Allen Vorkehrungen zum Trotz: Die Partien am Freitagabend und am Samstag- und Sonntagfrüh wurden in Emmerthal zu Hitzeschlachten. Vor allem die A-Junioren waren zum Saisonende noch einmal richtig gefordert. Das Finale des gemeinsam mit dem Kreis Schaumburg ausgespielten Kreispokals wurde zu einem „Horrorerlebnis“ für die Akteure von Vizemeister und Bezirksligaaufsteiger JSG Süntel/Flegessen/Hachmühlen. Denn sie mussten sich obendrein noch von einem übermächtigen Gegner demütigen lassen und kassierten gegen Meister JSG Fischbeck/Großenwieden/Rohden eine 0:10-Niederlage.

Die B-Junioren des JFV Union Bad Pyrmont. Foto: privat.
B-Junioren: Union Bad Pyrmont
Auch Union Bad Pyrmont feierte: Die B-Junioren aus der Kurstadt entschieden in Latferde das Finale der B-Junioren gegen die JSG Hummetal mit 3:2.

Die Elfer-C der JSG Deister Süntel United. Foto: privat.

Die Siebener-C der JSG Deister Süntel United. Foto: privat.
C-Junioren: DSU-Doppelsieg
Trotz der hohen Temperaturen feierten auch die C-Junioren der JSG Deister Süntel United II ihren Pokalsieg ausgelassen. Im Duell der 7er-Mannschaften bezwangen sie die JSG Hummetal III mit 7:6 nach 9m-Schießen.Und auch bei den C-Junioren-11er Mannschaften setzte sich in Latferde die JSG vom Süntel gegen die JSG Hummetal verdient, am Ende aber glücklich mit 3:2 durch und machte damit das Double perfekt.

Die D-Junioren des JFV Hameln. Foto: privat.
D-Junioren: JFV I besiegt JFV II
Im vereinsinternen Duell des JFV Hameln dominierte bei den D-Junioren ganz deutlich die erste gegen die zweite Mannschaft und gewann am Ende verdient mit 6:0.

Die E-Junioren von BW Tündern. Foto: privat.
E-Junioren. Schwalben-Sieg
Spannung pur bei den jüngsten Finalisten. Im letzten Pokalspiel von E-Juniorern.Mannschaften reckte der Schwalben-Nachwuchs des HSC BW Tündern nach einem 2:1 gegen Deister Süntel Unites den Pkal in den Abendhimmel von Latfede.
Nach Abpfiff erhitzten sich allerdings die Gemüter. Kurz vor Schluss sprach der jugendliche Schiedsrichter den Tünderanern aufgrund eines vermeintlichen Handspiels einen 8m-Strafstoß zu, der für Unverständnis bei den DSU-Eltern und -Spielern sorgte. Die Folge: Die Spieler trauerten verständlicherweise dem verlorenen Finale nach. Die Eltern beschwerten sich hingegen lautstark und zweifelten das Handspiel an. Das Trainerteam zweifelte darüber hinaus die richtige Zählung der Distanz von acht Metern an. Die NFV-Verantwortlichen stellten sich in der Folge schützend vor den jungen Schiedsrichter und riefen bei der anschließenden Siegerehrung überdies zu mehr sportlicher Fairness auf. So oder so: Tündern durfte am Ende feiern.
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