27.08.2017 17:58

Oberliga Damen


Trotz „viel Luft nach oben“ - Hastenbeck löst Ticket für zweite Runde

Stamm trotz 0:2 bei 96 zufrieden / „Die Mädels haben die Vorgaben heute gut umgesetzt“

    Selen Demirkaya erzielte die später Entscheidung für Hastenbeck.

    SV Hastenbeck – TSV Barmke 2:0 (1:0).

    Hastenbeck hat im Duell zweier Oberligisten das Ticket für die zweite Runde des Niedersachsenpokals gelöst. „Wir haben anfangs noch das Spiel im Griff gehabt und den Ball laufen lassen. Zwar haben wir nicht genug Tempo aufbauen können, um uns genügend Chancen zu erarbeiten, aber zumindest waren wir sicher dabei“, so Hastenbecks Spielertrainerin Bianca Lity. „Barmke war dagegen auf Sicherheit in der Defensive bedacht. Man hat gemerkt, dass sie mit zwei Niederlagen in die Liga gestartet sind.“ Jana Stolle brachte den SVH in der 26. Minute in Front – doch mehr gelang der Lity-Elf über weite Strecken nicht. Francesca Rüscher verschoss noch einen Strafstoß. „Wir haben es verpasst, den Sack in der ersten Halbzeit zuzumachen. Dadurch hatten wir auch nach dem Seitenwechsel ein knappes Ergebnis“, fuhr Hastenbecks Übungsleiterin fort. Anschließend kam auch noch Glück dazu: Zunächst wurde ein Treffer des TSV aufgrund eines Fouls an Torhüterin Jennifer Kilian aberkannt, im Anschluss wurde ein weiteres Tor der Gäste wegen Abseits abgepfiffen. „Wir haben aufgrund einiger verletzungsbedingter Wechsel den Faden verloren. Es ist noch viel Luft nach oben. Die Neuzugänge müssen sich an die Mannschaft gewöhnen. Spielerinnen wie Francesca oder Nathalie Datta, die noch sehr jung, für ihr Alter aber schon sehr erfahren sind, müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen. Wir sind im Umbruch und brauchen noch Zeit“, erläuterte Lity. Für einen Sieg reichte es heute trotzdem: Selen Demirkaya sorgte kurz vor Schluss für die 2:0-Entscheidung. Ein Sonderlob verdiente sich Datta, die kurzfristig in der Innenverteidigung einspringen musste und ein starkes Spiel zeigte.
    Tore: 1:0 Jana Stolle (26.), 2:0 Selen Demirkaya (90.).

    Hannover 96 – HSC BW Tündern 2:0 (1:0).

    „Die Mädels haben die Vorgaben heute gut umgesetzt und ein gutes Spiel gezeigt. Damit bin ich absolut zufrieden. Es war von Anfang an klar, dass unsere Defensive gegen 96 stark gefordert wird", resümierte Tünderns Trainer Alexander Stamm nach dem 0:2 beim Landesligisten Hannover 96. Zum Hintergrund: Die Landeshauptstädterinnen haben sich in den letzten Monaten mit zahlreichen hochklassigen Spielerinnen verstärkt und gelten als unangefochtener Favorit auf den Meisterschaftstitel. Somit ist für die „Schwalben" nach der ersten Runde im NFV-Pokal schon Endstation. „96 hat mehr Ballbesitz gehabt. Wir haben in der Abwehr gut gearbeit und standen sehr sicher", freute sich Stamm. So war es eine Standardsituation, die für die Führung der Gastgeberinnen sorgte. Lena Rathmann beförderte das Leder per Kopf zum 1:0 in die Maschen. Nur vier Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da legte Hannovers Danaila Navarro den zweiten Treffer nach. Die personell arg gebeutelten Tünderanerinnen kämpfen auch danach weiter aufopferungsvoll. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte Marlena Fedder durch einen Schuss aus 20 Metern. Am Ende bleib es beim 0:2. „Alle Spielerinnen haben heute einen super Job gemacht", so Stamm, der Jill Hedderich, Mara Looft, Carolin Brede und Hanna Kleindiek lobte.
    Tore: 1:0 Lena Rathmann (18.), 2:0 Danaila Navarro (49.).
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