03.10.2019 15:44

NFV-Pokal - Frauen - Achtelfinale


Elfmeter-Krimi mit Happy End: Siebrecht wird zur Pokal-Heldin!

SVH-Torhüterin pariert drei Strafstöße / Rüscher: „Bin verdammt stolz auf die Mädels“

SVH-Torhüterin Luisa Siebrecht avancierte sich zur Matchwinnerin.

SV DJK Schlichthorst – SV Hastenbeck 2:4 nach Elfmeterschießen (1:1/1:0).

Um kurz nach 15 Uhr war in Schlichthorst der Jubel riesengroß. Die Hastenbeckerinnen haben sich im Elfmeter-Krimi gegen die Gastgeberinnen durchgesetzt. Im „Shootout“ avancierte SVH-Torhüterin Luisa Siebrecht zur Matchwinnerin. Sie entschärfte gleich drei Strafstöße der Schlichthorsterinnen. Kurios: Bis kurz vor Schluss war Siebrecht noch auf dem Feld aktiv. Das SVH-Gehäuse wurde bis in die Endphase von Jennifer Kilian gehütet. Sie zog sich dann allerdings eine Verletzung zu, sodass Siebrecht ins Tor musste. Das sollte sich am Ende auszahlen. Während Schlichthorst dreimal vom Punkt scheiterte, zeigten Britta Kappel, Luisa Schadeck und Natalie Datta keine Nerven. Damit hat sich die lange Auswärtsfahrt am Feiertag gelohnt und die Lity-Elf hat erstmals das Viertelfinale erreicht. Der Gegner steht bereits fest: Es kommt am 24. November zum Duell mit dem Regionalliga-Aufsteiger Hannover 96. „Ich bin verdammt stolz auf die Mädels. Das war ein ganz verdienter Sieg. Wir hätten die Partie schon in der regulären Spielzeit entscheiden müssen“, analysierte Hastenbecks Co-Trainerin Francesca Rüscher.

Rüscher: „Nach dem 0:1 überragende Reaktion gezeigt“

Von Beginn an waren die Gäste das aktivere Team. Die ersten guten Möglichkeiten von Laura Rischmüller (2) und Josephine Acikgöz wurden allerdings nicht genutzt. Nach knapp einer halben Stunde ging der SV nach einer Standartsituation durch Alicia Kuhlmann in Front. „Wir haben nach dem 0:1 eine überragende Reaktion gezeigt“, freute sich Rüscher. Aufgrund starker Regenfälle wurden die Bedingungen in den zweiten 45 Minuten schwierig. „Da war kein vernünftiges Fußball-Spiel mehr möglich. Wir waren aber weiter besser“, gab Rüscher zu Protokoll. Erneut Acikgöz, Lena Wenzig und Schadeck, die an die Latte köpfte, verpassten den Ausgleich um Haaresbreite. In der Schlussminute war es dann soweit: Acikgöz setzte sich über die linke Seite durch und traf zum umjubelten Ausgleich. Somit ging es ins Elfmeterschißen, wo Siebrecht zur Pokal-Heldin wurde. „Das war eine überragende Teamleistung. Das war richtig krass“, war Rüscher überglücklich. 
Tore: 1:0 Alicia Kuhlmann (36.), 1:1 Josephine Acikgöz (89.).
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Timo Schnorfeil
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