schwierigsten Aufgaben der laufenden Spielzeit bevor. Das Tabellenschlusslicht reist zum Aufstiegsaspiranten Holstein Kiel – eine Begegnung, die auf dem Papier deutlicher kaum sein könnte. Die sportliche Ausgangslage ist für den SVH prekär: Mit acht Punkten Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze bleibt der Druck im Tabellenkeller hoch. Während die Gastgeberinnen aus Kiel mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie und lediglich einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Aurich in ihr erstes Heimspiel des Jahres gehen, blickt Hastenbeck auf eine durchwachsene Bilanz von drei Niederlagen aus den letzten vier Partien zurück. Doch die Hoffnung am Reuteranger lebt. Grund dafür ist der jüngste 3:2-Erfolg gegen die U20 des Hamburger SV, der der Mannschaft pünktlich vor dem schweren Gang in den Norden neues Selbstvertrauen verliehen hat.
„Denn das Gute ist, wir können dort nur überraschen"
„Am kommenden Sonntag steht für uns in der Frauen-Regionalliga Nord ein echtes Auswärtspaket beim Tabellenzweiten Holstein Kiel auf dem Programm – und das mit einer Premiere in unserer Vereinsgeschichte: Aufgrund der weiten Strecke erfolgt die Anreise bereits am Vortag inklusive Übernachtung im Hotel. Sportlich geht die Favoritenrolle zwar klar an die Gastgeberinnen, was sowohl die Tabellenkonstellation als auch der deutliche 6:0-Erfolg im Hinspiel unterstreichen, doch wir reisen nicht ohne Selbstvertrauen an. Zuletzt gelang uns ein wichtiger 3:2-Heimerfolg gegen die Frauen des Hamburger SV und genau diesen Schwung möchten wir nun mit nach Kiel nehmen. Wir haben gesehen, was möglich ist, wenn wir alles an Emotionen, Kampfgeist und Leidenschaft in die Waagschale werfen. Die Marschroute ist dabei klar: Wir werden uns in Kiel nicht verstecken. Trotz der Außenseiterrolle blicken wir mutig auf die Aufgabe, denn das Gute ist, wir können dort nur überraschen. Mit dieser Einstellung wollen wir versuchen, dem Tabellenzweiten möglichst lange Paroli zu bieten und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.“
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