09.09.2018 18:11

NFV-Pokal Damen


0:7 in Braunschweig: Tündern gerät früh auf Verliererstraße

Stamm: „So dürfen wir uns in der Oberliga nicht präsentieren“ / Auch Hastenbeck mit unterdurchschnittlicher Leistung

Tünderns Trainer Alexander Stamm: „In der zweiten Halbzeit haben die Mädels eine Reaktion gezeigt“

Eintracht Braunschweig – HSC BW Tündern 7:0 (5:0).

Tünderns Damen haben sich mit einer deutlichen Niederlage aus dem Pokalwettbewerb verabschiedet. „Erst einmal Glückwunsch an Eintracht Braunschweig. Die haben eine richtige gute Truppe. Aber 7:0 hätten wir nicht verlieren müssen“, resümierte Tünderns Trainer Alexander Stamm. Die Gastgeberinnen gingen bereits in der fünften Minute durch Lyn Meyer in Front. „Nach dem 0:1 haben wir das gar nicht schlecht gemacht. Da haben wir auch Chancen auf den Ausgleich gehabt“, erklärte Stamm. Doch ab der 24. Minute standen die Gäste dann komplett neben der Spur. Erneut Meyer (2), Viktoria Wiedermann und Pia Diestelmann sorgten für Braunschweigs 5:0-Halbzeitführung. „Da waren wir 20 bis 25 Minuten komplett im Tiefschlaf. So etwas habe ich von der Mannschaft selten gesehen. Das darf uns einfach nicht passieren. Da waren wir ungeordnet und nicht konsequent genug in den Zweikämpfen. So dürfen wir uns in der Oberliga einfach nicht präsentieren. Zum Glück war das heute der Pokal“, sprach Stamm deutliche Worte. Im zweiten Durchgang steigerten sich die „Schwalben“ und gestalteten die Partie ausgeglichener. Tore sollten an diesem Nachmittag aber nicht gelingen. In der Schlussphase legte die Eintracht durch Florence Augahth und Alina Kleber noch zwei „Buden" nach. „In der zweiten Halbzeit haben die Mädels eine Reaktion gezeigt. Ich hoffe, dass wir die positiven Dinge mit nach Hause nehmen. Über die negativen werden wir unter der Woche noch sprechen“, so Stamm, der Torhüterin Celina Dombrowe lobte.
Tore: 1:0 Lyn Meyer (5.), 2:0 Meyer (24.), 3:0 Viktoria Wiedermann (38.), 4:0 Pia Diestelmann (40.), 5:0 Meyer (45.), 6:0 Florence Augath (82.), 7:0 Alina Kleber (89.).

PSV GW Hildesheim – SV Hastenbeck 3:0 (2:0).

„Heute haben  wir gesehen, was passiert, wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenze gehen. Mit 80 Prozent haben wir auf diesem Niveau keine Chance“, stellte Hastenbecks Sprecherin Francesca Rüscher nach der 0:3-Niederlage in der Domstadt und dem daraus resultierenden Ausschneiden aus dem NFV-Pokal fest. „Wir waren heute nicht gut. Die Körpersprache hat gefehlt. Hildesheim war zwar auch nicht viel besser, aber hat seine drei Torchancen optimal genutzt.“ Milena Bögershausen schoss die Gastgeberinnen in der 24. Minute in Front. Mit dem Pausenpfiff traf Pauline Lorenz nach einem Eckstoß in die eigenen Maschen. „Das ist einfach blöd gelaufen – ein unglückliches Eigentor“, so Rüscher. Nach dem Seitenwechsel stemmten sie sich die Hastenbeckerinnen zwar gegen die drohende Niederlage, doch zwingende Chancen sprangen dabei nicht heraus. Stattdessen sorgte Tabea Lädke kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung der Grün-Weißen. „Wir haben höchstens Gefahr durch Standardsituationen ausgestrahlt. Das war zu wenig“, resümierte Rüscher.
Tore: 1:0 Milena Bögershausen (24.), 2:0 Eigentor Pauline Lorenz (45.),  3:0 Tabea Lädke (88.).
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