02.10.2025 22:29
Kreispokal
Bad Münder wirbelt wieder: 3. Kreisklassen-Team plötzlich im Pokal-Viertelfinale
Königsförde siegt nach Klein Berkels Chancenwucher

Marcel Pannewitz trug mit einer Vorlage und einem Tor zum Erfolg der TuSpo bei.
Tuspo Bad Münder – SG Eimbeckhausen/Hamelspringe 4:0 (2:0).
Mit einem souveränen 4:0-Erfolg sicherte sich die TuSpo Bad Münder den Derbysieg gegen die SG Eimbeckhausen/Hamelspringe und zieht als Team der 3. Kreisklasse ins Pokalviertelfinale ein. „Wir haben von Anfang an viel gedrückt und hatten das Spiel in der Hand“, so TuSpo-Co-Trainer Sven Dettmar. Schon nach einer Viertelstunde ging seine Elf nach einer Ecke durch Turgut Cevat Bölükbasi in Führung. „Das hat Turgut schon sehr stark gemacht. Der Ball kommt rein und er köpft den direkt über den Torwart. Besser geht das nicht“, meinte Dettmar. Die Hausherren blieben spielbestimmend, während die Versuche der SG eher erfolgslos blieben. Folglich stellten die Bad Münderaner noch vor der Halbzeit auf 2:0. „Marcel Pannewitz hat den Ball stark erobert, steckt ihn dann durch auf Turgut und der macht ihn wieder rein“, kommentierte Dettmar.
Gena so machte seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel weiter. Zusätzlich sah Gäste-Akteur Merdan Kosuta in der 54. Nach einer unglücklichen Grätsche die zweite gelbe Karte. „Er war im Derbyfieber drin, aber das war dann ein bisschen zu viel. Der Platzverweis geht in Ordnung“, betonte Dettmar. Das dritte Tor fiel dann genau andersherum als das zweite. „Turgut erobert super den Ball und steckt ihn dann auf Marcel Pannewitz durch. Der macht ihn dann rein“, so Dettmar. Ein Highlight gab es dann allerdings noch in der Nachspielzeit: „Almas Debeic ist erst dazugekommen und spielt eigentlich in der zweiten Mannschaft. Dass er mit der Vorlage zum 4:0 seinen Moment bekommt, freut uns besonders. Das war so das Tor des Tages, aber insgesamt war das eine super Leistung von der gesamten Mannschaft“, lobte Dettmar abschließend.
Tore: 1:0 Turgut Cevat Bölükbasi (16.), 2:0 Turgut Cevat Bölükbasi (34.), 3:0 Marcel Pannewitz (76.), 4:0 Leonid Aliu (90.).
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Eimbeckhausens Merdan Kosuta (54.).
TSV Klein Berkel – SSV Königsförde 0:3 (0:1).
Der TSV Klein Berkel musste sich am Donnerstagabend dem SSV Königsförde mit 0:3 geschlagen geben und schied damit aus dem Kreispokal aus. Nach bereits sechs Minuten hatte Klein Berkels Sprecher Niklas Siegmann selbst die große Chance im Eins-gegen-Eins mit Königsfördes Keeper Kevin Neubauer. „Der Ball wird verlängert, ich bin durch. Dann hüpft der Ball ein bisschen, ich kann ihn nicht richtig verarbeiten und schieße dann vorbei“, meinte Siegmann. Nach rund 20 Minuten gingen allerdings die Gäste vom SSV nach einer Hereingabe von der rechten Seite und dem Kopfball von Lennox Weishaupt in Führung. „Das war die erste richtige Gelegenheit für Köfö, sehr ärgerlich“, betonte Siegmann. Bis zur Halbzeit ließen die Hausherren nichts weiter zu.
Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. „Wir sind wirklich häufig zum freien Schuss gekommen, obwohl Königsförde eigentlich mehr Ballbesitz hatte, aber es sollte heute einfach nicht sein“, so Siegmann. Sein TSV verteidigte leidenschaftlich und gab sich nicht auf. Das änderte sich auch nicht nach dem 0:2 durch Hasan Yanalak. „Den hat er super runtergepflückt und dann aus der Drehung reingemacht. Das ist dann die individuelle Qualität“, kommentierte Siegmann. Nach dem zweiten Yanalak-Tor war das Spiel entschieden. „Der Pokal war von Anfang an nur Bonus für uns. Es hat Spaß gemacht, sich hier zu messen und wir hätten es sicherlich verdient, zwei Tore zu machen. So ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen“, resümierte Siegmann am Ende.
Tore: 0:1 Lennox Weishaupt (19.), 0:2 Hasan Yanalak (75.), 0:3 Hasan Yanalak (89.).
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