22.03.2026 16:04

Regionalliga Frauen


„Vom Kopf her nicht mehr drin“: 96 eine Nummer zu groß

Hannoveranerinnen machen schon in der ersten Halbzeit alles klar
Jacqueline Dickhut SV Hastenbeck Frauen Hannover 96
Jacqueline Dickhut (re.) hatte mit dem SVH meist das Nachsehen.

SV Hastenbeck – Hannover 96 0:4 (0:4).

Auch gegen den Tabellendritten aus der Landeshauptstadt gab es für das Regionalliga-Schlusslicht aus Hastenbeck nichts Zählbares zu holen. Am Ende stand eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Hannover 96, die bereits zur Pause besiegelt war. „In der ersten Halbzeit war Hannover griffiger, hat sehr viel Druck aufgebaut und wir konnten uns kaum befreien“, bilanzierte Hastenbecks Manager Hendrik Lity nach der Partie.

Dabei zeigten sich die Gäste vor allem bei Standardsituationen hocheffektiv. Bereits in der 7. Minute drückte Svea Rittmeier den Ball nach einem Gewusel im Strafraum infolge einer Ecke zum 1:0 über die Linie. Nur elf Minuten später war es erneut Rittmeier, die nach einer weiteren Ecke per Kopf zur Stelle war und auf 2:0 erhöhte (18.). Hastenbeck wiederum kam nur zu einer guten Einschussmöglichkeit: Johanna Keller und Alessya Ruhnow pressten früh, woraufhin die gegnerische Torhüterin Keller anschoss. Der anschließende Abschluss aus der Drehung strich jedoch am Pfosten vorbei.
Vorentscheidender Doppelschlag vor der Pause

Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte Hannover dann für die endgültige Vorentscheidung. Durch einen Doppelschlag von Nele Obara (43.) und Leonie Dombrowa (44.) schraubten die Gäste das Ergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 4:0.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVH jedoch deutlich stabiler. „In der zweiten Halbzeit waren wir besser drin, das Spiel fand auf Augenhöhe statt“, erklärte Lity. Zwar blieb Hannover weiterhin gefährlich, doch auch die Gastgeberinnen erarbeiteten sich nun Möglichkeiten. Dass kein eigener Treffer mehr gelang, lag vor allem an der fehlenden Präzision im letzten Drittel; die entscheidenden Zuspiele nach vorne fanden oft nicht ihr Ziel.

In der Summe ging das Ergebnis laut dem Manager in Ordnung. „Wir wissen, dass wir in der Theorie viele Dinge besser können. Aber in der Praxis ist vom Kopf her momentan vielleicht einfach nicht viel mehr drin“, so das ehrliche Fazit von Lity.
SV Hastenbeck: Lustfeld, Schäpsmeier, Lity, Barthel, Ruhnow, Vorpahl, Rischmüller, Borcherding, Lazerus, Keller, Dickhut – Fiedler, Pohl, Awuah.
Tore: 0:1 Svea Rittmeier (7.), 0:2 Rittmeier (18.), 0:3 Nele Obara (43.), 0:4 Leonie Dombrowa (44.).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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