29.05.2019 21:53

Kreispokal - 1. Halbfinale


Elfmeterschießen: Conrad hält, „Kaschi“ trifft – Emmerthal stürzt Hagen im Halbfinale!

TSG schlägt Germanen mit 5:3 / Büchler, Nasufovski & Marter verpassen Entscheidung für Hagen
    TSG Emerthal Jubeltraube nach Halbfinalsieg gegen Germania Hagen
    Emmerthals Jubeltraube kurz nach der Überraschung.

    Germania Hagen – TSG Emmerthal 3:5 nach Elfmeterschießen (0:0).

    Riesenüberraschung im ersten Halbfinale des Kreispokals: Emmerthal haut den amtierenden und unangefochtenen Kreismeister Germania Hagen aus den Wettbewerb! In einem hochspannenden Elfmeterschießen war es zunächst Niels Conrad, der ausgerechnet den Schuss von Torschützenkönig Florian Büchler parierte. Florian „Kaschi“ Beims lief anschließend zum letzten Elfmeter an, visierte die linke, untere Ecke an – und traf eiskalt. Diese Szene kennen die Emmerthaler Fans noch aus dem Finale 2013, als die TSG im Finale den TSV Bisperode besiegte. Die Überraschung war perfekt: Der Jubel kannte keine Grenzen mehr, alle Grün-Weißen lagen sich in den Armen. In den vorangegangenen 90 Minuten sahen die Zuschauer allerdings eine zähe Begegnung. „Es war von vorne herein klar, dass wir defensiv stehen und 100 Prozent geben müssen. Dass Yannick Garbsch dann noch Florian Büchler überragend aus dem Spiel genommen hat – einsame Weltklasse. Im Vorfeld habe ich bereits gesagt, dass wir ins Elfmeterschießen wollen. Das hat geklappt. Im 'Shootout' gehört dann auch das nötige Glück dazu. Es hat heute alles gepasst“, wurde selbst TSG-Trainer Stephan Meyer von der Euphorie der lautstarken Emmerthaler Fans angesteckt: „Ich musste die Jungs nicht mehr motivieren. Sie wussten, wie besonders dieses Spiel war.“

    Büchler, Nasufovski & Marter verpassen Führung

    Niels Conrad hält Elfmeter von Hagens Florian Büchler
    TSG-Keeper Niels Conrad pariert hier den Elfmeter von Florian Büchler.
    Während Germania Hagen das Spiel machte, zog sich Emmerthal tief in die eigene Hälfte zurück, um die spielerische Überlegenheit der Germanen zu unterbinden. Dies gelang den Grün-Weißen weitestgehend. Im ersten Durchgang hatte Florian Büchler in der 20. Minute die größte Chance der Hagener, scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten TSG-Schlussmann Conrad. Anschließend hatte Emmerthal durchaus Glück, dass es nach einer kniffligen Szene keinen Elfmeter für Georgios Konstantinidis gab. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das selbe Bild: Hagen versuchte, die Entscheidung herbeizuführen, während Emmerthal tief verteidigte. Emil Nasufovski und Alexander Marter hatten in der 65. und 76. Minute die besten Möglichkeiten, brachten das Leder jedoch nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite blieben Chancen für die TSG absolute Mangelware. Tony Deck vergab in der 77. Minute per Kopf die einzige echte Möglichkeit der Emmer-Kicker. So ging es ins Elfmeterschießen.

    Loges: „Herzlichen Glückwunsch an Emmerthal“

    Zweikampf zwischen Hagens Konstantinidis und Emmerthals Magaschütz
    Zweikampf zwischen Hagens Georgios Konstantinidis und Emmerthals Daniel Magaschütz.
    Während alle Emmerthaler – Andrej Vorrat, Tony Deck, Daniel Magaschütz, Nils Ossenkopp und Florian Beims – ihre Versuche im Tor unterbrachten, scheiterte ausgerechnet der treffsicherste Hagener, Florian Büchler. Somit stand der erste Finalist fest: Emmerthal steht nach 2013 erstmals im Finale. „Wir haben kein schlechtes Spiel gezeigt, aber sicherlich auch nicht unser bestes. Wir waren feldüberlegen, aber Emmerthal hat defensiv gut dagegen gehalten. Die zwei, drei dicken Chancen, die wir hatten, haben wir nicht verwandelt. So hat Emmerthal sich das Remis erkämpft und im Elfmeterschießen gehört das Glück dazu. Herzlichen Glückwunsch an Emmerthal. Diese Niederlage schmälert nicht unsere erfolgreiche Saison. Wir werden unsere Meisterschaft nicht wegen dieses Spiels hinterfragen“, resümierte Hagens Sprecher Markus Loges. Am „Vatertag“ treffen um 15 Uhr der TSC Fischbeck und der TSV Bisperode aufeinander – vielleicht liegt ja die nächste Überraschung in der Luft...
    Germania Hagen: Grincenko, Kutsch, Konstantinidis, Büchler, Culkowski, Nasufovski, Middel, Marter, Gutaj, Lehnhoff, Kestic – Frye, Trompa, Issa, Sölter, Mbauzulu.
    TSG Emmerthal: Conrad, Albe, Magaschütz, Scheel, Özbel, Yannick Garbsch, Bindseil, Matzeit, Beims, Vorrat, Deck – Brakhage, Luca Garbsch, Ossenkopp, Nedic, Sparmann, Batke, Branske.
    Schiedsrichter: Mathias Häfemeier.
    Assistenten: Robin Dickow, René Mügge.

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