30.07.2025 15:13

NFV-Pokal Frauen - 1. Runde


Tündern vor Pokalfight bei Eintracht Braunschweig

„Aus dem Nichts kommen oft die größten Überraschungen“
Zoe Zidov BW Tuendern Frauen jubelfoto
Konditionswunder Zoe Zidov und ihre Mitstreiterinnen wollen in der Löwenstadt überraschen.

Eintracht Braunschweig – BW Tündern (Sonntag, 14 Uhr).

Die Tünderanerinnen haben das „Vergnügen“, gleich dreimal auf einen Meisterschaftsfavoriten in der Ost-Oberliga zu treffen. Denn in der ersten Runde des NFV-Pokals kommt es noch vor dem Ligastart zum ersten Pflichtspielduell der Saison. Die Braunschweigerinnen wissen bekanntlich Dimitrij Ott in ihrem Trainerteam, der sich seinerzeit in Hameln-Pyrmont als Spieler und Übungsleiter einen Namen machte. Ansonsten gilt für die Blau-Gelben: Sie wollen wieder hoch in die Regionalliga, nachdem man in der letzten Saison dem SV Hastenbeck den Vortritt lassen musste. Die Fußballerinnen aus dem Windmühlendorf legen den Fokus indes auf die Liga, zumal die Vorbereitung laut Trainer Konrad Voss nicht ganz optimal verlief. Doch der Erfolgscoach vertraut auf Macht der Überraschung... 
„Aus dem Nichts kommen oft die größten Überraschungen“
„In der ersten Pokalrunde erwartet uns mit Braunschweig natürlich gleich ein richtiges Brett. Die Löwenstädterinnen gehören in unserer Oberliga-Staffel zu den Meisterschaftsfavoriten und sind dementsprechend auch in diesem Pokalspiel gegenüber uns favorisiert. Bei uns kommt erschwerend hinzu, dass wir eine sehr schwierige Vorbereitung hinter uns haben. Die Urlaubszeiten waren für unseren Trainingsrhythmus eher hinderlich als günstig, um es mal ganz seriös auszudrücken. Einzelnen Spielerinnen kann man da keinen Vorwurf machen, die Zeiten waren einfach sehr ungünstig gelegt, sodass uns phasenweise die gesamte Abwehr ausgefallen ist und dann der gesamte Angriff. Taktikeinheiten mit der gesamten Mannschaft sind so einfach nicht möglich. Daher müssen wir unsere Vorbereitung auf dieses anstehende Pokalspiel ausweiten, um dann hoffentlich für den Oberliga-Start so gut es geht vorbereitet zu sein. Was wir nicht vergessen dürfen: Trotz nunmehr drei Jahren in der Oberliga, was für BW Tündern Vereinsrekord ist, ist es keine Selbstverständlichkeit, jetzt für immer problemlos die Klasse zu halten. Jedes Jahr aufs Neue müssen wir uns beweisen, denn für die überragenden letzten Jahre haben wir uns nur eines erkaufen können: Dass wir immer noch in der Oberliga spielen. Alles weitere müssen wir uns von Grund auf neu erarbeiten. Hoffentlich fangen wir damit direkt am kommenden Wochenende an, ganz unabhängig vom Ergebnis. Aber ganz negativ müssen wir es jetzt auch nicht sehen. Denn was die Mädels auch schon unzählige Male bewiesen haben: Aus dem Nichts kommen oft die größten Überraschungen.“ 
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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