21.04.2025 15:55

NFV-Pokal - Viertelfinale


Pokal-Traum ausgeträumt: Hannover 96 eine Nummer zu groß

SVH läuft früh deutlichem Rückstand hinterher / Lity & Seifert schöpfen neue Hoffnung
Lina Seifert SV Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen Volley
Lina Seifert brachte den SVH zwischenzeitlich wieder in Stellung.

SV Hastenbeck – Hannover 96 2:7 (2:3).

Hastenbecks NFV-Pokal-Traum ist ausgeträumt. Gegen Frauen-Regionalligist Hannover 96 bekamen die Schwarz-Weißen am Ostermontag vor geschätzten 200 Zuschauern ihre Grenzen aufgezeigt und verloren am Reuteranger am Ende mit 2:7. „Hannover geht hier als verdienter Sieger vom Platz. Das Ergebnis ist am Ende aber um zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen“, bilanzierte SVH-Spartenleiter Hendrik Lity nach dem Abpfiff.

Der Favorit aus der niedersächsischen Landeshauptstadt übernahm von Beginn an das Kommando, spielte überlegt und zeigte sich robust in den Zweikämpfen. Das drückte sich auch schnell in Toren aus. Den ersten gefährlichen Abschluss setzte 96-Spielerin Nele Obara satt unter die Querlatte ins Netz. In der Folge drehten die „Roten“ richtig auf, nach einem Doppelschlag von Paula Meyer stand es kurz darauf schon 3:0 für den Regionalligisten (21.). „Wir haben uns nach dem Rückstand in einer Art Schockstarre befunden. Generell haben wir es heute nicht oft geschafft, die zweiten Bälle im Mittelfeld festzumachen. Dazu fehlte es an Glück im Passspiel“, betonte Lity, erklärte aber auch: „Die Mädels haben sich aber nie aufgegeben.“
So wurde es Mitte der ersten Hälfte noch einmal eng. Laura Rischmüller wurde im 96-Sechzehner im Dribbling von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß versenkte Bianca Lity eiskalt im rechten Eck. Doch damit nicht genug: nur wenige Minuten später verloren die Gäste die Kugel im Aufbauspiel, Hastenbecks Lina Seifert setzte gegen die zu weit vor ihrem Tor postierte Hannoveraner Torhüterin zum Heber an und traf aus rund 16 Metern zum 2:3.

„In der Folge hatten wir sogar zwei ganz gute Gelegenheiten zum Ausgleich, der letzte Pass hat aber nicht gesessen“, fuhr Lity fort. Das Übergewicht blieb aber weiterhin bei 96, die beim Stand von 3:2 einen Elfmeter an den Pfosten setzten und einen Treffer aufgrund einer Abseitsstellung abgesprochen bekamen. Nach einem Umschaltmoment schlugen die Gäste gegen Mitte der zweiten Hälfte dann aber doch zu – Nele Obara stellte auf 4:2 (76.). Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Obara markierte in der 80. Minute aus noch den dritten Streich, in der Nachspielzeit schlugen die „Roten“ noch zwei weitere Male zu. Endstand: 7:2.

Lity resümierte am Ende: „Natürlich ist es schade, dass wir heute aus dem Pokal ausgeschieden sind, aber letztendlich war das auch nur ein Bonusspiel. Ein Lob an die Mädels, dass sie zu keiner Zeit aufgesteckt haben. So scheiden wir am Ende hoch erhobenen Hauptes vor einer tollen Zuschauerkulisse aus.“ Ein Sonderlob gab´s obendrein für Wirbelwind Laura Rischmüller sowie Torhüterin Sarah Nicotra. 
Tore: 0:1 Nele Obara (14.), 0:2 Paula Meyer (17.), 0:3 Meyer (21.), 1:3 Bianca Lity (26./Strafstoß), 2:3 Lina Seifert (29.), 2:4 Obara (76.), 2:5 Obara (80.), 2:6 Ryo Higuchi (90.), 2:7 Lena Rathmann (90. +2).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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